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Gut zu wissen / 25. April 2017

Frische Kräuter aufbewahren: Trocknen, einlegen, einfrieren

Frische Kräuter verleihen durch ihr Aroma jedem Gericht eine eigene Note. Leider stehen sie jahreszeitlich bedingt nicht immer frisch zur Verfügung stehen? Wer etwas vorausplant und ein wenig Zeit investiert, kann frische Kräuter auch prima aufbewahren. Haltbar machen lassen sie sich per Trocknen, Einfrieren und Einlegen.

Frische Kräuter aufbewahren: Trocknen, einlegen, einfrieren
© marcin jucha – Fotolia.com

Frische Kräuter per Trocknen aufbewahren


Um Kräuter zu trocknen, sollten sie möglichst frisch geschnitten werden. Rosmarin, Thymian, Oregano und Majoran lassen sich am besten langstielig mit einem scharfen Messer oder der Gartenschere ernten. Danach gut waschen und mit Küchenkrepp vorsichtig abtupfen. Anschließend die Kräuter mit einem Naturfaden zu einem Bündel zusammenbinden und eine Woche kopfüber aufhängen. Dafür ist ein trockener, dunkler und höchstens 35 Grad warmer Raum am besten geeignet. Alternativ können Samen oder Stängel auch auf feinen Sieben ausgebreitet werden. Wichtig ist, dass von allen Seiten Luft an die Kräuter kommt.

Nach gut zwei Wochen sind die Kräuter dann getrocknet. Zum Testen, könnt ihr einige der Kräuter mit den Fingern aneinander reiben. Wenn sie dabei leicht knistern und zerbröseln, sind die Kräuter trocken. Am besten füllt ihr sie dann in verschließbare Glasgefäße. So lassen sie sich monatelang aufbewahren. Zerkleinern solltet ihr die erforderlichen Kräuter immer erst kurz vor dem Kochen, damit sich die Aromen möglichst lange halten.

Frische Kräuter einfrieren – gern portionsweise


Um frische Kräuter aufzubewahren, könnt ihr sie auch einfrieren. Dafür eignen sich Kräutersorten mit weichen Blättern wie Petersilie, Schnittlauch, Dill und Zitronenmelisse. Wie auch beim Trocknen müssen die Kräuter mit Wasser abgespült und von schadhaften sowie bereits angetrockneten Stellen befreit werden. Beim Einfrieren ist es sinnvoll, die Kräuter nun zu zerkleinern. Da sie umgehend eingefroren werden, bleiben die Aromen größtenteils erhalten. Nur Minze sollte im Ganzen in den Gefrierbeutel. Tipp für alle anderen Kräuter: Nutzt zum Einfrieren Eiswürfelbehälter. Einfach etwas Wasser darüber und ab ins Eisfach. So habt ihr eure Kräuter immer in kleinen Portionen zur Hand und könnt sie für Suppen und Soßen verwenden.

Frische Kräuter aufbewahren – in Öl und Essig einlegen


Ihr könnt frische Kräuter auch aufbewahren, indem ihr sie in hochwertigem Speiseöl einlegt. Dass macht die Kräuter selbst zwar nicht länger haltbar, aber ihr Aroma geht in das Öl über. Auch hier müssen die Kräuter vorher getrocknet werden. Ob ihr sie vor dem Einlegen zerkleinert, bleibt euch überlassen. Füllt die getrockneten Kräuter in ein Glas und übergießt sie vollständig mit Öl. Je nach Vorliebe eignen sich Sonnenblumen-, Raps-, Oliven- oder Distelöl. Nach drei bis vier Wochen ist euer Kräuteröl fertig. Wenn ihr anschließend die Kräuter aus dem Öl entfernen möchtet, gießt ihr das Öl durch ein geeignetes Sieb. Das Aroma bleibt auf jeden Fall im Öl erhalten – bis zu vier Monate, wenn ihr es vor Licht geschützt lagert.

Alternativ lassen sich Kräuter auch in Essig einlegen. Dazu die getrockneten Kräuter und den Essig in einen Topf geben und erhitzen. Vor dem Siedepunkt den Topf vom Herd nehmen und 30 Minuten ziehen lassen. Ist der Essig abgekühlt, kann er abgeseiht und abgefüllt werden.

Produktrückruf

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K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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