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Gut zu wissen / 27. Februar 2018

Den Backofen reinigen: Mit diesen Hausmitteln glänzt er wie neu

Die neuen hochpreisigen Backofen-Modelle reinigen sich von selbst. Das ist super praktisch. Doch nicht jeder hat so ein Hightech-Gerät in seiner Küche stehen. Schmutzig müssen ältere Bratröhren deshalb aber nicht bleiben. Selbst der dreckigste Ofen lässt sich ganz leicht reinigen – mit einfachen Mitteln, die jeder zu Hause hat!

Den Backofen reinigen: Mit diesen Hausmitteln glänzt er wie neu
© WavebreakmediaMicro - Fotolia

Besser als reinigen: Den Ofen sauber halten


Der beste Tipp gegen einen verkrusteten Backofen: Ihr lasst es gar nicht erst so weit kommen. Wer direkt nach dem Abkühlen mit Spülmittel den Fettspritzern und Rückständen zu Leibe rückt, verhindert das Einbrennen beim nächsten Erhitzen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Nicht immer hat man Lust, nach dem Kochen gleich den Putzlappen zu schwingen. Manchmal ist man für die speckigen Ablagerungen und rußigen Krusten auch gar nicht selbst verantwortlich. Zum Beispiel, wenn man den Herd bei einem Umzug übernimmt.

Neben speziellen Putzmitteln können auch Hausmittel helfen, den Backofen wieder auf Vordermann zu bringen. Damit er wieder glänzt wie neu, benötigst du Zitronensaft, Backpulver, Rasierschaum, Salz oder Waschpulver.

Die besten Hausmittel, um den Ofen zu reinigen            


Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt es sich, die Krusten und Fettrückstände einzuweichen. So muss man später nicht mit aller Kraft schrubben, sondern entfernt den Dreck durch leichtes Wischen. Wasserdampf eignet sich hervorragend, um den Schmutz aufzuweichen: Einfach eine hitzebeständige Schale mit Wasser und dem Saft einer Zitrone auf den untersten Grillrost stellen und den Ofen auf 200 Grad erhitzen. Hat sich der heiße Dampf überall verteilt, löst er die Krusten. Die säurehaltigen Essenzen der Zitrone verstärken diesen Effekt. Mit etwas Glück lassen sich die Überreste von Pizza, Kuchen und Co. schon jetzt einfach wegwischen.

Falls das noch nicht funktioniert, kann Backpulver helfen, den Ofen zu reinigen. Bei besonders hartnäckigen Verunreinigungen einfach das Treibmittel mit etwas lauwarmem Wasser zu einer Paste verrühren und auf die Dreckkrusten geben. Nach kurzer Einwirkzeit sollte das Natron im Backpulver sein Übriges getan und den Schmutz aufgelöst haben. Mit einem feuchten Tuch abwischen, fertig!

Noch einfacher geht es mit Rasierschaum. Den Boden und die Wände der Bratröhre damit einsprühen, gut einwirken lassen und dann gründlich mit klarem Wasser auswaschen. Wird der Ofen im Anschluss einmal ohne Lebensmittel erhitzt, verfliegt auch der Geruch des Rasierschaums.

Der Boden des Ofens ist vollgetropft mit Fett? Dann ist Waschpulver die beste Lösung. Eine dünne Schicht davon im Ofen verstreuen und mit zwei Lagen angefeuchtetem Küchenpapier belegen. Erst am nächsten Tag die Tücher wieder entfernen und feucht nachwischen – der Schmutz ist weggewaschen.

Salz verleiht nicht nur Gerichten den letzten Pfiff. Es ist auch ein praktischer Putzhelfer. Zur Reinigung des Backofens feuchtet man ihn an und streut großzügig Salz auf Flecken und Krusten, bis eine weiße Schicht entsteht. Während der Backofen bei 50 Grad heizt, bildet sich langsam eine braune Salzschicht, die den Schmutz in sich aufnimmt. Nach dem Abkühlen wird das Salz vorsichtig abgetragen, um nichts zu zerkratzen.

Genauso einfach ist auch die Reingung von Kühlschränken.