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Gut zu wissen / 24. März 2017

Das muss mit drauf: Lebensmittelkennzeichnungen auf Verpackungen

Von Füllmenge bis Verkehrsbezeichnung: Lebensmittelkennzeichnungen sollen den Verbraucher informieren. Laut Gesetz ist ein Hersteller von Lebensmitteln verpflichtet, derlei Kennzeichnungen auf seine Verpackungen zu drucken: gut lesbar, in deutscher Sprache, unverwischbar und leicht verständlich. Wir erklären euch, was dort alles aufgeführt werden muss und was jede Lebensmittelkennzeichnung im Einzelnen bedeutet.

Das muss mit drauf: Lebensmittelkennzeichnungen auf Verpackungen
© stadtratte - Fotolia

Adresse des Herstellers


Diese Lebensmittelkennzeichnung muss Namen und Anschrift des Herstellers, des Verpackungsunternehmens oder des Verkäufers beinhalten, damit der Konsument bei Fragen einen Ansprechpartner hat.

Alkoholgehalt


Bei Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent muss der Alkoholgehalt angegeben werden.

Allergen-Kennzeichnungen


Sie sind für Allergiker außerordentlich wichtig – deshalb werden Allergen-Kennzeichnungen auf der Verpackung besonders hervorgehoben: Man findet sie fett gedruckt im Zutatenverzeichnis. Mehr Informationen über Allergen-Kennzeichnungen findet ihr hier.

Endpreis


Er muss stets an oder in der Nähe zum Produkt genannt werden, ebenso wie der Grundpreis. Dieser wird pro 100 Milliliter beziehungsweise pro Kilogramm/Liter angegeben.

Füllmenge


Sie gibt die enthaltene Menge des Produkts an. Zur vollständigen Angabe gehören je nach Produkt die Stückzahl, das Volumen in Milliliter beziehungsweise Liter und das Gewicht in Gramm oder Kilogramm.

GDA-Kennzeichnung


Sie ist derzeit noch eine freiwillige Angabe, findet sich aber immer öfter auf Verpackungen. Hieraus kann der Verbraucher ersehen, mit wieviel Prozent eine Portion des Produkts zum Richtwert für die tägliche Nahrungszufuhr beiträgt.

Losnummer


Sie ist für eventuelle Rückrufaktionen wichtig: Anhand der Losnummer lässt sich bei Bedarf genau ermitteln, mit welcher Warenpartie das Lebensmittel erzeugt, hergestellt und verpackt wurde.

Mindesthaltbarkeitsdatum


Diese Angabe ist bei verpackten Lebensmitteln Pflicht. Besonders leicht verderbliche Ware wie etwa Hackfleisch muss auf der Verpackung mit einem Verbrauchsdatum klar gekennzeichnet sein.

Nährwertkennzeichnung


Diese Lebensmittelkennzeichnung wird meistens als Tabelle auf der Verpackung dargestellt. Sie beinhaltet den Brennwert und die Menge der drei Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß. Die Angabe erfolgt pro 100 Gramm beziehungsweise pro 100 Milliliter. Eine Nährwertkennzeichnung ist unbedingt angezeigt, wenn das Produkt ein diätetisches Lebensmittel ist oder beispielsweise als „fettarm“ beworben wird.

Verkehrsbezeichnung


Sie muss das Lebensmittel stets sachlich und eindeutig beschreiben, sodass der Konsument auf den ersten Blick sehen kann, welches Lebensmittel sich in der Verpackung befindet.

Zutatenverzeichnis


In der Regel müssen auf der Verpackung alle Zutaten angegeben werden, die im betreffenden Lebensmittel enthalten sind. Dies geschieht im Zutatenverzeichnis absteigend nach Gewichtsanteil der jeweiligen Zutat – die Hauptzutat steht also an erster Stelle. Teilweise muss auch der prozentuale Gewichtsanteil bestimmter Zutaten enthalten sein, beispielsweise dann, wenn diese auf der Verpackung abgebildet sind. Bei Zusammensetzungen von verschiedenen Zutaten sind die einzelnen Bestandteile ebenfalls mit anzugeben.