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Diät / 19. März 2016

Gesünder backen – Schlemmen leicht gemacht

Torten, Kekse und Kuchen sind nicht gerade dafür bekannt, dass sie beim Abnehmen helfen. Wer Diät hält, sollte sich die süßen Naschereien lieber verkneifen. Die große Frage lautet: Gibt es keine Möglichkeiten, Gebäck & Co. so gesund zu backen, dass sich die Kalorien nicht gleich wieder auf die Hüften setzen? Schaffe ich es, Fett einzusparen, ohne dass Kuchen und Kekse staubtrocken schmecken?

Gesünder backen – Schlemmen leicht gemacht
© natchas - Fotolia

Gesund backen: Fett reduzieren

Fett ist ein wichtiger Bestandteil von Kuchen, Torten und Keksen. Es ist ein Geschmacksträger und bringt Feuchtigkeit in den Teig. Grundsätzlich sind Hefe- und Biskuit-Teig fettärmer als Rühr-, Mürb- und Blätterteig. Wer auf seinen Cholesterinspiegel achten muss oder tierische Fette nicht verträgt, kann die Butter schon einmal durch Margarine ersetzen. Fettarm backen mit Diätmargarine ist auch möglich, es muss aber ausdrücklich auf der Packung deklariert sein, dass die Diätmargarine zum Backen geeignet ist. Um den Teig auch mit wenig Fett schmackhaft zuzubereiten, eignet sich zum Beispiel Fruchtmus: Dabei kann die Hälfte der im Rezept vorgesehenen Butter (Margarine) durch das Mus von Früchten ersetzt werden – zum Beispiel durch Pflaumen-, Birnen- oder Apfelmus. Und es kommt noch besser: Mit der Fruchtsüße spart man sich auch einen großen Teil von Extrazucker im Teig.

Quark und Joghurt: Gute Verbündete, um gesund zu backen

Bei vielen Kuchenrezepten kann man einfach die Hälfte an Fett durch die doppelte Menge an Magerquark ersetzen. Gleichermaßen trifft das auch auf Joghurt zu: Die Buttermenge am besten durch doppelt so viel Naturjoghurt ersetzen, dabei pro 100 Gramm Joghurt einen Esslöffel Grieß hinzugeben – damit der Teig nicht zu wässrig wird – und weiter nach Rezept vorgehen.

Backen ohne Kohlenhydrate: Auf Weizenmehl und Zucker verzichten

Low Carb zu backen ist gar nicht so schwer, Kohlenhydrate lassen sich nämlich nicht nur durch die Reduktion von Zucker einsparen. Auch das Weglassen von Weizenmehl zahlt sich aus, wenn man kalorienarm backen möchte. Denn: Mit einem Kohlenhydrat-Anteil von 70 Prozent ist Weizenmehl alles andere als ein Leichtgewicht. Lebensmittel mit einem Anteil von unter 10 Prozent werden dagegen normalerweise als „Lebensmittel ohne Kohlenhydrate“ bezeichnet. Die glutenfreie Low-Carb-Alternative zu Weizenmehl ist dabei entfettetes Mandelmehl (nur 4 Gramm Kohlenhydrate auf 100 Gramm). Auch Soja- und Kokosmehl kann man hervorragend zum Backen verwenden.