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Baby & Kind / 27. Januar 2017

Süßigkeiten für Kinder: Alternativen zu Bonbon und Schokolade

Viele Kinder würden sich am liebsten den ganzen Tag nur von Süßigkeiten ernähren. Sie bekommen gar nicht genug von Schokolade, Fruchtgummi und Bonbons. Woher kommt dieses Verlangen nach Süßem? Wir haben eine Antwort auf unser Naschverhalten gefunden und verraten, wie ihr ungesunde Süßigkeiten ganz leicht durch gesunde Alternativen ersetzt.

Süßigkeiten für Kinder: Alternativen zu Bonbon und Schokolade
© Printemps – Fotolia.com

Kinder und Süßigkeiten – eine evolutionäre Bindung

Unsere Lust auf Süßes wird schon frühzeitig geprägt: Das Fruchtwasser im Mutterleib schmeckt süßlich, ebenso die Muttermilch. Zudem haben wir im Laufe der Evolution gelernt, dass süße Sachen lebensnotwendige Energie, also Kalorien, liefern. Ein bitterer Geschmack hingegen wird mit Gift assoziiert. Zum großen Teil liegt die Vorliebe für süße Speisen also im Erbgut begründet. Durch den richtigen Umgang mit Süßigkeiten lernen Kinder von klein auf, wie sie nicht auf zuckrige Leckereien und herzhafte Knabbereien verzichten müssen und sich trotzdem gesund ernähren.

Tipps für Eltern: So lernen Kinder Süßigkeiten schätzen

Wie viele Süßigkeiten darf mein Kind essen? Eine Frage, die sich viele Eltern stellen. Experten raten: Ein Zehntel der täglich empfohlenen Kalorienzufuhr darf aus Süßigkeiten bestehen. Einfacher zu befolgen ist diese Faustregel: Am Tag maximal so viele Süßigkeiten und Knabbereien wie in die Kinderhand passen. Diese Menge lässt sich prima als Nachtisch servieren. Nach einer Hauptmahlzeit ein paar Stückchen Schokolade, eine Kugel Eis oder ein Schälchen Pudding stillt die Lust auf Süßes. Das gemeinsame Essen am Tisch fördert zudem das bewusste Genießen.

Aufgrund des hohen Zucker- und Fettgehalts bleiben Süßigkeiten in der täglichen Ernährung besser die Ausnahme. Wenn Kinder schon vor dem Essen oder immer wieder zwischendurch naschen, haben sie keinen Hunger mehr auf vitaminreiche und nahrhafte Lebensmittel, die aber essenziell für die geistige und körperliche Entwicklung sind. Zucker und Fett in den Süßigkeiten wirken sich negativ auf die Gesundheit aus: Es droht Übergewicht, die Milchzähne sind anfällig für Karies. Deshalb sollten Kinder nach dem Naschen die Zähne putzen. Am besten machen Mama und Papa gleich mit.
So schwer es auch fällt: Süßigkeiten besser nicht als Belohnung oder Trost einsetzen. So verinnerlichen Kinder, dass man Probleme mit Süßem löst und werden möglicherweise auch als Erwachsene in Stresssituationen häufig zu Schokolade und Co. greifen.
Wenn Kinder zum Geburtstag oder an Feiertagen große Mengen Süßigkeiten geschenkt bekommen, hilft es, Regeln für den Verzehr aufzustellen. Die Süßigkeiten werden beispielsweise in einer selbstgestalteten Box gesammelt, jeden Tag darf sich das Kind eine Sache daraus aussuchen. So lernt der Nachwuchs, sich die Mengen einzuteilen und weiß die Leckereien als etwas Besonderes zu schätzen. Die Eltern gehen mit gutem Beispiel voran und gönnen sich ebenfalls nur ab und zu Gummibärchen und Chips.
Apropos Chips: Knabbergebäck sollte wie Süßigkeiten eine Ausnahme bleiben. Das enthaltene Fett macht auf ungesunde Weise satt, das viele Salz und die Geschmacksverstärker erschweren es, normal gewürzte Speisen anzubieten. Diese werden dann als fad schmeckend wahrgenommen.

Gesündere Alternativen für beliebte Kinder-Süßigkeiten

Wichtig: Eltern müssen ihren Kindern Süßigkeiten nicht generell verbieten. Das steigert nur unnötig den Reiz. Besser ist es, gemeinsam eine kleine Menge davon zu verputzen. Einige zuckrige und fettige Süßigkeiten lassen sich zudem durch gesündere Alternativen ersetzen. Hier ein paar Beispiele:

  • Getrocknetes Obst statt Fruchtgummi: Auf weichem Fruchtgummi lässt es sich herrlich herumkauen. Stückchen von Dörrobst fühlen sich im Mund ähnlich an und schmecken wegen des Fruchtzuckers genauso süß.

  • Natur- statt Fruchtjoghurt: Ein Fruchtjoghurt schmeckt oftmals nur so lecker, weil er mit viel Zucker angereichert ist. Kindern stattdessen einen fettarmen Naturjoghurt anbieten, mit etwas Honig gesüßt und kleingeschnittenem Obst aufpeppt.

  • Nüsse statt Müsliriegel: Müsliriegel sind vermeintlich der ideale Snack für unterwegs. Allerdings steckt in den kleinen Kraftpaketen auch viel Zucker. Besser eine Dose mit ungesalzenen Nüssen mitnehmen– die liefern wertvolle Energie.


 

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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