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Baby & Kind / 03. Januar 2018

Ernährung für die Kleinsten – Was ist im 1. Lebensjahr erlaubt?

Wie lange darf ein Baby ausschließlich Milch bekommen? Ab wann ist Brei erlaubt, was darf ein Baby sonst noch essen und was sollte es auf keinen Fall bekommen? Diese und weitere Fragen beschäftigen viele frischgebackenen Eltern. Beim Thema Kinderernährung im ersten Lebensjahr gibt es sicherlich einiges zu beachten. Mehr als strenge Vorgaben und feste Ernährungspläne sollten dabei jedoch das Verhalten und die Entwicklung des eigenen Kindes eine Rolle spielen.

Babynahrung Brei
© narstudio – stock.adobe.com

Von der Muttermilch zum Familientisch – ein Ziel, viele Wege

Babys benötigen in ihrem ersten Lebensjahr eine spezielle Ernährung. Durch ihr starkes Wachstum brauchen sie besonders viel Energie und Nährstoffe. Zudem reifen Stoffwechsel und Verdauungsorgane erst noch aus und auch die motorischen Fähigkeiten, feste Nahrung zu essen, müssen sich noch entwickeln. In den ersten Wochen und Monaten gibt es daher keine Alternative zu Mutter- oder Fläschchenmilch als Grundnahrungsmittel. Ab dem zweiten Lebenshalbjahr darf der Nachwuchs dann Schritt für Schritt verschiedene Lebensmittel kennenlernen. Dazu sollte das Baby mit etwas Hilfe sitzen und den Kopf eigenständig halten können.

Bei der klassischen Beikosteinführung werden nach fünf bis bis sieben Monaten die Milchmahlzeiten Stück für Stück durch fein Püriertes ersetzt – zunächst mit Gemüsebrei, der nach wenigen Wochen um Fisch und Fleisch ergänzt wird, später auch mit Obstbrei und Brot. Klappt es nicht gleich, braucht es Geduld – denn Essen will gelernt sein. Ganz wichtig: Gebt eurem Baby Zeit, essen zu lernen. Es muss sich nicht nur an einen neuen Geschmack gewöhnen, sondern auch an das Essen mit dem Löffel.

Eine eher unkonventionelle Art der Beikosteinführung ist das Baby-led Weaning – die „babygesteuerte Beikosteinführung“. Hier bekommt das Baby keine pürierten Speisen, sondern verschiedene Lebensmittel in Stücken abgeboten und bedient sich selbst.

Welche Lebensmittel sind erlaubt, was ist nicht erlaubt?

Ob nun der konventionelle Weg, das Baby-led Weaning oder eine Mischform ausgewählt wird – wichtig ist, dass die richtigen Lebensmittel ausgewählt werden.

Geeignet für die Einführung der Beikost sind vor allem:

Möhren, Pastinaken, Kürbis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Brokkoli – für den Brei oder weich gegart in handlichen Stücken; Gurke, Banane, Apfel, gedünsteter Fisch, später zum Knabbern Brot, Zwieback, Dinkelstangen

Das solltet ihr im ersten Lebensjahr vermeiden:

Kuhmilch (nur zur Breizubereitung) und andere Milchprodukte wie Joghurt oder Quark; Honig, Zucker, Salz, säurehaltige Tomaten; kleine und harte Lebensmittel wie Trauben, Rosinen, Kirschen, Nüsse, diese könnten verschluckt werden; Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Lauch können zu Blähungen führen; roher Fisch, rohe Eier, fettiges Fleisch und fettige Wurst

Sobald das Baby feste Mahlzeiten zu sich nimmt, sollte es zusätzlich 200 ml Wasser oder ungesüßten Früchte- oder Kräutertee pro Tag trinken.

Mit circa zehn Monaten wird das Baby immer größeres Interesse am Familienessen zeigen. Es kann nun Stück für Stück an den normalen Mahlzeiten teilnehmen. Dazu sollten die Speisen allerdings leicht bekömmlich sein. Bevor ein Gericht für den Rest der Familie gewürzt wird, sollte eine Portion für das Baby beiseite gestellt werden.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein, K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind, K-Purland Hackfleisch vom Rind – jeweils mit den betroffenen Verbrauchsdaten: 23.01. /24.01.2018

K-Purland Hackfleisch