Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Baby & Kind / 03. September 2017

Babynahrung selber kochen – Darauf kommt es an!

Babynahrung selbst gemacht oder doch lieber ein fertiges Gläschen? Bei kaum einem anderen Ernährungsthema streiten sich frisch gebackene Eltern mehr. Für und Wider gibt es für beides. Doch wenn ihr euch dafür entschieden habt, die Babynahrung selber zu kochen, erfahrt ihr hier, was es dabei zu beachten gibt.

Babynahrung selber kochen – Darauf musst du achten!
© julief514 - Fotolia

Babynahrung selber machen – Ab dem fünften Monat kann es losgehen

In den ersten Monaten gibt es nichts Besseres für das Baby als die Muttermilch. Sie versorgt den Nachwuchs mit allen Substanzen, die für die Entwicklung des Säuglings unverzichtbar sind. Dazu gehören Stoffe und Vitamine, die die Abwehrkräfte stärken, Allergien vorbeugen und das Wachstum fördern. Das Hormon Leptin in der gut verträglichen Muttermilch reguliert den Fettstoffwechsel und hilft dem Baby, zu merken, wann es satt ist. Doch ab dem fünften Monat reicht die Muttermilch allein nicht mehr aus. Am einfachsten wäre jetzt der Kauf von fertigen Gläschen – ganz sicher keine falsche Entscheidung. Wer aber genaue Vorstellungen von dem hat, was sein Nachwuchs essen sollte, der kann die Babynahrung auch selber kochen.

Diese Zutaten eignen sich nicht


  • Paprika

  • Beerenfrüchte

  • Tomaten

  • Fruchtsäfte

  • Zitrusfrüchte

  • Milchprodukte

  • Rohe Eier, Salami und Käse

  • nitratreiches Gemüse wie Fenchel oder Spinat

Diese Zutaten reizen die Babyhaut und führen oftmals zu einem wunden Po. Milchprodukte belasten wegen ihres hohen Eiweißgehalts die noch unausgereiften Nieren des Babys stark. Rohe Eier bergen die Gefahr von Salmonellen.Auch mit der Verwendung von Nüssen und starken Gewürzen sollte man sich besser zurückhalten. Sie stehen ebenfalls als Auslöser von Hautproblemen bei Babys unter Verdacht.


Diese Zutaten eignen sich besonders gut

Wichtig ist, auf einen ausgewogenen Mix zu achten. Und zwar immer dem Lebensalter entsprechend. Das Verdauungssystem des Babys entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten langsam. Oft kann der kleine Körper bestimmte Stoffe nur in Verbindung mit anderen aufnehmen. Gut ist, immer Obst mit Gemüse zu kombinieren. So liefert man dem Babykörper ausreichend Vitamine, Energie, Mineralien und das wichtige Eisen.


Babynahrung selber kochen – Das ist sonst noch wichtig

Wenn man Babynahrung selbst kocht, sollte man besonders auf strikte Küchenhygiene achten. Dass das Kochgeschirr besonders sauber sein muss, versteht sich von selbst. Ansonsten können Keime ins Essen kommen. Obst und Gemüse müssen vor dem Schneiden stets gut gewaschen werden. Gib immer etwas Öl zur Babynahrung, denn ungesättigtes Fett fördert die Vitaminaufnahme und begünstigt die Entwicklung des Gehirns und der Augen.

Auch auf eine schonende Zubereitung ist entscheidend. Gemüse sollte deshalb immer nur so kurz wie möglich gekocht oder noch besser gedünstet werden. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Tipp: Klein geschnitten gart Gemüse noch schneller. Wenn man das fertige Essen probiert, gilt folgende Regel: Schmeckt es fade, ist es genau richtig. Salz und Gewürze sind für den Organismus des Babys eher belastend. Der Babybrei sollte auch nicht zu fest sein. Wer Babynahrung selber macht, kann übrigens auch immer einen kleinen Vorrat kochen und diesen dann portionsweise einfrieren. Bei minus 18 Grad hält sich die selbst gemachte Babynahrung bis zu zwei Monate. Doch Vorsicht, diesen Brei darf man nur einmal wieder aufwärmen. Ebenfalls wichtig: Wenn angebrochene oder selbstgemachte Babykost in den normalen Kühlschrank gestellt wird, sollte sie spätestens am nächsten Tag verfüttert werden. Länger hält sie sich dort nicht.