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Baby & Kind / 20. Mai 2017

Babybrei: Mit diesen neun Tipps geht´s kinderleicht!

Auch wenn das Baby lange gestillt oder mit Babymilch gefüttert wird: Irgendwann ist der Zeitpunkt für den ersten Babybrei gekommen. Die Auswahl ist dabei riesig: Es gibt reinen Gemüsebrei und Sorten mit Fleisch und Fisch. Die Alternative zu fertigem Babybrei ist selbstgemachter. Der Vorteil: Wer selber kocht, weiß ganz genau, was drin steckt. Wie sich gesunder Babybrei zubereiten lässt und was es dabei zu beachten gilt, zeigen unsere neun Tipps.

Babybrei: Mit diesen neun Tipps geht´s kinderleicht!
© zia_shusha – Fotolia.com

1. Qualität hat oberste Priorität

Für den ersten Babybrei empfiehlt es sich, frisches Gemüse in Bio-Qualität zu verwenden. So ist die Belastung durch Schadstoffe so gering wie möglich. Babys und Kleinkinder lagern Schadstoffe nämlich vermehrt im Gewebe ab. Gibt es regionale und saisonale Gemüseangebote, sind sie aufgrund ihrer Frische vorzuziehen. Welke und überreife Produkte gehören nicht in den Babybrei.

2. Geeignetes Gemüse für den Babybrei

Gut bekömmliche Gemüsesorten eignen sich am besten für den Einstieg. Tomaten etwa enthalten Säure, auch wenn wir Erwachsene es nicht mehr schmecken. Deswegen lieber zu Pastinake und Möhre greifen. Auch (sommerreife) Zucchini und (herbstreifer) Kürbis bieten sich an. Fenchel ist ein weiterer Tipp für das erste Gemüse im Babybrei. Auch die südamerikanische Süßkartoffel schmeckt fast allen Kindern, allerdings sollte das Kochwasser wegen des Oxalsäure-Gehalts (vermindert die Aufnahme von Mineralstoffen) nicht für den Brei verwendet werden. Kohlrabi, Brokkoli und Erbsen können blähen, weshalb sie nicht in den ersten Gemüsebrei gehören.

3. Dünsten statt kochen

Geputzt, gewaschen, geschält und in Scheiben oder Würfel geschnitten wandern die Zutaten in den Kochtopf. Mit wenig Wasser angesetzt, da das Gemüse für den Babybrei gedünstet werden sollte. Beim langen Kochen gehen die wichtigen Vitamine und Nährstoffe verloren. Einmal kurz das Wasser aufkochen lassen, dann den Herd herunterdrehen und das Gemüse dünsten. Das Wasser kann in der Regel für den Brei mitverwendet werden.

4. Größere Portionen kochen und einfrieren

Vorkochen lohnt sich, da Babys anfangs nur wenige Löffel essen und ein Gemüse dem Säugling circa eine Woche lang angeboten werden sollte, um die Verträglichkeit zu testen. Einfach die zehnfache Menge zubereiten, portioniert abfüllen und einfrieren. Pro Mahlzeit isst das Kind nach der ersten Eingewöhnung etwa 150 Gramm Gemüse. Der tiefgefrorene Brei kann über Nacht im Kühlschrank auftauen, ohne dass Keime wachsen. Direkt vor dem Essen den Brei dann in Wasserbad, Flaschenwärmer oder Mikrowelle erwärmen. Unbedingt die Temperatur vor dem ersten Löffel überprüfen, da Kinder empfindlich auf Hitze reagieren.

5. Vielfalt in Maßen

Kinder müssen nicht jede Gemüsesorte als Brei kennenlernen. Verträgt und mag das Baby fünf Gemüsesorten, reicht das vollkommen. Nachdem das erste Gemüse eingeführt ist, kommen Kartoffeln, Reis oder Nudeln dazu. Der Stärkelieferant Kartoffel wird meist zuerst dem Gemüse hinzugefügt. Normale Nudeln bestehen aus Weizen und beinhalten Gluten. Um das Risiko für eine Unverträglichkeit zu minimieren, ist nach heutigem Stand der Wissenschaft ein frühzeitiger Kontakt sinnvoll. So kann der Körper einen Schutz aufbauen, um allergische Reaktionen zu vermeiden.

6. Hochwertiges Öl für den Babybrei

Öl gehört in jeden Brei. Auch hier sollten Bio-Produkte gewählt werden, die zudem raffiniert sind, also warmgepresst. Rapsöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Immunsystem stärken und die Gehirn- und Netzhautentwicklung anregen. Außerdem helfen sie, wichtige Nährstoffe aus dem Gemüse zu lösen. Zwei Esslöffel pro 150-Gramm-Mahlzeit reichen.

7. Auf Kräuter und Gewürze verzichten

Bei Babybrei sollte zunächst auf Salz sowie andere Gewürze und Kräuter verzichtet werden. Das ist für unsere Geschmacksnerven ungewohnt und mag Erwachsenen fad schmecken, aber für den ersten Babybrei ist es genau richtig. Salz kann die Nieren belasten, andere Gewürze können den Magen-Darm-Trakt des Kindes reizen und zu einem wunden Po führen.

8. Fisch und Fleisch ergänzen den Gemüsebrei

Fleisch ist der Eisenlieferant Nummer eins. In den ersten sechs Lebensmonaten greift der Organismus des Babys auf gespeichertes Eisen zurück. Danach sollte der Babybrei auch Fleisch enthalten. 20 bis 30 Gramm an fünf Tagen in der Woche sind ideal. Fisch ist wichtig wegen der Omega-3-Fettsäuren. Besonders Hering, Makrele und Lachs können zweimal die Woche den Brei verfeinern.

9. Das Baby gibt den Takt vor

Der erste Babybrei ist gekocht, nun geht es in kleinen Schritten voran. Mittags ein oder zwei Löffel, das reicht zu Beginn völlig aus, wenn das Baby weiter Mutter- oder Anfangsmilch erhält. Die Menge dann langsam steigern – je nachdem, wie gut das Kind den ersten Brei verträgt und annimmt. Bleibt der Mund zu, gibt das Baby ein eindeutiges Signal: Ich habe für den Moment genug vom Babybrei.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl