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Grillen / 03. Juli 2017

Die 10 besten Tipps fürs Marinieren

Marinaden verhelfen Fleisch, Fisch, Tofu und Gemüse auf dem Grill zu geschmacklichen Höhenflügen – wenn ihr diese 10 Tipps berücksichtigt. Wir verraten euch, wie ihr eurem Grillgut das Aroma-Krönchen aufsetzt.

Die 10 besten Tipps fürs Marinieren
© ©Artem Shadrin - stock.adobe.com


1. Salz. Es heißt zwar oft, dass Salz erst als Finish nach dem Grillen auf das Grillgut kommt. Aber das Salz in der Marinade sorgt dafür, dass das Fleisch saftiger, aromatischer und zarter wird.

2. Kräftige Aromen sind der Bringer. Vor allem solche, die wasserlöslich sind, wie Knoblauch oder Zwiebeln, damit sie tief ins Fleisch eindringen können. Auch Chipotle-Chilis, Sojasoße, Senf oder Currypaste verleihen dem Grillgut mehr Geschmack.

3. Wir sind fürs Grobe. Zumindest, wenn’s um Kräuter in der Marinade geht. Grob gehackt sind sie vor dem Grillen leichter zu entfernen. Sonst brennen sie an und sorgen für ungewollte Röststoffe am Grillgut.

4. Öl trägt den Geschmack ins Grillgut. Raps- oder Sonnenblumenöl in der Marinade trägt dazu bei, dass fettlösliche Aromen ins Fleisch dringen oder an dessen Oberfläche haften können.

5. Nicht zu viel Säure! Auch wenn oft empfohlen wird, Fleisch durch saure Marinaden zart zu machen, müsst ihr aufpassen, dass das Fleisch nicht zu mürbe wird. Das passiert, wenn es zu lange in der Wein- oder Essig- Marinade liegt. Auch Zitronen- und Tomatensaft bringen genügend Säure mit, um Fleisch reifen zu lassen. Die Enzyme aus bestimmten Obstsorten wie Kiwi, Papaya und Ananas erzielen denselben Effekt.

6. Gefrierbeutel sind das Hilfsmittel der Wahl. Damit das Fleisch von allen Seiten etwas von der Würze abbekommt, muss es komplett von der Marinade umschlossen sein. Das geht am einfachsten, indem ihr die Marinade zusammen mit dem Grillgut in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel gebt.

7. Überschüssige Marinade unbedingt abtupfen. Damit verhindert ihr, dass diese auf die Kohle tropft. Außerdem bräunt das Grillgut so gleichmäßiger.

8. Doppelt hält besser. Wenn ihr das Grillgut nicht nur vor, sondern auch noch nach dem Grillen mariniert, wird das Ergebnis noch saftiger und aromatischer. Stellt dafür vor dem Marinieren des rohen Fleisches einen Teil der Marinade zur Seite, um sie später auftragen zu können.

9. Geduld ist eine Tugend. Die Marinade braucht einige Stunden Zeit, um in Fleisch, Fisch und Gemüse eindringen zu können. Wer seinen Grillabend mit Freunden und Familie plant, legt das Grillgut am besten morgens ein. In der Regel sind drei bis sechs Stunden Marinierzeit ideal.

10. Den Turbo zünden. Wenn es schnell gehen muss, sind trockene Würzmischungen oder Rubs die Lösung. Ins Grillgut einmassiert, verbinden sie sich zum Beispiel mit dem Fleischsaft. So bilden sie auf dem Rost neue Aromen und eine schöne Kruste aus. Bei Meeresfrüchten und kleinen Fleischstücken können schon 15 Minuten zum Einwirken ausreichen. Steaks und Hähnchenfilets sind mit 30 Minuten Einwirkzeit auch schnell fertig. Für große Fleischstücke, wie ganze Hähnchen, solltet ihr etwa eineinhalb Stunden Zeit einplanen. Rippchen oder Schweineschulter brauchen ihre Zeit, auch beim Trockenwürzen. Mit zwei bis acht Stunden müsst ihr schon rechnen.

Übrigens: Leckere Rezepte für Marinaden und Rubs findet ihr hier.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl