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Grillen / 14. Juli 2017

Der große Grill-Report: Frische ist Trumpf!

Ob mit Holzkohle oder Gas – wir Deutschen lieben das Grillen. 95 Prozent der Deutschen besitzen einen Grill: Zum Vergleich: Ein Auto nennen 75 Prozent ihr Eigen. Kaum verabschieden sich Winter und Kälte, zieht es uns ins Freie, um Fleisch und Gemüse zu brutzeln. Dabei legen hiesige Grillmeister Wert auf Frische: Bei knapp 70 Prozent kommen frisches Fleisch und Würstchen auf den Rost. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag von Kaufland. Alle weiteren Ergebnisse der Studie sowie die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zum Thema haben wir hier im großen Grill-Report für euch aufbereitet!

Der große Grill-Report: Frische ist Trumpf!

Mehr als zwei Drittel bevorzugen frisches Fleisch


Für 85 Prozent der 1.005 Teilnehmer an der repräsentativen Erhebung ist Frische Trumpf: Die Frage nach dem beliebtesten Grillgut beantworteten 69 Prozent mit frischem Fleisch oder frischen Würstchen – von der Frischetheke oder abgepackt aus dem Kühlfach. Bei 8 Prozent landet in erster Linie frisches Gemüse auf dem Grill, weitere 8 Prozent bevorzugen frischen Fisch. 3 Prozent entscheiden sich für vegetarische und vegane Alternativen wie Tofu-Würstchen und Soja-Steaks. 11 Prozent der Befragten outen sich als Grillmuffel und sagen, sie grillen nie. Interessanterweise geben in dieser Gruppe die Senioren (Alter: 60+) den Ton mit 21 Prozent an, während sich gerade mal 1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen dem Grillvergnügen verweigert. Und: 24 Prozent der Grill-Muffel leben allein – den Grill nur für sich selbst anzuwerfen, ist schlichtweg zu aufwendig.

Aber welches Fleisch genau grillen wir? Für 82 Prozent der Deutschen sind Steaks, Koteletts und Co. das Grillgut schlechthin, Würstchen mögen immerhin noch 72 Prozent. Klassische Grillspieße sind bei 45 Prozent beliebt, während 8 Prozent auf Geflügelkeulen schwören. Gut zwei Drittel der Bundesbürger (67 Prozent) serviert zu den gegrillten Leckereien Brot oder Brötchen – die Backwaren sind somit die beliebteste Beilage, gefolgt von Kartoffelsalat mit 45 Prozent. Ebenso wichtig beim Grillen: die Soßen. Mit 53 Prozent setzt mehr als die Hälfte auf Ketchup, stark im Kommen sind aber auch würzige Knoblauchsoßen (46 Prozent) und feurige Grillsoßen (35 Prozent).

Gegrillt wird am liebsten daheim


Durchschnittlich grillt jeder Bundesbürger dreizehnmal im Jahr. 2016 ließen sich 350.000 Deutsche das Grillfleisch gleich mehrmals in der Woche schmecken. 5,9 Millionen taten es mehrmals im Monat. 14,3 Millionen Bundesbürger warfen den Grill einmal im Monat an, während 35,7 Millionen seltener dazu kamen.

Die beliebtesten Anlässe sind gutes Wetter (85 Prozent), Geburtstage (46 Prozent), Feiertage (Himmelfahrt: 28 Prozent, Pfingsten: 24 Prozent, 1. Mai: 21 Prozent) und Fußballübertragungen im TV (19 Prozent). Über das Wo herrscht Einigkeit: Laut der Kaufland-Umfrage bevorzugen 75 Prozent die das eigene Zuhause, sprich Garten, Terrasse oder Balkon. Etwas überraschend landet der Park mit gerade mal 2 Prozent weit abgeschlagen auf dem letzten Platz, noch hinter See (6 Prozent) und Strand (4 Prozent). Am häufigsten wird bei uns übrigens am Samstag gegrillt – da lässt sich das Essen am besten mit einem netten Beisammensein verbinden.

Die Frage, welcher Grilltyp sie sind, beantworteten 28 Prozent in der Kantar-Emnid-Umfrage mit „Der Spontane“ – bei ihnen landet auf dem Grill, was die Küche gerade so hergibt. Fast gleichauf (25 Prozent) liegt „Der Traditionalist“, der sich in erster Line auf bewährte Grillklassiker verlässt. 17 Prozent bezeichnen sich als „Planer“, die einen Grillabend akribisch vorbereiten. Und 14 Prozent sehen sich als „Kreativen“; experimentierfreudig und bereit, Ungewöhnliches auszuprobieren. Nur 1 Prozent der Teilnehmer ordnet sich dagegen als „Trendsetter“ ein, der keinen Grilltrend verpasst.

Holzkohlegrill nach wie vor weit verbreitet


Viele Deutsche sind bereit, sich das Grillvergnügen etwas kosten zu lassen – Stichworte Frische und Qualität: 23 Prozent geben für Grillgut durchschnittlich bis zu 30 Euro im Monat aus, 39 Prozent sind mit bis zu 50 Euro dabei und 29 Prozent investieren bis zu 100 Euro. In der „Königsklasse“ über 100 Euro tummeln sich 8 Prozent. Apropos Kosten: Für den Grill selbst zahlen wir hierzulande im Durchschnitt 248 Euro – auch hier geht der Trend also in Richtung Wertigkeit. Zum Vergleich: In unserem Nachbarland Polen liegen die durchschnittlichen Kosten für einen Grill bei 83 Euro. Die Nutzungsdauer eines typischen deutschen Grills liegt bei 31 Monaten – länger als in Großbritannien (24 Monate), aber kürzer als in Frankreich (42 Monate).

Der beliebteste Grill ist nach wie vor das Holzkohlemodell: Mit 68 Prozent setzen über zwei Drittel der Bundesbürger auf den bewährten Klassiker. Entsprechend importierte die Bundesrepublik im Jahr 2015 satte 227.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen! Stark im Kommen ist aber auch der bequeme Gasgrill, den 43 Prozent nutzen. Der Elektrogrill bleibt das ungeliebte Stiefkind mit 5,5 Prozent Nutzung (Mehrfachnennung möglich).

Beliebteste Promi-Grillgäste: Merkel und Boateng


Zu den Promis, die sich öffentlich zum Grillen bekennen, gehören unter anderem Helene Fischer, Daniela Katzenberger und Sonya Kraus. Kaufland hat den Spieß umgedreht und erfragen lassen, mit welchen Prominenten die Umfrageteilnehmer am liebsten einmal grillen würden. Von den vorgeschlagenen Promis schneiden Bundeskanzlerin Angela Merkel und Fußball-Nationalspieler Jérôme Boateng mit jeweils 12 Prozent am besten ab. Bei den weiblichen Umfrageteilnehmern liegt die Bundeskanzlerin mit 16 Prozent weit vorn, bei den männlichen ist es Boateng mit ebenfalls 16 Prozent. Auf den weiteren Plätzen bei allen Umfrageteilnehmern folgen TV-Moderatorin Barbara Schöneberger (11 Prozent), das TV-Duo Joko und Klaas und Fernsehkoch Steffen Henssler (jeweils 10 Prozent). Abschlagen auf den hinteren Plätzen landen Model-Mami Heidi Klum sowie SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht mit jeweils 5 Prozent. Als Schlusslicht kommt – wenig überraschend – US-Präsident Donald Trump mit 4 Prozent ins Ziel.

Je jünger die Befragten, desto höher stehen Joko und Klaas in der Gunst (29 Prozent bei 14- bis 29-jährigen). Bei den älteren Teilnehmern wiederum ist Angela Merkel die Gewinnerin. (50 bis 59 Jahre: 16 Prozent, 60 und älter: 15 Prozent). Allerdings gilt es zu beachten, dass die Antwort „Ich möchte mit keiner dieser Personen grillen“ mit 13 Prozent die meisten Stimmen aller Umfrageteilnehmer verbuchen kann!

Zum Schluss noch etwas aus der Abteilung Geschlechterrollen: Bei 83 der Deutschen ist das Grillen Männersache. Wenn ums Reinigen geht, fällt der Wert allerdings auf 69 Prozent …

Wenn ihr Tipps und Anregungen zum Thema Grillen suchen, hier werdet ihr fündig! Und jetzt nichts wie ran an den Grill!