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Grillen / 29. Mai 2017

Burger grillen leicht gemacht

Ob Familienabend oder gesellige Grillparty unter Freunden: Burger kommen immer gut an und lassen sich auch auf dem Grill einfach zubereiten. Mit den folgenden Tipps steht dem Burger-Genuss nichts mehr im Weg.

Burger grillen leicht gemacht
© Gorilla - Fotolia

Die Grundzutat: Der Patty

Das Fleischpatty, so wird der Bratling aus Hackfleisch genannt, ist der wichtigste Teil des Burgers. Reines Rindfleisch ist zwar mager, kann aber schnell trocken werden. Das Hackfleisch sollte deshalb etwa 20 Prozent Fettanteil haben. Gut geeignet ist zum Beispiel Schulterfleisch mit einem Fettanteil von etwa 18 Prozent.

Statt Hackfleischpatty kann man sich auch für ein Stück Entrecôte entscheiden. Dieses am besten rosa braten und in Scheiben schneiden. Dann ist es saftig, aber fettarm. Wer lieber Schwein statt Rind bevorzugt, für den ist ein Minutensteak vom Schwein eine gute Wahl. Ebenso gut kann der Burger auch mit einem zarten Stück Hähnchen- oder Putenbrust, Fischfilet, Meeresfrüchten, einem Gemüsebratling, einem Stück Grillkäse oder Tofu belegt werden.

Würzen ist dabei natürlich unverzichtbar. Neben Salz und Pfeffer können auch Zutaten wie Worcester- oder Chilisoße, gehackte Zwiebeln oder Kräuter zum Einsatz kommen. Sie verbessern nicht nur den Geschmack, sondern machen den Patty auch saftiger.


Zubereitung Hackfleisch-Burger

Wer vor dem Grillen in der Mitte des Hackfleischpattys eine kleine Vertiefung anbringt, zum Beispiel mit einem Teelöffel, verhindert die bekannte Wölbung, die beim Grillen entstehen kann. Der Burger lässt sich anschließend einfacher mit vielen Zutaten nach Wahl belegen.
Ein Fleischpatty wird idealerweise bei starker Hitze zwischen 220 und 260 Grad gegrillt. Dies garantiert, dass sich eine schöne Kruste bildet.
Die Pattys sollten einmal gewendet werden, mehrfaches Wenden macht sie schnell trocken. Der richtige Zeitpunkt zum Wenden ist erreicht, wenn an der Oberfläche Fleischsaft austritt und sich die Unterseite ohne Haften vom Rost lösen lässt. Das Hackfleisch sollte beim Grillen nicht mit dem Wender flach gedrückt werden, da dadurch nur wertvoller Fleischsaft verloren geht.


Burger grillen geht auch mit Fisch

Gegrillte Garnelen oder Fischfilets, zum Beispiel von Lachs oder Forelle, machen den Burger zu einem besonderes Genuss. Statt Fisch und Meeresfrüchte im Ganzen zu grillen und zwischen die Brötchenhälften zu legen, können diese auch zu einem Fisch-Patty zubereitet werden. Am besten eignen sich Seelachs- oder Lachsfilet: Mit Toastbrot, Eigelb und Gewürzen wird das zerkleinerte Fischfilet zum aromatischen Patty geformt. Etwas ausgefallener, aber genauso lecker ist unser Burger mit Stremellachs und Wasabimayonnaise. Auch die Süßkartoffelchips lassen sich übrigens auf dem Grill zubereiten.


Das Brot

Ob man zu fertigen Brötchen greift oder diese selber zubereitet, ist eine reine Geschmacks- und auch Zeitfrage. Generell gilt: Die Brötchen erst kurz vor dem Anrichten aufschneiden und auf den Grill legen, denn sie brauchen weniger Zeit als die Auflagen.


Nach dem Grillen kommt das Belegen

Auf einen klassischen Hamburger gehören neben dem Hackfleischpatty Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gewürzgurken. Saisonale Gemüse- und Salatsorten wie zum Beispiel Rucola, Kürbis oder Rote Bete machen aus einem Burger ein besonderes Geschmackserlebnis. Generell ist beim Belegen Kreativität gefragt: Erlaubt ist, was schmeckt.

Komplettiert wird jeder Burger durch eine Soße. Diese kann man entweder kaufen oder ganz einfach selber machen. Klassische Burgersoßen bestehen zum Beispiel aus Ketchup, Senf sowie Barbecuesoße oder Mayonnaise. Sie eignen sich sehr gut für Burger mit Fleisch oder Geflügel. Auch ein Feigen-Chutney oder eine Avocadocreme harmoniert sehr gut zu Geflügelburgern. Zu Fischburgern passt wiederum eine Honig-Senf-, zu Garnelenburger eine Cocktailsoße.