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Inside Kaufland / 04. April 2017

Wo das Huhn die Eier legt

Zu Ostern dreht sich wieder alles um das Ei. Aber woher kommt das eigentlich? Wenn ihr eure Eier in einem unserer Märkte kauft, sind sie zum Beispiel vom Geflügelhof Herrmann in Hardthausen-Gochsen. Der Betrieb ist einer unserer mehr als 250 regionalen Lieferanten, von denen unsere Märkte verschiedene Produkte aus der Heimat beziehen. So landet in eurem Einkaufswagen Frische und Qualität und wir fördern gleichzeitig die regionale Wirtschaft.

Wo das Huhn die Eier legt
Eier-Reportage 01

Morgens um sechs Uhr in Hardthausen-Gochsen

Der erste Weg von Andreas Herrmann führt morgens um sechs Uhr in den Stall, wo er im Vorraum seine Arbeitskleidung überstreift. Er ist der Herr über etwa 15.000 Hennen und führt den landwirtschaftlichen Familienbetrieb inzwischen in der sechsten Generation. Auf dem Weg zu den Tieren erzählt er uns vom Arbeitsalltag auf dem Hof: „Für die Hennen beginnt der Tag um vier Uhr. Ein fester Rhythmus ist für den stressfreien Tagesablauf unserer Tiere sehr wichtig. Deshalb simulieren wir immer um die gleiche Zeit den Sonnenaufgang. So fangen die Hennen meist gegen
sechs Uhr mit dem Eierlegen an.“

Bei den Hennen angekommen, macht er seinen täglichen Rundgang – ganz ruhig und ohne Hektik. Dabei beobachtet Andreas Herrmann seine Tiere aufmerksam. „Ich achte darauf, wie sich unsere Hennen verhalten, wie sie sich bewegen und welche Geräusche sie von sich geben. Am Gefieder und an den Augen kann ich schnell erkennen, ob bei ihnen alles in Ordnung ist.“ Er prüft das Stallklima, kontrolliert die Einstreu und sorgt für saubere Tränken und Futterschalen, bevor er sie nachfüllt. „Wir geben täglich unser Bestes, damit unsere Hennen ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können. Deshalb kürzen wir beispielsweise ihre Schnäbel nicht. Sie leben in kleinen Gruppen in Ställen, die viel Platz fürs Scharren, Picken und Sandbaden bieten. Für einen ausgiebigen Spaziergang haben wir an jedem Gebäude Kaltscharrräume angebaut, durch die die Tiere überdacht ins Freie können.“

Vom Korn bis zum Ei

 

Eier-Reportage 04
Legehennen gab es auf dem Hof schon immer. Dazu baut Andreas Herrmann auf seinen eigenen Ackerflächen in der direkten Umgebung das Futter für seine Hennen gleich mit an. Natürlich, ohne Gentechnik. „Wir wollen alle Wege vom Futterkorn bis zum Ei jederzeit optimal nachvollziehen können. Deshalb säen und ernten wir Mais, Weizen und Soja selbst und mischen das Futter nach eigener Rezeptur. Denn das Futter beeinflusst Aussehen und Geschmack des Eies. Das ist es auch, was mich persönlich von klein auf an der Landwirtschaft begeistert: Du erzeugst ein Produkt, dessen Qualität du von der Aussaat der Futterpflanze über die Pflege der Henne bis hin zum leckeren Frühstücksei auf dem Teller lenkst und immer weiter verbesserst.“

Eier mit Klasse


Um acht Uhr sind die Hennen mit ihrer Arbeit fertig. Jetzt sind die anderen Kollegen im Betrieb beim Sortieren, Verpacken und Ausliefern gefragt. Bis die Eier im Kaufland-Regal landen, durchlaufen sie mehrere Qualitätskontrollen. Die erste macht Heide Herrmann, die Mutter von Andreas Herrmann, direkt nach dem Legen. „Ich schaue zuerst, ob die Schale sauber und nicht beschädigt ist.“ Dann laufen die Eier über ein beleuchtetes Band. „So kann ich auch kleinste Risse in der Schale und Veränderungen im Eiweiß oder Dotter erkennen. Nur Güteklasse A kommt uns in die Schachtel.“ Schließlich geht es für die einwandfreien Eier zum Wiegen und Verpacken nach Gewichtsklasse. „An der Größe der Eier kann ich erkennen, wie alt die Henne ist“, erklärt Heide Herrmann. „Ist das Ei klein, ist die Henne noch jung. Je älter sie ist, desto größer das Ei.“ Nach dem Verpacken liefert der Betrieb die Eier meist noch am selben Tag selbst in die Kaufland-Märkte in der Nähe. „Dass unsere Kunden so frische Eier bekommen, funktioniert dank der kurzen Wege beim Familienbetrieb und der kurzen Transportwege zu uns in den Markt. So schonen wir gleichzeitig das Klima. Und das lohnt sich für uns alle“, fasst Andreas Heck, der Marktleiter in Mosbach, zusammen.

Ostertipp vom Eierprofi


„Das beste Ei ist natürlich das frischeste. Allerdings gibt es eine Ausnahme im Jahr: Greift an Ostern auf Eier zurück, die eventuell schon ein bis eineinhalb Wochen bei euch lagern. Denn das Kochen und Färben von zu frischen Eiern führt dazu, dass sich die Eier später nur schwer schälen lassen. Abschrecken hilft da nicht“, rät Andreas Herrmann.
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein, K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind, K-Purland Hackfleisch vom Rind – jeweils mit den betroffenen Verbrauchsdaten: 23.01. /24.01.2018

K-Purland Hackfleisch