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Inside Kaufland / 30. Januar 2017

Wein richtig servieren

Damit Wein voll zur Geltung kommen kann, gibt es ein paar Dinge, auf die man beim Servieren achten sollte. Unser Weinsommelier André Schön verrät, worauf es ankommt.

Wein richtig servieren

Wein braucht Zeit zum Warmwerden

Die Trinktemperatur entscheidet darüber, ob ein Wein schmeckt oder nicht. Ist Weißwein zu kalt, bleibt er verschlossen und entfaltet sein Aroma nicht. Wird Rotwein zu warm serviert, tritt der Alkoholgeschmack störend in den Vordergrund.

Wein sollte generell lieber langsam auf die ideale Trinktemperatur gebracht werden. Zu schnelle und zu große Temperaturschwankungen schaden dem Aroma. Rotwein braucht etwa Zimmertemperatur. Aber Achtung! Diese Faustregel stammt noch aus einer Zeit, in der die Zimmertemperatur noch zwischen 16 und 18 Grad lag. Weißwein hingegen sollte kühl getrunken werden – bei Temperaturen von etwa acht Grad. Da beim Einschenken die Temperatur meist um etwa zwei Grad ansteigt, kann man Weißwein etwas kühler servieren oder das Glas vorab kühlen.

Wenn es doch mal schnell gehen muss, helfen Wasserbäder: Die Rotweinflasche aus dem Keller erwärmt sich in wenigen Minuten im Wasserbad bei einer Temperatur von etwa 30 Grad. Dieser Vorgang nennt sich chambrieren. Rotwein gehört allerdings niemals auf die Heizung! Weißwein lässt sich in wenigen Minuten im kalten Wasser mit Eiswürfeln und etwas Salz frappieren. Das Salz senkt den Schmelzpunkt der Eiswürfel. Sie tauen schneller und geben in kurzer Zeit viel Kälte an die Weinflasche ab.


Dekantieren oder Karaffieren?

Ältere Rotweine sollten erst kurz vor dem Servieren vorsichtig in eine schlanke Glaskaraffe umgefüllt werden, damit sich der Bodensatz vom Wein trennen kann. Schlank sollte die Karaffe sein, damit der Wein nicht oxidiert und ungenießbar wird. Für das sogenannte Dekantieren muss die Flasche 24 Stunden vorher aufrecht stehen, damit sich die Trübstoffe auch unten am Flaschenboden absetzen können. Junge Barrique-Weine mit hohem Tanningehalt, aber auch hochwertige Weißweine können mehr Luft vertragen und vor dem Servieren in eine bauchige Glaskaraffe zum Belüften gefüllt werden. Das sogenannte Karaffieren macht den Wein weicher und intensiver im Geschmack.


Das richtige Glas und die richtige Menge

Es gibt mehr als 15 verschiedene Weingläser – für zu Hause reichen aber drei Formen aus: das Weißwein-, Rotwein- und Sektglas. Weißweingläser haben ein vergleichsweise geringes Fassungsvermögen. So kommt der Duft des Weins gut zur Geltung und man schenkt häufiger frisch gekühlten Wein nach. Rotweingläser hingegen sind bauchig mit großer Öffnung, sodass der Wein eine größere Oberfläche hat und „atmen“ kann.

Das Wichtigste: Ein Weinglas sollte idealerweise bis zur breitesten Stelle des Glases eingeschenkt werden. Wein braucht Raum und Luft im Glas, damit sich sein volles Aroma entfaltet und im Glas verdichtet. Ist das Glas voll, verflüchtigt sich das Aroma sofort.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl