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Inside Kaufland / 22. Februar 2018

Erntekontrolle: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Braeburn, Elstar und Gala kommen jetzt frisch gepflückt von Matthias Cremerius aus dem nordrhein-westfälischen Meckenheim in unsere Märkte. Er ist einer unserer Vertragsbauern, mit denen wir täglich dafür sorgen, dass Sie bei uns nur frisches und gesundes Obst und Gemüse bekommen. Kommen Sie mit uns aufs Feld, wir zeigen Ihnen, wie wir uns für die Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln bei Obst und Gemüse einsetzen.

Apfel Bauer Ernte

Starke Partner im Verbraucherschutz

Bei der Wahl unserer Lieferanten setzen wir auf langfristig angelegte und vertrauensvolle Beziehungen mit regionalen Lieferanten und Genossenschaften. Beim Schutz vor Schädlingen ist die Balance unser gemeinsames Ziel: Wir wollen nicht nur den Apfel, sondern auch Verbraucher, Tier- und Umwelt schützen. Deshalb haben wir besonders strenge Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel festgelegt, die nicht nur weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen, sondern auch zu den strengsten der Branche gehören. „Kaufland lässt maximal ein Drittel der gesetzlich festgelegten Höchstmengen an Pflanzenschutzmitteln zu. Dazu haben wir uns verpflichtet, als wir die Partnerschaft vor über sechs Jahren eingegangen sind“, beschreibt Matthias Cremerius.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Um dieses Ziel einzuhalten, stellt der Obstbauer schon mit der Wahl seines Baumbestands die Weichen: „Auf unser Feld schaffen es nur gesunde Bäume widerstandsfähiger Sorten. Das ist die Grundlage für gesunde Äpfel, die wenig Unterstützung in Sachen Pflanzenschutz brauchen“, erklärt Matthias Cremerius. Außerdem kontrolliert er seinen Bestand regelmäßig und beobachtet die Witterungs- und Schädlingsrisiken engmaschig. Bevor er Pflanzenschutzmittel einsetzt, wägt er immer mit Blick auf den Einzelfall ab und setzt auf seine Erfahrung: Kann er seine Äpfel auf natürliche Weise schützen? Dann kommen erst einmal Nützlinge, also Insekten, zum Einsatz, die beispielsweise Fressfeinde des Apfels in Schach halten. Außerdem schaut er genau auf die aktuellen Gegebenheiten: „Nur weil eine Pflanzenschutzmaßnahme im vergangenen Jahr nötig war, muss sie es jetzt nicht wieder sein. Dann verzichten wir darauf,“ sagt Cremerius.

Von Entwicklung und Erfahrung

Wissensauf- und -ausbau sind für uns der Schlüssel für eine weitere Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln. Deshalb unterstützen wir unsere Lieferanten beispielsweise mit Beratungs- und Versuchsanbau-Projekten. Matthias Cremerius ist bereits gut vernetzt. Er tauscht sich regelmäßig mit benachbarten Bauern der Region aus und nutzt ihre Erfahrungen für die Entscheidungen auf dem eigenen Hof. Darüber hinaus lässt er sich von der Landwirtschaftskammer und Pflanzenschutzdiensten beraten.

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Streng kontrolliert

Setzt Cremerius in letzter Konsequenz Wirkstoffe zum Pflanzenschutz ein, gibt er auf die streng festgelegten Fristen, die er vor der Ernte einhalten muss, freiwillig einige Tage dazu. Zusätzlich lässt er seine Äpfel von Experten unabhängiger Labore kurz vor dem idealen Pflücktermin prüfen. Nur, wenn die Werte die strengen Kaufland-Standards erfüllen, wird geerntet. Schon beim Pflücken selbst kontrolliert Cremerius die Qualität: Sind die Äpfel schön ausgefärbt? Frei von Schäden? Dann kommen sie aufs Apfelförderband und werden per Apfelaufzug schonend in Kisten befördert. Im Lager verlesen geschulte Mitarbeiter die Äpfel schließlich noch einmal von Hand. In unseren Verteilzentren angekommen, lassen auch wir unabhängige Labore regelmäßig Proben der Apfellieferung untersuchen. So kommen wir im Jahr auf mehr als 20.000 Analysen für unser gesamtes Obst- und Gemüsesortiment. Damit stellen wir sicher, dass nicht nur frische Äpfel den Weg zu Ihnen in die Obst- und Gemüseabteilung finden, sondern ausschließlich solche, die unsere strengen Standards erfüllen.