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Frisch Gebloggt / 29. September 2016

Zu Tisch mit Food & Glut: Mit dem Italo-Burger die Grillsaison verlängern

Es ist eine der häufigsten Fragen, die mir als begeistertem Griller jedes Jahr spätestens im Oktober gestellt wird: „Wann endet bei dir eigentlich die Grillsaison?“ An das meistens leicht verständnislos-milde Lächeln auf die Antwort „NIE“ habe ich mich in den vergangenen Jahren schon gewöhnt.

Zu Tisch mit Food & Glut: Mit dem Italo-Burger die Grillsaison verlängern
© Brent Hofacker – Fotolia.com

 

Italo-Burger vom Italien-Liebhaber


Ich gebe zu: Im Vergleich zu vielen anderen Grillern habe ich es auch leicht: Meine Grills stehen regensicher überdacht in meinem - von einem guten Freund gezimmerten - Grillport im Garten. Ein Öko-Heizstrahler sorgt da auch bei niedrigen Temperaturen für ausreichend Wärme. Ich hab Musik und WLAN. Es lässt sich also gut aushalten. Natürlich stehe ich trotzdem in der kalten Jahreszeit immer allein am Rost. Für eine Grillparty mit Glühwein statt Pils kann ich auch die besten Freunde nicht begeistern.

Wenn sich die Sonne im Herbst ein letztes Mal für längere Zeit zeigt, bietet es sich an, die warme Jahreszeit gemeinsam mit Freunden bei einem letzten Treffen auf der Gartenterrasse zu verabschieden. Da kommen Iso-Matten auf den Rasen, ausreichend Decken auf die Stühle, und der Feuerkorb wird für den Abend mit reichlich Holz gefüllt.

Was kommt auf den Grill? Etwas, was leicht zu essen ist (also keine Teller und kein Besteck erfordert) und den Sommer oder die Erinnerungen an den Urlaub mit ein paar Bissen wieder zurückbringt. Als jahrelanger Italien-Liebhaber habe ich dafür einen Italo-Burger kreiert. Er ist für den Gastgeber leicht vorzubereiten, schmeckt nach Emilia-Romagna (der Heimat von Parmesan) und braucht nur wenig Zutaten.

Zutaten (für 4 Personen)


600 g Rinderhackfleisch

4 Burger Buns

4 Scheiben Chesterkäse

80 g geriebener Parmesankäse

400 g braune Champignons

4 Schalotten

2 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung


Nachdem die Champignons gereinigt und die Stiele abgeschnitten wurden, werden sie in einer heißen Pfanne in Olivenöl angeschmort. Dann die in Streifen geschnittenen Schalotten hinzu gegeben und das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen.

Während die Champignons und die Schalotten abkühlen, wird das Rinderhackfleisch kräftig mit Salz und Pfeffer gewürzt. Aus der Masse vier gleich große Pattys formen. Tipp: Damit die Pattys sich auf dem Rost nicht wölben, drückt man auf einer Seite mit einem Teelöffel mittig eine kleine Kuhle hinein.

Der Grill wird auf circa 200 bis 220 Grad direkte Hitze eingerichtet, der Rost mit einer Drahtbürste gereinigt. Die Pattys grillen drei bis fünf Minuten bei geschlossenem Deckel und werden dann gewendet. Wichtig: Die Pattys erst wenden, wenn sie sich leicht vom Rost lösen lassen, damit sie nicht zerbröseln oder im schlimmsten Fall auseinanderbrechen.

Auf die gewendeten Pattys kommt je eine Scheibe Chesterkäse, der unter dem geschlossenem Grilldeckel schön schmelzen kann.

Kurz vor Schluss kommen die aufgeschnittenen Burger Buns mit der Schnittfläche nach oben auf den Rost und werden etwas angegrillt.

Jetzt kann angerichtet werden. Auf die untere Hälfte des Buns kommt ein Patty mit dem geschmolzenen Chester. Darauf werden die Champignons verteilt und zum leckeren Abschluss noch Parmesan darüber streuen. Den Bun-Deckel drauf und fertig!

Ich wünsche euch guten Appetit und noch viele sonnige Herbsttage, um den Grill anzuschmeißen.

 Über Food & Glut

Das Food & Glut-Motto von Michael Quandt:
Essen, grillen, genießen. Von
Herd und Rost. Mit Rezepten, die
jeder versteht und nachkochen und
nachgrillen kann. Mit ehrlichen Food-
fotos, die Appetit machen. Aber nicht
so perfekt und durchgestylt sind, dass
man sich am Ende nicht traut, die Gerichte
selbst zuzubereiten. Mut haben, nicht
perfekt sein – dafür aber lecker!