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Frisch Gebloggt / 20. Mai 2016

Lust auf Genuss: Street Food Festivals

Berlin, Hamburg oder München – in den deutschen Metropolen ist der internationale Trend angekommen und inzwischen findet man ihn immer häufiger auch in kleineren Städten: Street Food Festivals sind auf dem Vormarsch. Veranstalter bringen Foodtrucks und Essensstände aus Deutschland und der Welt für ein paar Tage an einem Ort zusammen und feiern die kulinarische Vielfalt. Nie war es einfacher, sich durch verschiedene Kulturen zu schlemmen. Was es dort zu entdecken gibt und wieso ihr euch das auf keinen Fall entgehen lassen solltet, verraten euch drei Street Food Festival-Veranstalter der ersten Stunde.

Lust auf Genuss: Street Food Festivals
© Street Food Festival

Street Food Festival: Drei Freunde und die Lust am Essen

Til Riekenbrauk, Vincent Schmidt und Mathes Robel kennen sich schon lange und haben bereits vor den Street Food Festivals Events und Partys gemeinsam organisiert. „Wir sind selbst große Esser und steuern bei Flohmärkten immer als Erstes die Essensstände an“, erzählt Mathes. Im September 2014 haben die Drei ihr erstes Street Food Festival mit 25 Anbietern in Köln auf die Beine gestellt. Die Inspiration für ein eigenes Festival kam von Til, der damals gerade von seiner Asienreise nach Hause kam. „Mich hatte die asiatische Kultur der Garküchen total begeistert. Aber zurück in Deutschland fand ich nichts Vergleichbares“, erinnert sich Til. „Wir haben den ersten Markt gemacht, weil wir selbst gerne auf so ein Event gegangen wären“, ergänzt Mathes. Inzwischen veranstalten sie regelmäßig große Events mit bis zu 40 Anbietern.

Aber was ist Street Food eigentlich?

Street Food ist nichts anderes als Essen, das auf der Straße direkt vor dem Kunden zubereitet und von diesem dann dort gegessen wird – meist braucht es dafür nicht einmal Besteck. Ideal für die schnelle Mittagspause oder einen Stopp während einer kräftezehrenden Shoppingtour. Also eigentlich nichts Neues, denkt ihr euch? Früher hieß das bei uns Imbiss? – Ja und nein. In den vergangenen Jahren hat sich das Angebot deutlich verändert und die klassischen Currywurst-, Döner- oder Brezelbuden haben kulinarische Konkurrenz bekommen. Mobile Foodtrucks locken mit Spezialitäten aus aller Welt wie Pulled Pork-Burger, Surf 'n' Turf-Sandwiches oder indischen Currys. Mathes erklärt den Unterschied so: „Anstelle der schnellen Sättigung geht es bei Street Food um Qualität, Kreativität und die Neugier unbekannte Spezialitäten aus anderen Ländern auszuprobieren. Der Genuss, das Produkt und die Qualität stehen im Vordergrund. Die gläserne Küche bildet dabei das Herzstück: Der Kunde kann miterleben, wie das Produkt entsteht und genau nachverfolgen, wie sein Essen hergestellt werden. Du kannst den Koch fragen und er wird dir qualifiziert Antwort geben können.“

 

Vielfalt, Qualität und Spaß am Gespräch – das macht ein gutes Street Food Festival aus.

  Mathes Robel
Street Food Festival Duesseldorf
© Street Food Festival


Die Jungs legen Wert auf Vielfalt, Qualität und Beratung und wollen ihre Festivals darüber definieren. „Wenn ein größerer Freundeskreis oder eine Familie kommt, soll jeder etwas finden können, was ihm gut schmeckt: Darum achten wir darauf, dass von allem etwas dabei ist – etwas für Fleischesser, Vegetarier, Veganer und Süßschnäbel“, erklärt Mathes, „Trotzdem holen wir nicht mehr als 40 Anbieter auf einmal auf die Fläche. Das ist eine Größe, bei der eine schöne Atmosphäre aufkommt und sich der Besucher einen guten Überblick verschaffen kann.“
Jeder Anbieter sollte dem Besucher etwas über sein Produkt erzählen und erklären können, wo seine Lebensmittel herkommen und wie die Zubereitung funktioniert. Die Gespräche übers Essen und Kochen zwischen Besuchern und Streetfoodlern bringt Leben ins Festival und schafft gleichzeitig  ein neues Bewusstsein für das Handwerk des Kochens.

Street Food Rezept Aubergine Turbo-Style

Mit Essen einmal um die Welt

Street Food Festivals nehmen die Besucher mit auf eine kulinarische Reise um die Welt. Es gibt landestypische Gerichte aus Schweden, asiatische Gua Bao Burger, brasilianische Käsebrote oder mexikanische Tacos. „Wir versuchen auch noch unbekannte Küchen zu uns zu holen, wie die traditionelle jamaikanische oder venezuelische Küche“, fasst Mathes zusammen. Bei aller Vielfalt gibt es ein paar Gerichte, ohne die im Street Food gar nichts geht. Dazu gehört ein gut gemachter Burger,  Pulled Pork und ein Smoker für den amerikanischen Barbecue-Style. Was auch gut ankommt, sind ausgefallene Kombinationen wie zum Beispiel frittierte Süßigkeiten.

Street Food ist nicht nur was für  junge Leute

Gutes, hochwertiges Essen zu einem anständigen Preis – das berührt alle Menschen. „Am Anfang waren es sicher eher die klassischen ‚Hipster‘ aus der Großstadt, die sich für Street Food begeistern konnten. Inzwischen haben wir aber alle Altersklassen dabei“, erläutert Mathes die Entwicklung. Ganze Familien mit Oma und Opa und den kleinen Kindern sind am Start. Auch bei den Betreibern ist mittlerweile vom erfahrenen Profikoch bis hin zum Studenten-Team mit einer guten Food-Idee alles dabei. „Ein solcher Markt am Wochenende, wo alle gemeinsam essen können, wird sich bestimmt noch weiter verbreiten“, ist sich Mathes sicher.

Tipps vom Profi: So wird dein Festivalbesuch ein kulinarisches Erlebnis

Mathes fasst die wichtigsten Regeln eines Festivalbesuchers zusammen: „Wenn ihr in einer Gruppe auf ein Street Food Festival geht, schaut euch erst mal in Ruhe um. Ein erster Überblick ist wichtig. Dann schwärmt am besten aus und jeder stellt sich bei einer anderen Schlange an. Anschließend bringen alle ihre ‚Beute‘ zusammen, jeder darf von jedem einmal probieren und herausfinden, was ihm oder ihr am besten schmeckt.“ Das Teilen gehört zu einem solchen Festival einfach dazu – und es bringt am meisten Spaß.
Lust bekommen? Wann und wo in eurer Nähe ein Streetfood-Festival stattfindet, erfahrt ihr hier.

Und als kleines Appetithäppchen haben wir für euch noch ein echtes Street Food-Rezept vorbereitet, das ihr zu Hause nachkochen könnt:

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl