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Frisch Gebloggt / 18. August 2016

Zu Tisch mit zorra: Fünf Küchenhelfer, die jeder Brotbackanfänger braucht!

Ein etwas reisserischer (ja, ich weiss: „reißerischer“ mit „ß“ – als Schweizerin brauche ich das „ß“ aber nicht…) Titel, denn zum Brotbacken braucht ihr eigentlich nur eure Hände, einen Ofen und natürlich die Zutaten, die ich euch letzten Monat im Beitrag So wird Brotbacken zum Festival der Sinne aufgelistet habe. Mit welchen praktischen Küchenhelfern ich mir beim Backen die Arbeit erleichtere, verrate ich hier.

Zu Tisch mit zorra: Fünf Küchenhelfer, die jeder Brotbackanfänger braucht!

Zum Beispiel meine Küchenmaschine, denn ich persönlich mag Teig nicht gerne von Hand kneten. Schon zu Beginn meiner Brotbackkarriere, habe ich mit Handmixer, später einer schwachen und heute mit einer starken Küchenmaschine Brotteig geknetet. Für mich ist eine Küchenmaschine ein Muss. Ich weiss aber, dass für viele das Teigkneten von Hand Entspannung oder gar Workout ist. Ja, ihr habt richtig gelesen: Workout! Teigkneten kann nämlich ganz schön anstrengend sein und euch sogar ins Schwitzen bringen. Und da eine gute Küchenmaschine eine kostspielige Anschaffung sein kann, müsst ihr euch sehr genau überlegen, ob ihr sie dann auch brauchen werdet.

Die folgenden 5 Küchenhelfer sind im Gegensatz zur Maschine günstig in der Anschaffung, und sehr wahrscheinlich sind einige davon auch schon in eurer Küchengrundausstattung vorhanden:

Aufs Gramm genau – Die Waage!


Für mich ist die Waage eines der wichtigsten Utensilien. Ich habe ein ganz schlechtes Augenmass. Ich brauche die Waage nicht nur zum Wiegen der Zutaten, sondern auch zum Wiegen der Teiglinge. Ohne Waage könnte ich keine gleichmässig grossen Brötchen formen. Am besten eignet sich eine Waage, die aufs Gramm genau anzeigen kann. So könnt ihr nämlich auch kleinste Mengen von Hefe abwiegen. Für ganz kleine Mengen ist eine Brief- oder Löffelwaage praktisch.

Ab ins – Gärkörbchen!


Brotteig soll nach dem Kneten gehen. Das geht am besten in einem Gärkörbchen. Ich besitze drei Gärkörbchen aus Peddigrohr. Ein kleines rundes mit einem Durchmesser von 18 Zentimeter und zwei lange ovale mit 22 Zentimeter und 29 Zentimeter Länge. Am meisten verwende ich das ovale mit 29 Zentimeter Länge, da passen bis zu 1,3 Kilogramm Teig rein. Ihr könnt euch aber auch sonst behelfen und ein Abtropfsieb in ein Gärkörbchen umfunktionieren. Einfach das Sieb mit einem Tuch auslegen und Teig rein. Dank des Tuchs bringt ihr den Teigling nach der Gare problemlos aus dem Sieb. Ich benutze auch Tücher für meine Peddigrohr-Gärkörbchen. Braucht es zwar nicht unbedingt, es reicht auch wenn ihr das Körbchen gut mit Reismehl bemehlt. Wichtig, das Brot wird nicht im Körbchen gebacken. Das Körbchen lüftet ihr nach jedem Gebrauch gut aus und lagert es luftig, damit sich kein Schimmel bilden kann.

Zugedeckt mit – Bäckerleinen!


Profis lassen Teiglinge wie Ciabatta oder Baguettes auf Couche bzw. Bäckerleinen gehen. Mit diesen Leinen decken sie auch Brotteige bei der Gare zu. Ich verwende Geschirrtücher aus Baumwolle. Die Tücher solltet ihr, genau wie Bäckerleinen, nicht oft waschen. Ich schüttle die Tücher nach Gebrauch gut aus, hänge sie zum Lüften und Trocknen an die Sonne. Ein bis zweimal im Jahr wasche ich sie. Mehr braucht es nicht.

Messer-scharf!


Ich gestehe, nach all den Jahren Brotbacken ist das Einschneiden der Teiglinge für mich immer noch der Horror. Für mich gehört das Einschneiden zum Schwierigsten beim Brotbacken. Für ein kontrolliertes Aufspringen der Kruste darf der Schnitt nicht zu tief, nicht zu gerade und im richtigen Winkel sein. Ich habe schon allerlei Werkzeuge zum Einschneiden ausprobiert. Normales Messer, Rasierklinge und sogar ein Skalpell habe ich mir zugelegt. Ganz viele setzen auf Rasierklinge. Ich komme damit nicht klar. Am besten geht es bei mir mit einem scharfen Zackenmesser, welches ich exklusiv nur zum Broteinschneiden verwende. So bleibt es schön scharf. Ihr müsst ausprobieren, womit es bei euch am besten geht und vielleicht habt ihr diese Einschneide-Phobie ja gar nicht.

In Form – Backform!


Für Kastenbrote verwende ich eine normale Cakeform aus Blech oder Gusseisen. Ich lege die Form jeweils mit Backpapier aus, so kann das Brot problemlos heraus gehoben werden. Ihr könnt die Formen natürlich auch einfetten. In eine Form von 30 Zentimeter Länge passt ein Teig von circa 800 Gramm. Ihr habt sicher auch schon von dem berühmten Topfbrot gehört. Da wird das Brot in einem schweren gusseisernen Topf mit Deckel gebacken. Der Topf simuliert einen Profi-Backofen mit Dampf. Die Brote werden darin besonders knusprig. Der Topf ist, wie die Kastenform, sehr gut für weiche Teige geeignet. Die können so nämlich beim Backen nicht in die Breite laufen, was ja weiche Teige gern mal machen.

Das sind sie – Die Küchenhelfer, die mir das Leben erleichtern. Es gibt natürlich noch mehr Küchenhelfer, die praktisch zum Brotbacken sind. Für mich gehören diese fünf aber zur Grundausstattung für Brotbackanfänger.

Viel Spass beim Brotbacken!

Über 1x umrühren bitte aka kochtopf

zorra bloggt seit 2004 auf
1x umrühren bitte aka kochtopf
und gehört somit zu den Bloggerinnen
der ersten Stunde. Seit einigen Jahren
ist neben Kochen auch Brotbacken ihre
Passion. Mehr als 3.000 Rezepte, davon
über 450 Brotrezepte, finden sich auf
ihrem Blog. Alle Rezepte sind passend zu
ihrem Motto „Keep it simple! Warum
kompliziert, wenn es auch einfach geht“
unkompliziert und können mühelos
nachgekocht und nachgebacken werden.


 

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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