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Frisch Gebloggt / 01. November 2016

Blog des Monats: trickytine

Schaut man sich auf Christines Blog "trickytine" um, läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen. Mit Rezepten wie der dunklen Kaffeeschokoladentarte mit Fleur de Sel oder einem Pfannen-Pita-Brot, gefüllt mit Veggie-Frikadellen, zeigt sie ihren Lesern immer wieder auf´s Neue, mit wie viel Herzblut und Liebe zum Detail sie Rezepte entwickelt, kocht, backt und fotografiert. Wir haben sie nach Tipps für Blog-Anfänger gefragt und wollten wissen, was ihre Motivation war, einen Foodblog zu starten. Außerdem hat uns Christine eines ihrer Lieblingsrezepte verraten.

Blog des Monats: trickytine

Was hat dich dazu motiviert, mit deinem Blog anzufangen?


Ein wichtiger Antrieb war sicherlich, dass ich damals bereits selbst wahnsinnig gerne und regelmäßig verschiedene Blogs gelesen hatte und mich diese tolle Szene einfach faszinierte. Dazu kam eine große Portion Neugier, mein Wunsch nach Ausdruck und die Idee, mir mit meinem Blog einen eigenen, kreativen und tricky Spielplatz zu erschaffen.

Was unterscheidet deinen Blog von anderen?


Diese Frage müssten jetzt wohl am besten meine Leser beantworten :) Schlussendlich finde ich es eigentlich viel interessanter, was uns Blogger verbindet. Und das ist meiner Meinung nach eine große Vision, das Streben nach Veränderung, die Neugier auf neue Erfahrungen und das ständige Dazulernen. Ich selbst weiß, wie viel Zeit, Energie, Liebe und auch Fleiß in jedem Post, jedem Foto, jedem Text steckt. Und jeder Blogger, der sich auf dem mittlerweile sehr breiten Markt seit Jahren aufs Neue beweist und den Mut hat, sich dabei auch weiterzuentwickeln, hat meinen allergrößten Respekt!

Was inspiriert dich?


Die Liebe. Das Leben. Und die Natur. (Gin Tonic und die hausgemachten Maultaschen meiner Mama inspirieren mich irgendwie auch immer wieder aufs Neue.)

Wie viel Zeit investierst du in deinen Blog?


Viele, viele, viele Stunden. Mittlerweile habe ich jedoch auch für mich gelernt, bei der Anzahl meiner Posts nicht mehr auf den doch sehr schnellen und dabei für mich auch teilweise etwas beliebig gewordenen“Blogmarkt” zu schielen, sondern das Tempo auf mein Leben, meine Ideen und auch meine Lust anzupassen. So kann es also sein, dass in einer Woche zwei oder drei Posts online gehen. Und wenn ich im Urlaub bin, gibt es durchaus auch mal über eine längere Periode keine neuen Beiträge. Nach wie vor arbeite ich ohne Redaktionsplan, ich kenne keine über Wochen im voraus geplanten Posts oder shoote im Februar Erdbeertörtchen bzw. im Spätsommer Adventsplätzchen. Das macht für mich einfach keinen Sinn. Dafür liebe ich es, sehr spontan meine Ideen und Eingebungen kreativ und lecker umzusetzen, und ich glaube, das sieht und spürt man auch auf meinem Blog.

Betreibst du deinen Blog hauptberuflich oder nebenher?


Mittlerweile habe ich mir noch mehr Zeit nur für mich und meinen Blog einräumen können, indem ich meine reguläre Arbeitszeit reduziert habe. Dieses Modell funktioniert fantastisch und ich bin sehr dankbar, wie unglaublich toll und rasant sich alles in den letzten zweieinhalb Jahren mit dem Start meines Blogs entwickelt hat.

Wie ist dein Blog zu seinem Namen gekommen?


“trickytine” war schon sehr lange mein nickname. Inspiriert dazu haben mich RunDMC, meine 90er Jahre Rap-Helden, mit ihrem Song “It’s tricky”. Angehängt wurde noch mein Rufname Tine, und mit der Planung meines Blogs war sofort klar, dass dieser trickytine.com heißen wird.

Wem würdest du beim Kochen gerne mal über die Schulter schauen?


Meiner lieben Tante Bischof. Sie war quasi unsere Ersatzoma und wohnte mit im Haus. Nach dem Kindergarten oder der Schule, wenn meine Mutter noch arbeitete, aßen wir Kinder oft zu Mittag bei ihr. Ihre Zwetschgenknödel mit köstlichen Butterbröseln haben sich wohl für immer auf meiner Zunge und in meinem Herzen eingebrannt. Mit der Erfahrung und dem Wissen von heute würde ich es mir sehr herzlich wünschen, ihr noch einmal über die Schulter schauen zu können, und mich für all ihre liebevoll zubereiteten Speisen und ihre Fürsorge bedanken zu dürfen.

Liest du selbst auch gerne Foodblogs? Welche sind deine Favoriten?


Klar, ich LIEBE Blogs! Ist wohl eine Berufskrankheit :) Leider komme ich derzeit viel zu selten dazu, meine Favoriten regelmäßig zu lesen. Was alle Blogs verbindet, die ich gerne mag: Oft kenne ich die Personen, die sie schreiben, persönlich. Manchmal habe ich dann beim Lesen deren Stimme im Ohr, oder weiß genau, was sie angetrieben hat, diesen Post zu erstellen und mit der Welt zu teilen. Und die Blogs, bei denen ganz viel Emotion durch die Zeilen, durch die Bildsprache und durch die Authentizität bei mir ankommt - in die klicke ich mich auch regelmäßig wieder rein.

Ist bei dir in der Küche auch schon mal etwas schief gegangen?


Klar! Ständig! Andauernd! Eigentlich irgendwie immer!

Hast du Tipps für Foodblog-Anfänger?


Pablo Picasso hat einmal sehr treffend gesagt: "Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.” Gleiches gilt für mich auch in der Bloggerszene. Deshalb würde ich jedem Foodblogger in den Startlöchern raten: Vergiss am besten alles, was Du bisher an Blogs, Fotos, Designs und Stilistiken gesehen hast. Vertraue dafür lieber Dir und Deiner Intuition. Gib Dir Zeit und nutze die ersten Monate einfach nur zum Spielen, Lernen, Austoben und Vernetzen. Entwickle Dich in Deinem Tempo, akzeptiere auch Deine Schwächen und strebe nicht zwanghaft nach Perfektion. Klappt eh nicht und strengt nur an.

Was war das beste Rezept, das du mal gesehen/gegessen hast? Von wem war es?


Es gibt für mich zu viele besondere kulinarische Momente, um dabei DAS eine Rezept meines Lebens auszumachen. Wenn ich genau nachdenke, verknüpfe ich eigentlich mit jedem einzigartigen Essen eine mir wertvolle Person. Die Maultaschen meiner Mama. Die Spiegeleier meines Papas. Die Paella meines Schwiegervaters. Den Fischeintopf meiner Schwiegermutter. Die Zwetschgenknödel meiner Tante Bischof. Die Tortilla meines Mannes. Die eingelegten Auberginen meiner Schwägerin. Die Rouladen meiner Freundin. Das besonders liebevoll hergerichtete Frühstück meines Schwagers. Natürlich liebe ich auch fancy gestyltes Food in coolen Restaurants. Aber die wirklich bleibenden Rezepte, die verknüpfe ich wohl immer mit von mir geliebten Menschen.

Stell uns doch bitte dein persönliches, von dir selbst entworfenes Lieblingsrezept vor.


Zu Roter Bete hatte ich in meinen frühen Kindheitsjahren ein eher gespaltenes Verhältnis. Mittlerweile mag ich die gesunde rote Powerknolle umso inniger, und verwende sie frisch gepresst in Säften und Smoothies oder koche aus ihr ein wärmendes Süppchen mit Ingwer und Kokosmilch. Dieses Rezept war besonders lecker, denn ich liebe Mehlspeisen und habe einen echten Klassiker, den Kaiserschmarrn, mit Roter Bete und Meerrettich in einer deftigen Variante zubereitet. Super köstlich und ganz einfach und rasch zubereitet!

Vielen Dank!

Du willst Tines Lieblingsrezept probieren? Das Rezept findest du auf ihrem Blog.




 
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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