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Lebensmittel ABC / 17. August 2016

Sellerie – Mehr als nur Suppengemüse

Schon lange vor seiner Verwendung in der Küche wurde Sellerie aufgrund seiner zahlreichen Inhaltsstoffe als Heilpflanze eingesetzt. Auch heute noch ist er für seine positiven Wirkungen bekannt. Weltweit gibt es über 20 verschiedene Arten. Bei uns sind hauptsächlich der Knollen- sowie der Stangensellerie bekannt. Beide sind aus unserer Küche kaum mehr wegzudenken. Knollensellerie kennen viele wohl hauptsächlich als Suppengemüse. Doch hat er noch viel mehr zu bieten. Wie vielfältig Sellerie eingesetzt werden kann und worauf ihr beim Kauf achten solltet, haben wir hier zusammengefasst.

Sellerie – Mehr als nur Suppengemüse
© Printemps – Fotolia.com

Selleriesorten in der Übersicht

Knollensellerie

Durch den hohen Gehalt an ätherischen Ölen ist Sellerie mit seinem herben Geschmack nicht jedermanns Sache. In dünne Scheiben geschnitten und paniert wird er jedoch zur einer schmackhaften vegetarischen Alternative zu Schnitzel und schmeckt zu grünem oder Kartoffelsalat. Außerdem eignet er sich, zusammen mit Karotten und Roter Bete, hervorragend zum Einmachen. Wer ihn lieber zu Püree verarbeiten möchte, sollte ihn vorher weichkochen.

Staudensellerie

Er ist sowohl roh im Salat oder mit einem Frischkäse-Dip, als auch gekocht oder gebraten zu Fleisch-, Fisch- und Wokgerichten ein Genuss. Die Blätter des Selleries sind getrocknet übrigens ein gutes Würzmittel und Salatzusatz. Deshalb sollte man die Blätter auf keinen Fall wegwerfen. Denn sie schmecken nicht nur gut, sondern stecken voller wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Mitgekocht in der Suppe verleihen sie ihr ihren ganz typischen Geschmack.

Tipps zur Verarbeitung von Sellerie

Zuerst muss man den Knollensellerie unter kaltem Wasser abwaschen und so übriggebliebene Erde entfernen. Anschließend werden die Blägger und der obere Teil der Knolle großzügig abgeschnitten. Ebenso das untere Ende. Jetzt hat die Knolle einen festen Stand und kann rundum mit einem scharfen Messer geschält werden.

Beim Stangensellerie reicht es, wenn die dünnen Stangen unter fließendem Wasser gründlich gewaschen werden. Da die dickeren Stangen häufig etwas faserig sind, ist es ratsam, diese mit einem Sparschäler zu schälen.


Nährstoffe

Auch in Asien wird Sellerie schon seit Jahrhunderten als Heilmittel, zum Beispiel bei Bluthochdruck, eingesetzt. Neben Kalium enthält er reichlich Kalzium, Folsäure und die Vitamine B, C und E. Durch seinen hohen Wasseranteil von etwa 90 Prozent und nur circa 15 Kalorien pro 100 Gramm, ist Sellerie zudem hervorragend zum Abnehmen geeignet.

Übrigens: Schon die alten Römer glaubten an die heilende Wirkung von Sellerie. Nach einem Festgelage trugen sie Selleriekränze auf dem Kopf um sich vor Kopfschmerzen zu schützen. Möglicherweise erklärt dies auch den Brauch, den Cocktail „Bloody Mary“ mit einem Stück Sellerie zu trinken.

 

Ihr habt Lust auf Sellerie bekommen? Dann haben wir hier zwei tolle Rezepte:


Möhrencremesuppe mit Sellerie

Lammkoteletts mit Sellerie-Muskat-Püree