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Lebensmittel ABC / 18. Juni 2017

Rettich: ganz schön scharf!

Weiß, rot oder schwarz – Rettich ist in vielen unterschiedlichen Farben erhältlich. Er zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und war bereits im alten Ägypten bekannt. Von dort aus verbreitete sich der Rettich einige Zeit später auch in Asien, wo er noch heute ein äußerst beliebtes Lebensmittel ist. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist dort um ein Vielfaches höher als bei uns. Da es so viele unterschiedliche Sorten gibt, ist Rettich übrigens fast das ganze Jahr über erhältlich. Warum ihr Rettich unbedingt öfter in euren Speiseplan integrieren solltet, lest ihr hier.

Rettich: ganz schön scharf!
© tverdohlib - Fotolia

Rettich: Gesund dank Senfölen und Mineralstoffen

Die enthaltenen Senföle verleihen dem Rettich nicht nur den typisch scharfen Geschmack - sie können zudem unsere Abwehrkräfte unterstützen, günstig auf Leber und Galle wirken und sogar unsere Fettverbrennung anregen. Neben Senfölen enthält Rettich auch jede Menge Vitamin C, Kalium, Magnesium und Eisen. Weiterer Pluspunkt: 100 g Rettich bringen es auf gerade mal rund 15 Kalorien.


So isst man Rettich

Roter und weißer Rettich werden üblicherweise roh gegessen. Kochen oder zu langes Garen bekommt seinem Aroma nicht. Gehobelt, geraspelt oder in Scheiben geschnitten schmeckt Rettich so nicht nur im Salat, sondern auch als Beilage zu Fisch, in Frühlingsrollen oder zum Dip.
Wem Rettich zu scharf ist, der kann mit etwas Salz nachhelfen. Dafür den Rettich in dünne Scheiben schneiden, Salz darüberstreuen und einige Minuten ziehen lassen.
Während weißer und roter Rettich meist komplett verzehrt werden, sollte schwarzer Rettich, auch Winterrettich genannt, aufgrund seiner festen Schale geschält werden. Zudem ist er wesentlich schärfer und härter, weshalb dieser Rettich häufig gedünstet oder gekocht serviert wird – zum Beispiel in Form einer herzhaften Suppe.
Auch auf dem Grill macht sich Rettich gut. Das beweist unser leckeres Rezept für vegane Süßkartoffelspieße.

Übrigens:
Obwohl es der Name vermuten lässt, hat Meerrettich, außer seiner Schärfe, nicht viel mit Rettich gemein.