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Lebensmittel ABC / 23. Mai 2017

Pseudogetreide: Kennt ihr schon Canihua?

Ein weiterer Vertreter der aktuell beliebten Pseudogetreide ist Canihua. Was es mit den kleinen Saaten auf sich hat und wie ihr sie zum Kochen verwendet, verraten wir euch hier.

Pseudogetreide: Kennt ihr schon Canihua?
© Elena Schweitzer - Fotolia

Energie-Booster: Das kann Canihua

Klitzeklein, rund und braun sind die Samen aus den Anden Perus und Boliviens. Sie sind wie Amaranth und Quinoa ein Pseudogetreide und werden wie diese zu den Superfoods gezählt. Canihua wird oft auch als „Baby-Quinoa“ bezeichnet und hat es in sich: Neben Folsäure, Zink und Eisen liefern sie günstige Linolsäure. Die essentielle Omega-6-Fettsäure ist für unseren Körper vor allem für die Haut, Wundheilung und Abwehr von Infektionen wichtig. Außerdem ist Canihua sehr proteinreich – eine gute Nachricht für Sportler, die die kleinen Samen super in selbst gemachten Powerriegeln verarbeiten können. In Sachen Ballaststoffe schlägt die Miniausführung Quinoa sogar, hat dafür aber deutlich mehr Kalorien und ist mit etwa 380 Kalorien und rund 55 Gramm Kohlenhydraten pro 100 Gramm Rohgewicht kein Leichtgewicht, aber dafür vollgepackt mit guten Inhaltsstoffen.

 

So schmeckt Canihua

Das Pseudogetreide schmeckt leicht nussig. Ihr besonderes Geschmacksplus liegt in ihrer süßen und schokoladigen Note. Auf jeden Fall einen Versuch wert für Schokofreunde, die es gerne gesund mögen.

 

So wird Canihua zubereitet

Schauen wir in die Ursprungsländer von Canihua: Dort werden die Samen geröstet und zu Mehl gemahlen. So kommt das feine Pulver in Getränke oder wird zu Brei verarbeitet. Als feines Mehl ist es bestens geeignet für Pudding, Pfannkuchen, Muffins oder Kekse, denen ihr eine schokoladige Note verleihen wollt. Wenn ihr die Samen mit der dreifachen Menge Flüssigkeit für etwa eine Viertelstunde köcheln lasst, könnt ihr sie auch als Beilage essen oder als Salat zubereiten. Gepoppt wie Amaranth ist Canihua ideal fürs Verfeinern von Frühstücksmüsli oder Sportriegeln. Dazu schwenkt ihr die Körnchen einfach in eine heiße Pfanne mit Deckel. Da es kein Gluten enthält, ist es auch für Menschen mit Unverträglichkeiten spannend.