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Lebensmittel ABC / 27. Februar 2017

Pelzige Südfrucht: Das Kiwi-Einmaleins

Ihre Hülle ist braun und haarig, das Fruchtfleisch grün mit kleinen schwarzen Kernen bestückt und der Geschmack süß-säuerlich. Die Rede ist natürlich von Kiwis, die hierzulande zu den beliebtesten Südfrüchten zählen.

Pelzige Südfrucht: Das Kiwi-Einmaleins
© Artem Shadrin - Fotolia

Woher die exotische Kiwi-Frucht ursprünglich kommt

Die Kiwi stammt ursprünglich aus China, daher auch der Name „chinesische Stachelbeere“. Anfang des 20. Jahrhunderts importierte die Lehrerin Mary Isabel Fraser die Kiwi-Samen nach Neuseeland, wo sie in großem Stil angebaut wurden. Die Neuseeländer gaben der exotischen Frucht den Namen „Kiwi“ – in Anlehnung an ihr Wappen- und Nationaltier, den Kiwi-Vogel.

Heutige Hauptanbaugebiete neben Neuseeland und China sind Italien, Australien, Südafrika, Chile, Portugal und Spanien. Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2015 über 100.000 Tonnen Kiwis nach Deutschland importiert.

Die beliebteste Sorte läuft unter der Bezeichnung „Hayward“. Seit einiger Zeit gibt es auch eine neue Sorte namens „Kiwi-Gold“: Diese goldene Kiwi hat gelbes Fruchtfleisch und schmeckt ein wenig süßer. Ihre Schale ist glatt.

So erkennt man, ob eine Kiwi reif ist

Kiwis werden unreif geerntet und reifen im Anschluss nach. Ihre pelzige Schale ist sehr dünn und druckempfindlich. Um die Reife festzustellen, wird die Kiwi sanft mit dem Daumen eingedrückt – ähnlich wie bei einer Avocado. Ist sie steinhart, muss die Kiwi noch ein paar Tage nachreifen. Lässt sie sich leicht eindrücken, sollte sie möglichst sofort gegessen werden. Subtropische Früchte wie die Kiwi mögen keine große Kälte. Daher nicht im Kühlschrank lagern.

Ob pur zum Frühstück, im Obstsalat oder auf Kuchen: Kiwis können quer halbiert wie ein Ei ausgelöffelt oder behutsam geschält und geschnitten werden. Das Fruchtfleisch ist samt der Kerne essbar. Tipp: Kiwis vertragen sich nicht gut mit Milchprodukten. Das liegt an dem eiweißspaltendem Enzym Actinidin. Der Stoff zerlegt die Milchproteine, was zu einem bitteren Geschmack führt und die Konsistenz des Milchprodukts verändert. Also lieber nicht in den Joghurt oder Quark mischen.

Wertvolle Inhaltsstoffe: Kiwis sind eine Vitamin-C-Bombe

Die exotische Frucht ist sehr gesund und vitaminreich. Eine Kiwi besteht zu über 80 Prozent aus Wasser und hat je nach Größe zwischen 50 und 60 Kilokalorien, nur wenige Kohlenhydrate und so gut wie kein Fett – allerdings auch kaum Proteine. Am überzeugendsten ist der hohe Vitamin-C-Gehalt: Ein bis zwei Kiwis decken bereits den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen.

Appetit bekommen? Dann probier doch mal unseren Chiapudding mit Kiwi-Topping oder den Trauben-Kresse-Smoothie!