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Lebensmittel ABC / 24. März 2017

Nährstofflieferant Kresse

Sie wächst sogar auf einfacher, feuchter Watte oder Küchenpapier und schon wenige Tage nach dem Sprießen verfeinert sie Quark, Salate oder Suppen: die Kresse. Sie schmeckt pikant und scharf – ein wenig nach Senf oder Rettich. Das liegt an den in ihr enthaltenen Senfölen, die Studien zufolge auch das Immunsystem unterstützen können.

Nährstofflieferant Kresse

So genügsam sie auch ist, Kresse hat es in sich in puncto Nährstoffe: Sie ist eine reiche Quelle für Vitamine, enthält Kalzium und Eisen. In der Küche finden meist Garten- oder Brunnenkresse Verwendung. Es gibt allerdings zahlreiche weitere Sorten, die als Würzkraut durchaus Aufmerksamkeit verdienen. Habt ihr schon mal etwas von Shisokresse gehört? Wir haben euch eine kleine Übersicht zusammengestellt.
 

Kresse-Sorten in der Übersicht:

Gartenkresse

Der Klassiker auf dem Butterbrot kann in der Natur bis zu einem halben Meter hoch werden und trägt im Sommer weiße und rosafarbene Blüten. Gegessen werden allerdings meist die ersten, zarten und würzigen Keimblätter. Sie erinnern im Geschmack an Senf. Hat die Kresse bei der Ernte bereits Blüten gebildet, werden die Blätter herb und etwas ledrig.

Brunnenkresse

Auch Wasserkresse genannt, wächst, wie der Name schon verrät, vor allem in der Nähe von Gewässern und benötigt sehr viel Wasser. Sie hat größere Blätter als die Gartenkresse und schmeckt herb-pikant, ähnlich wie Rettich. Daher kann man sie wunderbar für Salate verwenden. Sie liefert etwa doppelt so viel Beta-Carotin und Vitamin C wie Feldsalat. Damit diese Nährstoffe erhalten bleiben, sollte Brunnenkresse frisch gegessen werden.

Kapuzinerkresse

Botanisch gesehen sind Garten- und Kapuzinerkresse nicht verwandt. Mit ihren leuchtend orangen und gelben Blüten eignet sich die Kresse wunderbar als dekorative Komponente auf Suppen oder in Salaten. Die Blätter schmecken scharf und ihre Samen sind, eingelegt in Essig und Öl, auch als Kapernersatz verwendbar.

Daikon-Kresse

Ließe man diese japanische Kressesorte wachsen, würde daraus eine Art Radieschen entstehen. Sie hat recht große Blätter und schmeckt, na klar, nach Rettich.

Shisokresse

Diese asiatische, pfeffrige Kressesorte gibt es in grün und violett. Die grüne Sorte erinnert im Geschmack an Minze und Anis, während die violette Kresse ein Kreuzkümmel- oder Zimtaroma hat. Die violetten Blätter werden in der asiatischen Küche außerdem als Gemüse verwendet.


Verwendung von Kresse:

Verwendet Kresse am besten roh, denn die feinen Blätter verlieren durch das Erhitzen schnell ihr Aroma. Einfrieren solltet ihr die zarte Pflanze nicht. Wer Kresse etwas länger haltbar machen möchte, kann daraus zum Beispiel Kräuterbutter oder Pesto machen. Auch auf einer Pie mit frischem Pflücksalat und Radieschen macht sie sich besonders gut.

Noch ein Tipp zum Schluss: Mit überschüssiger Kresse lässt sich beispielsweise Kressebutter, -öl oder -essig machen. So hält sie sich länger. Mit anderen Kräutern sollte man Kresse nicht mischen, da ihre starke Würze die Aromen anderer Kräuter überdeckt.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl