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Lebensmittel ABC / 16. Oktober 2017

Maronen und Esskastanien: Ein gefundenes Essen

Im Herbst sehen wir die rotbräunlichen Kastanien beim Waldspaziergang und im Park überall. Sie sind die Früchte des Kastanienbaums, der Rosskastanie. Ab Ende September sind die Kastanien reif und fallen herab. Für Kinder ein willkommener Bastelspaß, für Wildschweine und Co. ein gefundenes Fressen. Aber zum Kochen eignen sich die Rosskastanien nicht, da sie zu Verdauungsproblemen führen können. Dafür bleiben uns zum Essen die Maronen und Esskastanien.

Maronen und Esskastanien: Ein gefundenes Essen
© Marek Gottschalk – Fotolia.com

Maronen und Esskastanien unterscheiden sich kaum

Die beiden essbaren Kastanienarten, Maronen und Esskastanien, weisen kaum Unterschiede auf. Sie sind eng miteinander verwandt. Maronen wurden aus der ursprünglichen Esskastanie (Edelkastanie) gezüchtet. Die Marone ist im Vergleich zur Esskastanie ein wenig größer, zudem intensiver im Geschmack. Beide schmecken nussig und ein wenig süßlich. Die Marone wächst am Maronenbaum, der wie andere Kastanienarten in deutschen Wäldern heimisch ist.

Alle Kastanien sind von einer Schutzhülle umgeben, die mit länglichen, feinen Stacheln besetzt ist. Maronen und Esskastanien sind an der Spitze leicht behaart. Sind sie reif, springt die Hülle auf. In den Fruchtständen von Maronen und Esskastanien – Fruchtstand nennt man die Blütenhülle – können bis zu drei Früchte wachsen. Bei der Rosskastanie ist es nur eine Frucht.

Die Marone lässt sich leichter schälen als die Esskastanie. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Marone und Esskastanie oft synonym verwendet, was grundsätzlich wegen ihrer engen Verwandtschaft nicht falsch ist. In Süddeutschland sowie in Österreich, der Schweiz und Italien nennt man Maronen übrigens Maroni.


Wie Maronen und Esskastanien geerntet werden, wo sie wachsen

Die Erntezeit von Maronen und Esskastanien beginnt Ende September. Die reifen Früchte werden nach dem Herunterfallen einfach vom Boden aufgesammelt. In Frankreich und Italien finden sich Maronen zunehmend in der Sternegastronomie wieder. Der Grund: In beiden Ländern werden Maronen und Esskastanien zahlreich angebaut. Neben Vorspeisen und Desserts lassen sich aus den Schalenfrüchten aromatische Füllungen für Hauptgerichte zubereiten. Das ertragreichste Anbaugebiet in Deutschland befindet sich in der Weinregion Pfalz. Das milde Klima dort mögen die Kastanienbäume besonders.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Hessen und Rheinland-Pfalz zurück:

K-Purland Hackfleisch vom Schwein
betroffenes Verbrauchsdatum: 23.01. / 24.01.2018

K-Purland Hackfleisch gemischt von Schwein und Rind
betroffenes Verbrauchsdatum: 23.01. / 24.01.2018

K-Purland Hackfleisch vom Rind
betroffenes Verbrauchsdatum: 23.01. / 24.01.2018


K-Purland Hackfleisch