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Lebensmittel ABC / 09. April 2016

Krabben essen, Calamari genießen: Meeresfrüchte

Als Meeresfrüchte werden sie bezeichnet, die wirbellosen Köstlichkeiten aus den Weiten der Ozeane: Tintenfische, auch Calamari genannt, Muscheln, Garnelen, Langusten, Hummer und Krabben essen viele für ihr Leben gern. Frische Krabben schmecken nicht nur an der Nordsee – mit Rührei oder auf Schwarzbrot, als Salat, in einer Fischsoße oder ganz einfach pur. Und das Mittelmeer bietet zum Beispiel fangfrische Tintenfische. Italiener wissen besonders gut um die „Schätze des Meeres“, denn sie sahen schon vor Jahrhunderten die Nahrung, die im Wasser vor ihren Haustüren lebte, als einen Segen der Götter an.

Krabben essen, Calamari genießen: Meeresfrüchte
© denira - Fotolia

Meerestiere: Worauf man beim Kauf achten muss


Generell gilt: Fisch und Meeresfrüchte gehören laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu den empfehlenswerten Lebensmitteln. Krabben beispielsweise enthalten viel Eiweiß, das unsere Zellen brauchen, um sich zu regenerieren und zu teilen. Tintenfische haben, wenn sie lediglich gebraten oder gegrillt und nicht in einem Teigmantel frittiert werden, einen sehr niedrigen Fettgehalt (0,97 Gramm auf 100 Gramm).

Frischware: Wer frische Meeresfrüchte kauft, sollte dies an der Fischtheke im Supermarkt oder an einem Stand auf dem Wochenmarkt tun. Die Ware sollte sauber präsentiert auf Eis liegen. Zuhause sollten Fischprodukte und Meerestiere innerhalb eines Tages zubereitet, beziehungsweise verzehrt werden.

Tiefkühlware: Bei tiefgekühlter Ware können Kunden davon ausgehen, dass der Prozess des Einfrierens unmittelbar nach der Zerteilung und Säuberung erfolgt ist. Zum Auftauen niemals warmes Wasser verwenden oder die gefrorenen Lebensmittel bei Raumtemperatur auftauen lassen, sonst können sich gefährliche Keime ansammeln. Sechs bis sieben Stunden vor der Zubereitung die Tiefkühlwaren im Kühlschrank – ausgepackt in einer Plastikschale – auftauen lassen. Das Tauwasser später wegschütten, es darf nicht verzehrt werden!

Zubereiten bei hoher Temperatur: Fisch und Meeresfrüchte sollten – ob frisch oder aufgetaut - bei mindestens 70 Grad Hitze zubereitet werden.

Gütesiegel: Wer seinen Beitrag dazu leisten möchte, dass die Überfischung der Weltmeere nicht ungehemmt voranschreitet, sollte zu Produkten aus kontrollierten und überwachten Fanggebieten greifen. Verschiedene Gütesiegel weisen auf die Herkunft der Ware hin. Eines der bekanntesten ist das blaue MSC-Siegel: Das Marine Stewardship Council – kurz MSC – vergibt diese Gütezeichen nur an Fischereibetriebe, die nachhaltigen Fischfang betreiben und nur wilden Fisch in bestimmten Gebieten fangen.