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Lebensmittel ABC / 06. September 2017

Hut ab – So vielseitig sind Champignons

Champignons, auch bekannt unter dem Namen Egerling, sind das ganze Jahr über erhältlich und gehören zu den beliebtesten Speisepilzen. Sie kommen häufig roh in den Salat und sind eine beliebte Beilage zu deftigen Gerichten. Wir verraten euch, wo ihr die leckeren Pilze sonst noch einsetzen könnt und was ihr bei der Zubereitung unbedingt beachten solltet.

Hut ab – So vielseitig sind Champignons
© Artem Shadrin - Fotolia

Ab in die Pfanne!

Gedünstet oder gebraten entfalten Champignons ihr Aroma optimal und lassen sich wunderbar mit zahlreichen Fleisch- und Nudelgerichten kombinieren. Angebraten in etwas Olivenöl, gewürzt mit Knoblauch, Salz und Pfeffer sind braune Champignons der pure Genuss.

Pilze süß-sauer

Wie Paprika oder Gewürzgurken lassen sich auch Champignons gut einlegen. Geschmacklich tut ihnen eine Mischung aus Essig und Zucker gut. Richtig zubereitet sind sie so über mehrere Monate haltbar. Mehr zum Thema lest ihr in unserem Beitrag "Pilze konservieren".

Champignons als Fleischersatz

Dank ihres würzigen Aromas und der festen Textur werden braune Champignons gerne auf Burgern oder sogar für Spaghetti Bolognese als Fleischersatz verwendet. Hierfür schneidet ihr die Pilze in kleine Würfelchen. Diese können dann einfach wie Hackfleisch zubereitet werden. Allerdings mit etwas weniger Wasser.

Gefüllt

Ein beliebtes veganes Gericht sind Champignons gefüllt mit Couscous, Tomaten und Auberginen. Lecker sind die gebackenen Pilze aber auch mit Feta oder Hackfleisch. Für gefüllte Champignons greift ihr am besten zu großen Exemplaren. Den Stiel heraustrennen und die Füllung in die ausgehöhlten Hüte geben. Werft den Stiel auf keinen Fall weg – der kommt einfach mit in die Füllung.

Gegrillt

Um den besten Geschmack aus den Pilzen herauszuholen, solltet ihr sie vor dem Grillen in einer Marinade aus Öl, Knoblauch, Sojasoße, Salz und Pfeffer einlegen. Die Champignons dann in Alufolie einpacken und für einige Minuten auf den Grill legen.

Getrocknet

Getrocknete Champignons schmecken besonders gut in Suppen oder im Risotto. Sie lassen sich auch im Handumdrehen zu Pilzmehl verarbeiten. Dafür die Pilze in einen leistungsstarken Mixer geben und so lange mixen, bis Mehl entsteht. Dieses könnt ihr sowohl zum Würzen von Suppen und Soßen als auch für Salate oder für den Nudelteig verwenden.

Diese Gewürze passen besonders gut

Mit ihrem zarten Aroma brauchen Champignons keine dominanten Gewürze. Geschmacklich harmonieren sie deshalb besonders gut mit Knoblauch, Petersilie, Estragon, Thymian oder Oregano.

Das steckt in den Champignons

Champignons enthalten kaum Fett und bringen es auf gerade mal 15 Kalorien pro 100 Gramm. In puncto Nährstoffe haben es Champignons aber in sich: Neben Steinpilzen und Pfifferlingen gehören sie zu den wenigen pflanzlichen Lebensmitteln, die Vitamin D enthalten, weshalb sie auch regelmäßig auf dem vegetarischen und veganen Speiseplan stehen sollten. Außerdem sind sie reich an B-Vitaminen, Kalium und Magnesium.

So bleiben Champignons aromatisch

Pilze saugen sich schnell mit Wasser voll und verlieren so ihr zartes Aroma. Deshalb solltet ihr sie niemals im Wasserbad putzen. Besser ist es, die Pilze mit einer weichen Bürste oder Küchenpapier vom Schmutz zu befreien und bei Bedarf kurz unter fließendem Wasser abzuwaschen. Die nassen Pilze sofort trocknen.
Übrigens: Viele Pilzsorten dürfen nicht roh gegessen werden. Champignons zählen nicht dazu: Sie sind auch ungekocht ein gesunder Genuss.