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Lebensmittel ABC / 12. März 2017

Das Comeback der Hirse

Vollkornprodukte sind gesund und sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. In Asien und Afrika wird  dabei schon seit Jahrhunderten auf Hirse zurückgegriffen. Auch bei uns waren die kleinen gelben Körnchen lange Zeit ein wichtigsten Nahrungsmittel. Im Laufe der Zeit wurden sie aber vom Weizen abgelöst. Erst seit ein paar Jahren sind sie nun ins allgemeine Kochbewusstsein zurückgekehrt. Das wurde auch höchste Zeit. Hirse ist nämlich nicht nur ein wichtiger Lieferant für Kohlenhydrate, sondern ist auch reich an Vitaminen und Nährstoffen. Mit seiner guten Quelleigenschaft ist er ein gesunder Sattmacher, der gut verträglich und ideal für Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten wie Zölikalie oder Histaminintoleranz ist.

Das Comeback der Hirse
© Dani Vincek - Fotolia

Glutenfreie Alternative zu Weizen & Co.

Eine der wichtigsten Eigenschaften von Hirse ist das Fehlen des Klebereiweiß Gluten, das sich in Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen oder Hafer befindet. Die gelben Körner werden deshalb unter anderem zum glutenfreien Bierbrauen verwendet oder können zu luftigen Klößchen verarbeitet werden, die sich ideal als Suppeneinlage eignen. Auch zum Backen eignet sich Hirse. Da sie aber nicht so gut aufgeht wie andere Getreidearten, lassen sich aus ihr vor allem flache, sättigenden Fladenbroten zubereiten.

Der sättigenden Eigenschaft verdankt die Hirse übrigens auch ihren Namen. Das althochdeutsche Wort "hirsa" stammt aus dem indogermanischen Sprachgebrauch und bedeutet so viel wie "Nährung, Sättigung, Nahrhaftigkeit".


Hirse als Schönheitsgeheimnis

Aber Hirse macht nicht nur satt, sondern auch schön. Verantwortlich dafür ist das Spurenelement Silizium, das in dem Getreide zu einem hohen Anteil vorhanden ist. Es soll Nägel, Haut und Haare kräftigen. Der hohe Eisengehalt unterstützt außerdem die Sauerstoffversorgung der Körperzellen. Am besten gibt man zu allen Hirsegerichten einen Schuss Zitronensaft. In Verbindung mit Vitamin C löst sich Eisen nämlich am besten. Auch als morgendliches Frühstück in Kombination mit frischem Obst kann man die gelben Körner verwenden: Dafür kocht man einfach Hirse mit der doppelten Menge an Flüssigkeit auf und lässt alles eine Viertelstunde köcheln. Garniert mit etwas frischem Obst hat man ein vollwertiges Frühstück, das auch für den Magen gut bekömmlich ist.