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Lebensmittel ABC / 06. September 2016

Haferflocken - gesunder Lebensbegleiter

Vom fünften Lebensmonat bis ins hohe Alter – Haferflocken sind ein wichtiges Grundnahrungsmittel für alle Lebensphasen und können es definitiv mit Superfoods wie Chiasamen, Quinoa und Co. aufnehmen. Was Haferflocken für unseren Körper tun und zu welcher Sorte man in verschiedenen Lebenslagen greifen kann, haben wir hier zusammengefasst.

Haferflocken - gesunder Lebensbegleiter
© Timmary - stock.adobe.com

Superfood: Das halten Haferflocken für deinen Körper bereit


Die komplexen Kohlenhydrate der Haferflocken liefern dem Körper wertvolle Energie ohne den Blutzuckerspiegel stark ansteigen zu lassen und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Das ist nicht nur für Ausdauersportler und Figurbewusste wichtig. Auch Senioren und Schwangere können mit aufgekochten Haferflocken die tägliche Nährstoffzufuhr steigern. Für Vegetarier und Veganer bilden Haferflocken außerdem eine gute pflanzliche Eiweiß- und Eisenquelle. Besondere Aufmerksamkeit verdienen nicht zuletzt ihre wasserlöslichen Ballaststoffe, sogenannte Beta-Glucane, die den Fettstoffwechsel regulieren können.

Beautyfood: Haferflocken für schöne Haut


Unter allen Getreidesorten weisen Haferflocken den höchsten Vitamin B1- und B6-Gehalt auf. Ihre ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Kalzium und Vitamin E machen sie zum Beautyfood: Sie unterstützen eine gesunde Haut, Haare und Nägel.

Kernig oder blütenzart?


Als Overnight-Oats, Porridge, Müsliriegel, Panade, in Frikadellen oder Cupcakes – Haferflocken sind unheimlich vielseitig. Aber welche Sorte eignet sich für was? Zunächst: Alle Haferflockensorten sind Vollkornprodukte, bei denen alle Bestandteile des Haferkerns mitverarbeitet sind. Der Unterschied liegt in der Herstellung.

Wir schaffen den Überblick:

Kernige Haferflocken sind ganze ausgewalzte Haferkerne, die etwas härter sind.
In der Küche: Die Flocken mit Biss eigenen sich für Müsliriegel, Gebäck, Müsli, Panaden und Brot.

Zarte Haferflocken sind klein geschnittene und anschließend gewalzte Haferkerne.
In der Küche: Die blütenzarten Flocken sind leicht zu kauen und haben gute Quelleigenschaften - ideal für Senioren- oder Sportlernahrung. Für die Bindung in Hackfleischgerichten, Pfannkuchen, Desserts sowie für Porridge und Aufläufe sind sie gut geeignet.

Lösliche Haferflocken/Schmelzflocken sind zu Mehl gemahlene Haferkerne, die anschließend zu Teig verarbeitet und gewalzt werden.
In der Küche: Diese Flocken lösen sich in Flüssigkeiten komplett auf. Deshalb eignen sie sich sehr gut für Kleinkindnahrung, Shakes, Quarkspeisen, Gemüseklöße und zum Binden von Soßen, Suppen und Dips.

Hafergrütze ist das ganze Haferkorn, das in kleine Stücke geschnitten ist.
In der Küche: Grütze lässt sich wie Risotto kochen.

Haferkleie ist die grob gemahlene Aleuron- und Randschicht sowie der Keim des Haferkorns.
In der Küche: Kleie ist ideal für Pfannkuchen, Kuchen, Brot oder Müsli

Übrigens: Haferkleie hat eine noch höhere Nährstoffdichte. Etwa doppelt so hoch wie bei blütenzarten Haferflocken.