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Lebensmittel ABC / 07. April 2017

Garnelen: Gesunde kleine Köstlichkeiten

Sie sind klein, köstlich und gesund. Garnelen sind ein echter Glücksfall für unsere Ernährung! Zum Glück sind auch die Zeiten vorbei, als die Krustentiere nur bei reichen Leuten auf den Tisch kamen, die in Küstennähe wohnten. Heute sind Garnelen tiefgefroren in jedem Supermarkt erhältlich. Die Nachfrage steigt, ein großer Teil des Bedarfs wird daher inzwischen durch Zuchtgarnelen aus Aquakulturen gedeckt. Diese werden streng kontrolliert und stehen in geschmacklicher Hinsicht ihren wildlebenden Artgenossen kaum nach.

Garnelen: Gesunde kleine Köstlichkeiten
© karandaev - Fotolia

Krevetten, Krabben, Gambas, Shrimps: Alles Garnele, oder was?


Zunächst bedarf es in Sachen Garnelen eine kleine Begriffsklärung: Garnele ist der Oberbegriff für Krebstiere, die am Gewässerboden oder freischwimmend leben. Die Tierchen mit ihrem zarten Fleisch werden unter vielen Namen angeboten. Wenn wir beispielsweise „Krabben“ beziehungsweise „Nordsee-Krabben“ sagen, meinen wir eigentlich Nordsee-Garnelen – und nicht die echten Krabben-Krebstiere mit ihren Kneifscheren. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden Krabben und Garnelen also häufig als Synonym benutzt. Im Handel werden sie auch unter den Bezeichnungen Shrimps, Prawns oder Krevetten angeboten. Gambas oder King Prawns sind schlichtweg große Garnelen. Zu dieser Kategorie gehören auch die vorwiegend aus asiatischen Zuchten stammenden Black-Tiger-Garnelen oder Tiger-Prawns. Nicht zu den Garnelen gehören dagegen Meerestiere mit Scheren – also Hummer, Langusten und Scampi.

Was macht Garnelen so gesund?


Gerade die Menge der enthaltenen Vitamine macht Garnelen so gesund: Unter anderem finden sich in Garnelen die Vitamine A, B, C, D, E und K sowie Folsäure. Weitere Inhaltsstoffe sind beispielsweise Eisen, Jod, Kalzium und Magnesium. Daneben haben Garnelen einen hohen Eiweiß-Anteil. Und last but not least sind die Nährwerte von Garnelen ausgezeichnet: sehr niedriger Fettgehalt, viele Proteine.

Wie lagere ich sie?


Wegen ihres hohen Eiweißgehalts verderben Garnelen recht schnell. Frische Exemplare sollte man daher direkt an dem Tag kaufen, an dem man sie zubereiten will. Gefrorene Tiere sollten nicht mehr eingefroren werden, wenn sie erst mal angetaut sind. Auf das Aufwärmen sollte man besser verzichten. Sie verlieren nicht nur an Geschmack, sondern können auch leicht verderben, wenn die Kühlkette unterbrochen wird.

Wie bekomme ich sie?


Die Krustentiere bekommt man mit oder ohne Schale, roh oder vorgegart, frisch oder gefroren. Wenn man sie mit Schale kauft, bleiben sie beim Grillen oder Braten innen schön saftig. Wie sich das Schälen und später die Schalen auf dem Teller sparen möchte, kauft sie lieber geschält und entdarmt. Dann können sie direkt in der Pasta oder der Reispfanne landen. Aber Achtung: Garnelen brauchen nur wenige Minuten bis sie gar sind. Gib sie daher erst gegen Ende zu den übrigen Zutaten. Wenn sie sich rundum rosa verfärben und weiße Eiweißflöckchen austreten, sind sie fertig.

Wie kombiniere ich sie?


Ob gebraten oder gegrillt, gekocht oder gedünstet – Garnelen sind nicht nur gesund, sondern daneben echte Geschmacks-Allrounder und passen daher zu Gemüse, Reis, Pasta und Salaten. Auch roh, zum Beispiel mit einer feinen Cocktailsoße, sind sie eine Delikatesse. Generell vertragen Garnelen nicht viel Hitze, sie werden schnell trocken und zäh. Die Garzeit sollte sich also auf ein paar Minuten beschränken, das Fleisch noch leicht glasig sein. Als Getränk zu Krustentieren empfiehlt sich ein leichter Weißwein.

Mit Gewürzen wie Chili, Curry oder Vanille harmonieren die Krustentiere wunderbar. Wer ihnen durch Kräuter Aroma verleihen will, greift am besten zu Minze, Koriander oder Basilikum. In Gemüsegerichten mit Knoblauch, Zucchini oder Paprika schmecken sie sehr lecker. Es geht auch exotisch mit süßen Früchten wie Ananas, Litchi oder Mango. Zitronen- oder Limettensaft geben Garnelen eine schöne Frische. Sehr beliebt ist die Kombination mit Geflügelfleisch beispielsweise auf Grillspießen. Man kann sie aber auch mit Bacon oder Cabanossi kombinieren.