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Lebensmittel ABC / 15. Juni 2016

Essig - ein wahrer Tausendsassa

Aufgrund seines stechenden, markanten Geruchs ist Essig sicher nicht jedermanns Sache. Da er sehr vielfältig eingesetzt werden kann, ist er jedoch in vielen Haushalten ein fester Bestandteil. Er verleiht nicht nur Salaten und Linsengerichten seit jeher seinen typisch säuerlichen Geschmack. Auch zum Konservieren von Obst und Gemüse sowie zum Marinieren von Fleisch und Fisch ist er unverzichtbar. Dabei gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Sorten.

Essig - ein wahrer Tausendsassa
© anjelagr - Fotolia

Die Basis für Essig bilden in der Regel Wein, Branntwein oder Obstwein. Je nach Herstellung und beigefügten Aromen wie Apfel, Rosmarin oder Knoblauch ist er mild oder saurer im Geschmack. Doch welche Essigsorten gibt es eigentlich und welche Sorte passt zu welchem Gericht? Hier ein kleiner Überblick:

Obst-Essig:

Generell kann Essig aus allen Obstweinen hergestellt werden. Die gängigste Sorte ist der Apfelessig. Sein Geschmack ist fruchtig und mild, weshalb er gut zu leichten Salaten, Fischgerichten oder Gemüse passt. Auch Himbeeressig ist sehr beliebt und gibt Obstsalaten oder Wildgerichten eine raffinierte Note.

Branntweinessig (Tafelessig):

Reiner Branntweinessig schmeckt hauptsächlich sauer und wird häufig mit Zitronen-, Knoblauch- oder Kräuteraromen aufgepeppt. Da er recht geschmacksneutral ist, kommt er bei eingelegtem Gemüse wie Gurken, Kürbissen oder Paprika zum Einsatz. Zudem findet er bei der Herstellung von Mayonnaise, Senf und Ketchup seine Anwendung.

Balsamico-Essig:

Diese beliebte Sorte steht nicht nur in Italien regelmäßig auf dem Speiseplan. Durch seinen süß-sauren Geschmack passt er hervorragend in die mediterrane Küche und verleiht Antipasti, Käse, Fleisch und Fisch seinen typischen Geschmack. Wer es gerne etwas ausgefallener mag, kann den dunklen Essig auch mit Erdbeeren und Vanilleeis kombinieren.

Weißweinessig:

Wie der Name schon verrät, ist Weißwein die Grundlage für diese Sorte. Mit seinem fruchtigen Aroma peppt er leichte Sommersalate oder Meeresfrüchte auf und wird gerne zum Einmachen von Gemüse und saurem Obst verwendet.

Sauer macht lustig - und gesund

Essig wird aber nicht nur in der Küche, sondern auch als wirkungsvolles Heilmittel eingesetzt. Aufgrund seiner zahlreichen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente hat er eine reinigende und stellenweise auch heilende Wirkung auf den Körper. Er wirkt entschlackend, desinfizierend und durch die enthaltenen Ballaststoffe dämpft er Heißhungerattacken. Durch regelmäßigen Verzehr von Essig kann zudem auch der Blutzucker gesenkt werden. Es gibt also genügend Gründe, ihn regelmäßig in den Speisplan einzubauen.

Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld lässt sich Essig übrigens ganz einfach selbst herstellen. Probiert dafür doch mal unser Rezept für Tomaten-Essig. Er passt ganz hervorragend zu grünen Salaten oder leichten Geflügelgerichten.