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Lebensmittel ABC / 07. Januar 2017

Amaranth - Wunderkorn der Inkas

Amaranth erobert seit einigen Jahren immer mehr Rezepte und bereichert nicht nur die Speisepläne von Veganern. Wir verraten, welche Vorteile das Pseudogetreide bereithält und wie man es in der Küche verwenden kann.

Amaranth - Wunderkorn der Inkas
© Luis Echeverri Urrea - Fotolia

5 Gründe für Amaranth
 

  1. 70 Prozent der im Amaranth enthaltenen Fette sind ungesättigte und damit gute Fettsäuren – gut für den Cholesterinspiegel.

  2. Mit 18 Prozent ist Amaranth im Vergleich zu anderen Samen und Getreide besonders reich an gut verwertbarem und bekömmlichem pflanzliches Eiweiß. Wer viel Sport treibt und sich fleischlos ernährt, kann davon profitieren. Auch in Bezug auf Natrium, Kalzium, Magnesium und Phosphor hängt es alle herkömmlichen Getreidesorten ab.

  3. Es ist glutenfrei und daher für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ein guter Getreideersatz.

  4. Dank des hohen Ballaststoffanteils hält das Pseudogetreide lange satt.

  5. Amaranth liefert schnell und länger anhaltend Energie, die etwa bei sportlicher Belastung nötig ist.

In der Küche

Amaranth lässt sich ähnlich wie Reis zubereiten. Einfach mit der doppelten Menge Wasser aufkochen und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Die Samen bekommen dann eine breiige Konsistenz. Dank seines nussigen Geschmacks mit leicht bitterer Note kann man ihn sehr vielseitig kombinieren – etwa zu Fisch, Fleisch, Gemüse, aber auch zu Früchten und Milch. Aufgepoppten Amaranth gibt man zum Beispiel ins Müsli oder man bereitet Müsliriegel damit zu.