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Getränke / 23. September 2017

Tee-Kunde: Bereit für die Tea-Time?

Eine Tasse Tee, ein paar Kekse dazu und ein gutes Buch – fertig ist der gemütliche Sonntagnachmittag. Wie ihr euren Lieblingstee zubereitet, um den optimalen Geschmack herauszukitzeln, zeigen wir euch in unserer Übersicht.

Tee-Kunde: Bereit für die Tea-Time?
© Natalia Klenova – Fotolia.com

Wasser macht den Geschmack

Der Teegeschmack hängt nicht nur von der Teequalität ab. Das Wasser, mit dem er aufgebrüht wird, trägt entscheidend zum Geschmack bei. Dieses sollte immer frisch und weich sein. Denn der Sauerstoff im Wasser ist wichtig. Füllt den Wasserkocher deshalb stets mit frischem Wasser und kocht es immer nur einmal auf, damit es nicht fade wird. Wenn ihr das Wasser vorab zusätzlich filtert, reduziert ihr den Kalk- und Chlorgehalt, der den Geschmack zusätzlich beeinflussen kann.


Wohin mit losem Tee?

Bei losem Tee braucht ihr in der Regel zwischen drei und vier Gramm Tee. Fürs Aufbrühen ist er in Filtertüten aus Papier gut aufgehoben. Die Papierfiltertüten sind hygienischer als Baumwollnetze, einfach in der Handhabung und sie lassen sie nach dem Gebrauch einfach entsorgen.

Übrigens: Fertig käufliche Teebeutel haben meist eine geringere Ziehzeit als lose Blatt-Tees, da die kleineren Partikel ihre Inhaltsstoffe schneller ans Wasser abgeben.


Die bekanntesten Teesorten im Überblick

Darjeeling: Sein Name leitet sich von seinem Anbaugebiet am Himalaya ab. Der Tee ist hell und hat ein liebliches Aroma.

Assam: In der indischen Provinz liegt das weltweit größte, zusammenhängende Teeanbaugebiet. Assam-Tees haben ein kräftiges und würziges Aroma.

Ceylon-Tee: Frisch-aromatisch und herb sind diese Tees aus Sri Lanka.

Kenia-Tee: Sie ähneln geschmacklich den Sorten aus Sri Lanka, werden allerdings in Ostafrika angebaut.


Tee-Blends – Die Mischung macht‘s

Wie bei vielen anderen Getränken, wird auch in der Teeproduktion darauf geachtet, dass das Produkt möglichst immer das gleiche Geschmackserlebnis bietet. Um das sicherzustellen, greift man oft auf Mischungen verschiedener Sorten zurück, sogenannte „Blends“.

Englische Mischung: Ceylon-, Darjeeling- und Assam-Tees

Ostfriesische Mischung: Assam und Ceylon-Tees

Russische Mischung: Darjeeling mit chinesischen Schwarztees


Aromatisierte Tees

Der bekannteste Vertreter dieser Angebotspalette ist sicher der Earl Grey Tee, dessen Schwarztee Bergamotteöl zugesetzt ist. Neben dem Zusatz von ätherischen Ölen gibt es weitere Formen der Aromatisierung wie zum Beispiel der Zusatz von Gewürzaromen, Pflanzenteilen wie Blütenblättern oder Fruchtstücken oder Rauchgeschmack.

Schon gewusst? Eine traditionelle europäische Teetasse hat ein Volumen von 125 bis 150 Milliliter. Eingefleischte Tee-Fans nehmen sogar für verschiedene Teesorten jeweils eigene Kannen und Tassen, damit der Geschmack nicht beeinträchtigt wird.