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Getränke / 04. Juni 2016

10 Fakten rund ums Wasser

Der Mensch besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Keine Frage also, dass man täglich ausreichend Wasser zu sich nehmen sollte. Doch um das Thema Trinken reihen sich viele Mythen. Wir gehen ihnen auf den Grund.

10 Fakten rund ums Wasser
© kazoka303030 - Fotolia

Darf man während des Essens trinken?


Angeblich soll ein Getränk während des Essens die Magensäure verdünnen. Das ist falsch. Flüssigkeiten üben keinen Einfluss auf die Konsistenz der Magensäure aus. Daher hindern sie diese auch nicht bei der Verdauung der Nährstoffe.

Kein Wasser zu frischem Obst?


Lange Zeit wurde angenommen, dass die Kombination aus Obst und Wasser im Magen Gärungsprozesse auslöst, die Blähungen und Bauchschmerzen verursachen. Doch das ist falsch. Denn auch mit Wasser verdünnt hat die Magensäure einen sehr niedrigen pH-Wert, ist also sauer, und kann Mikroorganismen und Hefen zersetzen. Zu Gärungsprozessen im Magen kommt es also nicht.

Soll man täglich drei Liter trinken?


Die Drei-Liter-Regel ist veraltet. Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung lautet: eineinhalb bis zwei Liter Wasser pro Tag reichen aus. Wer viel Sport treibt und deshalb durch Schwitzen viel Flüssigkeit verliert, der benötigt bis zu doppelt so viel Flüssigkeit.

Statt zu trinken, kann man auch auf Obst und Gemüse zurückgreifen.


Richtig. Auch über feste Nahrung kann Flüssigkeit aufgenommen werden. Das trifft vor allem auf Obst und Gemüse mit einem hohen Wasseranteil zu. Besonders wasserreich sind Melone, Orange, Nektarine, Ananas und Erdbeere sowie Salat, Gurke, Tomate und Zucchini.

Wasser trinken hilft bei Kopfschmerzen?


Es gibt viele Gründe für Kopfschmerzen. Einer davon ist Wassermangel. Studien beweisen: Das Trinken von einem halben bis einem Liter Wasser kann die Beschwerden lindern und beseitigen.

Durch Wasser trinken kann man abnehmen.


Das ist so nicht ganz richtig. Zwar erhöht sich der Energieverbrauch um 100 Kalorien, wenn man täglich ein bis zwei Liter trinkt. Doch wer abnehmen möchte, wird allein davon nicht schlank.

Wer viel trinkt, hat eine glattere Haut.


Falsch. Zwar sind Falten ein Zeichen von Austrocknung, doch diese kann mit übermäßigem Trinken nicht verhindert werden. Dennoch: Schon mit dem Trinken eines halben Liters Mineralwasser kann die Durchblutung der Haut angeregt und der Stoffwechsel aktiviert werden.

An der Farbe des Urins kann man erkennen, ob man genug getrunken hat.


Richtig. Dunkelgelber Urin deutet das darauf hin, dass man zu wenig Wasser getrunken hat. Ist der Urin hingegen ganz hellgelb, ist dies ein Zeichen dafür, dass man zu viel getrunken hat. Ideal ist klarer, hellgelber Urin.

Wasser schwemmt Mineralien aus dem Körper.


Stimmt nicht. Bei normalem Trinkverhalten kann der Körper den Mineralstoffhaushalt sehr präzise regulieren, da bereits kleinste Veränderungen Ausgleichsprozesse in Gang setzen.

Zu viel Wasser schadet dem Körper.


Trinken wir zu viel, laufen wir Gefahr, eine Wasservergiftung zu erleiden. Grund: Das überschüssige Wasser bleibt im Körper und verdünnt unser Blut, die Salzkonzentration sinkt. Muskelschwäche, Desorientierung, epileptische Anfälle und sogar Herzversagen können die Folge sein. Der Betroffene wird paradoxerweise noch durstig und kann im schlimmsten Fall eine tödliche Hirnschwellung erleiden. Eine solche Wasservergiftung tritt allerdings erst ab einer Wassermenge von sieben bis zehn Litern pro Tag ein.

Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

K-Classic Delikatess Rotkohl