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Backen & Kochen / 22. Juni 2017

Von Natur aus lecker: Kochen mit natürlichen Geschmacksverstärkern

Glutamat ist einer der häufigsten verwendeten Geschmacksverstärker in Lebensmitteln. Dabei sind Glutamate zunächst einmal nur natürliche Salze, die auch in Nahrungsmitteln wie etwa im Hühnerei, im Fleisch, in Tomaten oder im Parmesan vorhanden sind. In einigen Lebensmitteln wie Chips, Sojasoße oder Fertiggerichten wird Glutamat zusätzlich hinzugegeben. Dadurch schmecken diese Produkte besonders intensiv – auch als Geschmacksrichtung „umami“ bekannt. Wenn ihr den Geschmack eurer Gerichte verstärken möchtet, zeigen wir euch drei natürliche Alternativen, die ihr ganz leicht selbst zubereiten könnt.

Von Natur aus lecker: Kochen mit natürlichen Geschmacksverstärkern
© karepa - Fotolia

Mehr Geschmack mit Tomaten und Co.


Glutamat ist an sich kein künstlicher Lebensmittelzusatz, sondern ist oft natürlicher Bestandteil von vielen Lebensmitteln.  Diesen Umstand könnt ihr nutzen. Durch Kochen, Trocknen und Fermentieren könnt ihr euch so auf natürliche Art euren eigenen Geschmacksverstärker zum Kochen herstellen. Dafür zum Beispiel getrocknete Steinpilze und Tomaten sowie Parmesan zu jeweils einem Drittel in der Küchenmaschine zerkleinern und danach luftdicht aufbewahren. So hält sich die Würzmischung lange und kann den Geschmack von Suppen, Soßen und vielem anderen wunderbar intensivieren.

Knoblauch als Geschmacksverstärker


Eine andere Würzvariante ist eine Ingwer-Knoblauchpaste. Sie ist eine ideale Gewürzgrundlage für Suppen und Currygerichte und lässt sich binnen zehn Minuten selbst herstellen: Für eine Person werden 50 Gramm Knoblauch, 40 Gramm Ingwer, ein Esslöffel Olivenöl sowie ein Teelöffel Salz gebraucht. Alle Zutaten klein schneiden und in einem Mixer pürieren. In einem luftdichten Behältnis hält sich die Ingwer-Knoblauchpaste im Kühlschrank zwei bis drei Wochen.

Natürlich würzen mit Gemüsebrühe


Ideal für Suppen und andere Speisen ist Gemüsebrühe. Sie ist ein ganz natürlicher Geschmacksverstärker aus  frischen Kräuter, Gemüse und Salz. Für etwa sechs kleine Einweckgläser benötigt man:

  • 160 Gramm Salz

  • Vier kleine Stangen Lauch, geputzt und in Stücke geschnitten

  • Vier Karotten, ebenfalls geputzt und in Stücke geschnitten

  • Ein halbe Knolle Sellerie, geputzt und in Würfel geschnitten

  • Vier Zehen Knoblauch, geschält

  • Zwei Zwiebeln

  • Zwei bis drei Teelöffel Liebstöckel (getrocknet)

  • Petersilie (ein Bund)

  • Kleine Einweckgläser

  • Mixer oder Pürierstab


Und so geht’s:

  1. Die Einweckgläser etwa 10 Minuten abkochen und auf einem sauberen Geschirrtuch trocknen lassen.

  2. Das Gemüse zusammen mit den Kräutern in einen Mixer geben und zu einem groben Brei pürieren.

  3. Das Salz dazugeben und untermischen. Durch das Salz wird die Gemüsebrühe-Basis natürlich konserviert.

  4. Die Einweckgläser befüllen.


Aufbewahrung: Im Kühlschrank hält sich die selbst gemachte Gemüsebrühe-Basis monatelang.