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Backen & Kochen / 05. März 2017

Kokotte, Kasserolle, Römertopf: Alles über Bräter

Der gute alte Bräter: Gerade zu besonderen Tagen wie Weihnachten oder Konfirmationen wird er gern aus dem Küchenschrank geholt, denn zu solchen Gelegenheiten gibt’s oft einen Braten – und der lässt sich nun mal am besten im Bräter zubereiten. Aber aus welchem Material soll der Topf bestehen und welche Form soll er haben? Wir verraten, welcher Bräter für welches Gericht verwendet werden sollte.

Kokotte, Kasserolle, Römertopf: Alles über Bräter
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Was ist ein Bräter?


Der Bräter ist im Prinzip eine Mischung aus Topf und Pfanne, meist sowohl für den Einsatz im Ofen als auch auf der Herdplatte konzipiert. Synonyme sind Kasserolle, Kokotte und Schmortopf. Der sogenannte Römertopf, ein Bräter aus Ton, geht tatsächlich auf die alten Römer zurück: Die (und schon die Etrusker vor ihnen) umhüllten ihr Fleisch nämlich mit Lehm und legten es dann aufs Feuer. Resultat: Der Braten trocknete nicht aus, sondern wurde zart und saftig. Später wurden daraus Gargefäße aus Ton – die Römertöpfe. Übrigens ist Römertopf eigentlich ein Deonym, denn „Römertopf“ ist zunächst eine Marke, die später zum Gattungsbegriff wurde. Weitere verbreitete Bräter-Varianten bestehen aus Gusseisen oder Edelstahl.

Die Bräter-Formen


Bräter sind in ovaler, runder oder rechteckiger Form erhältlich, jeweils mit einem passenden Deckel. Welche Form die geeignete ist, hängt davon ab, was zubereitet werden soll. Für große Braten oder Fisch sind die ovalen und rechteckigen Varianten optimal – vorausgesetzt, sie bieten genug Platz. Diese Bräter taugen allerdings nicht für runde Herdplatten, da zu viel Energie verloren geht. Für Gulasch oder Schmortopf-Gerichte sind runde Bräter sinnvoll.

Eine Sonderform ist der Doufeu-Bräter. Er besitzt eine Vertiefung in der Mitte des Deckels, die mit Wasser oder Eis gefüllt wird. So kondensiert der Wasserdampf, der bei der Zubereitung entsteht, tropft auf das Gargut zurück und hält es saftig und aromatisch.

Die Bräter-Verarbeitung


Idealerweise gehen bei Brätern aus Gusseisen der Topf und die Griffe nahtlos ineinander über – sie sind sozusagen „aus einem Guss“. Viele Modelle bieten eine Antihaftbeschichtung, die einerseits das Anbrennen verhindert und andererseits fettarmes Braten und schonendes Garen ermöglicht.

Die Bräter-Materialien


Gusseisen

Bräter aus Gusseisen sind Klassiker: Sie sind langlebig und robust, allerdings auch schwer. Sie eignen sich für das Braten und Schmoren im Ofen und auf dem Herd. Gusseisen ist ein guter Wärmeleiter und ermöglicht scharfes Anbraten ebenso wie energiesparendes Garen bei niedrigen Temperaturen. Die massiven Deckel sorgen dafür, dass kaum Wasserdampf entweicht, so schmort der Braten gleichmäßig im eigenen Saft.

Gusseiserne Bräter müssen korrekt gepflegt werden. Eine Reinigung sollte nur mit heißem Wasser erfolgen, da Spülmittel die natürliche Fettschicht (Patina) im Inneren des Bräters zerstören und zu Rost führen können. Die Töpfe müssen zudem regelmäßig eingeölt werden. Manche Gusseisen-Modelle sind mit einer Emaille-Schicht überzogen, was die Reinigung erleichtert. Einige Emaille-Bräter sind sogar spülmaschinenfest.

Edelstahl

Bräter aus Edelstahl zeichnen sich durch Robustheit, Langlebigkeit und günstige Preise aus. Für das Aufheizen benötigen sie vergleichsweise wenig Energie. Ihre Wärmeleitfähigkeit ist allerdings begrenzt, daher halten sie Hitze auch nur über einen kurzen Zeitraum. Auch zum scharfen Anbraten von Fleisch sind sie weniger geeignet als Modelle aus Gusseisen. Gut lassen sich darin Schmor- und Bratengerichte im Ofen garen.

Kupfer

Kupfer leitet Wärme besser als alle anderen Materialien. Die Wärme kann sich schön gleichmäßig an den Topfwänden verteilen, weshalb diese Bräter für das punktgenaue Garen von Speisen die beste Wahl sind. Eine Reinigung muss regelmäßig erfolgen, auch wenn der Bräter länger nicht benutzt wurde – denn Kupfer läuft mit der Zeit an.

Ton

Der klassische Römertopf eignet sich in erster Linie für das langsame Köcheln und Schmoren von Gerichten. Vor dem Gebrauch muss der Tontopf gewässert werden. Die Poren des Tons nehmen das Wasser auf und geben es beim Garen wieder ab. Diese schonende Zubereitung sorgt dafür, dass Vitamine und Nährstoffe zum großen Teil erhalten bleiben. Bräter aus Ton sind ausschließlich für den Ofen geeignet, auf der Herdplatte haben sie nichts verloren. Außerdem dürfen Tontöpfe keinen großen Temperaturschwankungen unterworfen werden, sie können sonst zerspringen.
Produktrückruf

Kaufland ruft freiwillig, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes, folgendes Produkt zurück:

K-Classic Delikatess Rotkohl
Füllmenge: 680 g, Abtropfgewicht: 650 g

EAN 4300175162333
mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge:
31.12.2020 ML3 L6287 alle Uhrzeiten

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