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Backen & Kochen / 31. Juli 2016

Gazpacho: Suppe gefällig?

An heißen Sommertagen sorgt eine schöne Suppe für Erfrischung. Nein, ihr habt euch nicht verlesen. Die andalusische Gazpacho wird aus ungekochtem Gemüse zubereitet und kalt serviert.

Gazpacho: Suppe gefällig?
© seqoya - Fotolia

Was ist Gazpacho?

Wer schon einmal in Spanien oder Portugal Urlaub gemacht hat, kennt das Nationalgericht bestimmt: Ein paar Tomaten, Weißbrot, Paprika, Gurke, Knoblauch, Öl, Essig und etwas Salz wandern in den Mixer und werden zu einer sämigen, vitaminreichen Kaltschale püriert. Für die Bindung sorgt das Brot. Da alle Zutaten roh in der Suppe landen, ist es umso wichtiger, dass Tomaten, Paprika, Gurke und Co. eine gute Qualität haben und schön aromatisch sind. Denn das Aroma in einer ungekochten Suppe muss ganz natürlich wirken - ohne Sahne oder Fonds. Die kalte Suppe eignet sich ideal als Bestandteil eines leichten Essens. Gut dazu passt ein Glas Wein und eine Käseplatte als Abschluss.

Der erste Gemüsesmoothie?

Wäre das Rezept eine moderne Erfindung, würde man es wahrscheinlich Tomaten-Paprika-Smoothie taufen. Tatsächlich sollen aber schon die Mauren die Suppe vor mehr als tausend Jahren zubereitet haben – damals natürlich noch ohne Tomaten und Paprika. Diese Zutaten konnten die Europäer erst nach der Entdeckung Amerikas in ihren Speiseplan integrieren. In Andalusien soll jede Familie ihr ganz eigenes Rezept für Gazpacho haben.

Süße Varianten der Gazpacho

Tolle Geschmackskombinationen kannst du zum Beispiel mit Erdbeeren und Joghurt oder Himbeeren und Orangensaft kreieren. Wir mischen in unserer Rezeptidee für ein Wassermelonen-Tomaten-Gazpacho auch süß und würzig miteinander. Die Wassermelone liefert noch mal einen extra Frischekick und harmoniert prima mit der säuerlich-würzigen Tomate. Viel Freude beim Nachkochen unserer leichten Sommersuppe!