Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Backen & Kochen / 19. April 2016

Fünf Tipps für gelungenen Hefeteig

Hefe kann beim Backen schnell zur Diva werden. Deshalb haben wir fünf Tipps für die Zubereitung eines Hefeteiges zusammengestellt, mit denen der Hefezopf garantiert gelingt und natürlich auch jedes andere Hefegebäck.

Fünf Tipps für gelungenen Hefeteig
© Doris Heinrichs – Fotolia.com

1. Wohlige Wärme schaffen

Hefe braucht zum Arbeiten Temperaturen um die 30 Grad. Der Teig sollte deswegen unbedingt mit handwarmer Flüssigkeit angerührt werden (circa 37 Grad). Als Ruheplätze für den fertigen Teig eignet sich der vorgeheizte Ofen oder ein Platz auf der Heizung. Aber Achtung: Ab 45 Grad sterben die Hefepilze.

2. Zucker als Futter

Der Zucker im Vorteig gibt den Hefepilzen das nötige Futter. Sie verstoffwechseln den Zucker in Kohlendioxid und Alkohol und der Teig geht auf. Beides, Kohlendioxid und Alkohol, verflüchtigt sich übrigens beim Backen wieder. Salz sollte hingegen erst später zugegeben werden, weil es die Wirkung der Hefe hemmt.

3. Luft einfalten

Hefe braucht viel Luft, um gut arbeiten zu können. Je länger man den Teig knetet, desto mehr Luft schlägt man hinein. Außerdem bildet sich während des Knetens das Klebereiweiß Gluten, das später für die Stabilität des Teigs sorgt.

4. Hefeteig Feucht halten

Feuchtigkeit regt die Triebkraft der Hefe weiter an. Daher deckt man den Teig zum Ruhen am besten mit einem sauberen, feuchten Geschirrtuch ab oder stellt die Teigschüssel zusammen mit einer Tasse heißem Wasser unter eine größere Schüssel.

5. Geduld üben

Je nach Menge muss der Teig mindestens eine Stunde ruhen, um sein Volumen zu verdoppeln. Ob er schon ausreichend gegangen ist, kann man mit dem Fingertest herausfinden: Drückt dafür mit dem Zeigefinger eine kleine Delle in den Teig. Wenn sich die Delle langsam wieder hebt, ist der Teig soweit. Vor dem Backen sollte er nochmal die Gelegenheit bekommen, in seiner endgültigen Form aufzugehen. Dann wird der Teig noch lockerer.