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Backen & Kochen / 30. März 2017

Die perfekte Bolognese

Der aktuelle Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt: Wir Deutschen lieben Pasta! Nudelgerichte kommen bei den Befragten direkt auf Platz zwei nach Fleischgerichten wie Schnitzel, Schweinebraten und Co. Auch wenn es viele verschiedene Soßenvariationen zur Pasta gibt, gibt es eine, die wohl für viele die unangefochtene Nummer 1 ist: die Bolognese. Doch wie macht man eigentliche die perfekte Bolognese? Wir haben für euch Probe gekocht.

Die perfekte Bolognese
© petrrgoskov - Fotolia

Die Bolognese - viele Möglichkeiten bei der Zubereitung

Hackfleisch, Dosentomaten und ein paar Gewürze - fertig ist die Bolognese-Light Version, die im Gegensatz zum Original auch in nur knapp 30 Minuten zubereitet ist. Das Original beinhaltet neben einer deutlich größeren Zutatenliste aber vor allem eins: viel Zeit zum Köcheln. Eine Stunde darf es mindestens schon sein, damit alle Zutaten ihr herrliches Aroma entfalten. Gerne noch länger! Durch die lange Kochzeit wird die Soße auch herrlich sämig. Warten lohnt sich hier definitiv!

Die perfekte Bolognese: Das muss rein

Seinen Ursprung hat die Bolognesesoße in Italien zu Zeiten der Renaissance. Seine Originale Bezeichnung "Ragù alle bolognese" stammt vom französischen Begriff "ragoût", zu deutsch Schmorgericht. Hierfür wurde eine Mischung aus Schweine-, Rind, und Kalbfleisch zusammen mit verschiedenem Gemüse gegart. Das Fleisch wurde dann aus der Soße genommen und später als Hauptgang serviert. Auch Tim Mälzer schwört auf diese traditionelle Bolgonesevariation und serviert in seinem Hamburger Restaurant "Bullerei" eine Bolognese, die Lamm, Schwein und Kalb enthält.

Hackfleisch tut es aber selbstverständlich auch. In unserem Rezept (siehe unten) verwenden wir reines Rinderhackfleisch und geben zusätzlich noch Bauchspeck in den Topf.

Und nun zum Gemüse: Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten sind Pflicht. Zusätzlich gehören dann noch Möhren, Staudensellerie und Lorbeerblätter in die Soße.

Abgelöscht wird die Soße mit trockenem Rotwein und Rinderbrühe. Ihr habt den Rotwein vergessen? Ein Schuss trockener Weißwein geht übrigens auch. Dieser macht die Bolognese etwas weicher. Durch die lange Kochzeit verkocht der Alkohol komplett. Deshalb können auch Kinder bedenkenlos mitessen. Viele schwören zum Abschluss auf einen Schuss Milch oder Sahne. Wir haben darauf verzichtet, da die Soße allein durch die lange Kochzeit wunderbar sämig wird.

Vegetarisch geht's natürlich auch

Auch Vegetarier und Veganer müssen auf Bolognese nicht verzichten. Beluga oder Rote Linsen können als Hackfleischersatz dienen. Auch Sojaschnetzel oder -flocken sind ein guter Ersatz. Man lässt sie einfach für eine Viertelstunde in Gemüsebrühe ziehen und brät sie dann zusammen mit den oben genannten Gemüsezutaten an. Außerdem gibt es auch bereits fertiges Tofu-Hack zu kaufen.
Wer es noch gemüselastiger mag, schneidet Zucchini, Paprika und eine Extraportion Möhren und Staudensellerie in ganz feine Würfel.

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Und hier ist sie nun: unser Rezept für die perfekte Bolognese!


PS: Sobald die Bolognese auf dem Teller ist, frischen Parmesan reiben und darüberstreuen!