Filialdaten werden geladen.

Ihre Daten werden gesendet.
Backen & Kochen / 20. Juli 2016

Biskuitrolle: Luftig, leicht, lecker

Obstkuchen, Sahnetorten oder Kleingebäck: Biskuitteig ist so vielseitig,  locker und lecker, dass er häufig als „König der Kuchenböden“ bezeichnet wird. Sein Geheimnis besteht darin, dass er ohne Fett, dafür aber mit vielen Eiern gebacken wird. Besonders im Sommer wird er nicht nur gern mit Obst belegt, sondern auch gern zu Rollen geformt. Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst, wenn ihr zuhause eine Biskuitrolle machen möchtet.

Biskuitrolle: Luftig, leicht, lecker
© sugar0607 - Fotolia

Die Basis der Biskuitrolle

Viele schrecken vor der Zubereitung eines Biskuitteiges zurück, weil beim Backen viel schief gehen kann. Wenn man aber weiß, wie es richtig geht, ist er in kurzer Zeit fertig. Biskuitteig wird aus Eiern, Zucker, Vanillzucker, Backpulver und Mehl zubereitet. Im Gegensatz zu anderen Rührboden wird für ihn keine Butter oder anderes Fett benötigt. Seine fluffige Konsistenz verdankt er an erster Stelle dem Eischnee, der stichfest geschlagen sein muss. Beim anschließenden Vermengen mit den anderen Zutaten, den Teig nicht zu lange und vorsichtig rühren, da sonst zu viel Luft in den Teig gelangt. Am besten eignet sich dafür ein Schneebesen. Gleich nach der Fertigstellung des Teigs, muss er dann in den Backofen wandern, damit er nicht zusammenfällt. So groß die Neugier auch ist, sollte die Backofentür (wie bei allen Kuchen) bis zum Ende der Backzeit, die je nach Backofen 10 bis 15 Minuten beträgt, geschlossen bleiben. Nach Ablauf der Zeit, verrät der Drucktest, ob der Biskuit fertig ist: Gibt er auf Daumendruck leicht nach und geht danach zurück in seine ursprüngliche Form ist er perfekt.

Extra-Tipp: Statt die Backform einzufetten, den Biskuitteig lieber auf Backpapier backen. Fettet man den Rand der Backform nämlich ein - was man zwangsläufig muss, damit er dort nicht festbackt -  kann der Biskuit nicht in seine volle Pracht aufgehen.

Bei der Biskuitrolle gilt es noch eine weitere Hürde zu nehmen: Das Rollen des Teigs. Am besten gelingt das, wenn man nach dem Backen den Boden sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch oder eine spezielle Silikonmatte stürzt und ihn sofort aufrollt. In dieser Form bleibt er, bis die Sahnecreme bereit zum Bestreichen ist.

Swiss roll
© istetiana - Fotolia

Die Füllung der Biskuitrolle:

Gerade im Sommer wird Sahne oft nicht besonders fest. Grund dafür ist die warme Luft, die beim Aufschlagen unter die Sahne kommt. Damit es dennoch klappt, gibt es verschiedene Tricks.

  1. Alle Gegenstände und Zutaten, die man beim Sahne schlagen verwendet, mindestens eine Stunde kühlen und anstatt einer Plastikschüssel Modelle aus Keramik oder Metall zum Sahneschlagen verwenden. Diese speichern die Kälte besser.
  2. Die Sahne in lockeren Kreisbewegungen für etwa eine Minute auf mittlerer Stufe schlagen und dann die Geschwindigkeit nach und nach bis zu höchsten Stufe erhöhen, bis die Sahne eine feste Konsistenz hat. Über diesen Punkt hinaus sollte Sahne nie geschlagen werden, da sich sonst die Butter und die Molke trennen.
  3. Ein weiteres Hilfsmittel ist Sahnesteif. Das weiße Pulver besteht aus Stärke oder kaltbindender Gelatine. Es verhindert das Absetzen von Wasser und macht die Sahne damit fester. Pro Becher Sahne am besten ein Päckchen Sahnesteif verwenden.
Erdbeer_Biskuitrolle

Mit diesen Tipps, kann bei der Zubereitung einer Biskuitrolle nichts mehr schief gehen. Alles, was jetzt noch fehlt, ist ein passendes Rezept zum Nachbacken. Wie wäre es zum Beispiel für diese leckere Biskuitrolle mit Erdbeeren?