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Mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein: Regenwasser sammeln

Wenn du Regenwasser sammelst und für deinen Garten oder im Haushalt verwendest, leistest du einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Welche weiteren Vorteile die Regenwassernutzung bringt und wie du dabei am besten vorgehst, erfährst du in diesem Beitrag.

1. Regenwasser sammeln – Einfach und effektiv

Leitungswasser ist ein kostbares Gut und als Trinkwasser die nachhaltige Alternative zu Mineralwasser aus Flaschen. Deswegen empfiehlt es sich, die eigenen Pflanzen und gegebenenfalls den Rasen primär mit Regenwasser zu gießen. Auch im Haushalt kannst du es dir zunutze machen. Doch nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit lohnt es sich, Regenwasser zu sammeln und zu verwenden:

Vorteile der Regenwassernutzung

  • Für viele Pflanzen, beispielsweise für Geranien, Kamelien und Rhododendren, ist das kalkfreie Regenwasser besser geeignet als das oftmals harte, fluor- und chlorhaltige Wasser aus dem Hahn. Gleiches gilt für den Einsatz in der Waschmaschine: Bis zu 20 Prozent des Waschmittels lassen sich durch die Nutzung von Regenwasser einsparen, da Kalk die Wirksamkeit von waschaktiven Substanzen verringert.

  • Durch das Sammeln und die weitere Verwendung von Regenwasser verkleinerst du deinen ökologischen Fußabdruck, da Leitungswasser aufwendig aufbereitet werden muss, bevor es zur Verfügung steht – dementsprechend werden so Kanalisation und Kläranalagen entlastet. Nicht nur im Hinblick auf das Wasser schonst du Ressourcen: Wenn du deine Wäsche mit weichem Regenwasser reinigst, benötigst du weniger Waschmittel. Darüber hinaus reduzieren sich die Verschleißerscheinungen von Waschmaschine und Toilette.

  • Die Kostenersparnis stellt ebenfalls einen großen Pluspunkt dar: Regenwasser steht unentgeltlich zur Verfügung, sodass die Investition in eine Regentonne sich schnell auszahlt. Auch aufwendige Installationen wie etwa Regenwassertanks und -zisternen können sich lohnen: Dies hängt von der Größe des Grundstücks, der Anzahl der Verwendungsmöglichkeiten und der Nutzungsdauer ab. Zudem lassen sich unter Umständen Abwassergebühren einsparen.

2. Wofür kann ich Regenwasser nutzen?

Leitungswasser ist ein kostbares Gut und als Trinkwasser die nachhaltige Alternative zu Mineralwasser aus Flaschen. Deswegen empfiehlt es sich, die eigenen Pflanzen und gegebenenfalls den Rasen primär mit Regenwasser zu gießen. Auch im Haushalt kannst du es dir zunutze machen. Doch nicht nur aus Gründen der Nachhaltigkeit lohnt es sich, Regenwasser zu sammeln und zu verwenden:

2.1 Regenwasser zur Bewässerung von Pflanzen

Um deinen Garten oder die Balkonblumen in niederschlagsarmen Zeiten mit ausreichend Wasser zu versorgen, reicht bei Grundstücken mit kleiner Fläche eine Regentonne aus. Sie sollte am besten unter dem Fallrohr der Dachrinne aufgestellt werden, denn so kann das meiste Regenwasser aufgefangen werden. Je mehr Pflanzen du damit gießen willst, desto größer sollte das Volumen der Regentonne ausfallen.

Regenfässer aus Holz sind eine nachhaltige Alternative zu Regentonnen aus Kunststoff.
Regenfässer aus Holz sind eine nachhaltige Alternative zu Regentonnen aus Kunststoff.

Besondere Varianten von Regentonnen und -fässern

  • Mit Deckel: Hierdurch lassen sich Verunreinigungen reduzieren. Außerdem wird das Überlaufen der Tonne verhindert, während Kinder und Tiere nicht hineinfallen können.

  • Mit Auslaufhahn: Ein regulierbarer Ausguss erleichtert die Entnahme des Regenwassers aus der Tonne – das ist nicht nur bequemer, sondern auch rückenschonender als das Schöpfen mithilfe einer Gießkanne.

  • Mit Regensammler (= Regendieb): Fallrohr und Regentonne werden über den Regensammler miteinander verbunden, dabei wird das Wasser gefiltert und nur zum Teil aufgefangen. Auf diese Weise lassen sich Verschmutzungen und das Überlaufen verhindern. Bei vielen Modellen gibt es einen sogenannten Winterbetrieb, bei dem kein Wasser in die Tonne gelangt.

Für die Bewässerung eines großen Grundstücks empfiehlt sich ein unterirdisch installierter Wassertank, der auch Erdtank genannt wird. Hiermit lässt sich sehr viel Regenwasser sammeln, und er stört weder die Optik des Gartens noch nimmt er Platz weg. Ein weiterer Vorteil gegenüber der klassischen Regentonne liegt darin, dass die Wasserqualität nicht unter der UV-Strahlung und der Wärme leidet.

2.2 Regenwasser zur Verwendung im Haushalt

Mit einer Regenwassernutzungsanlage kannst du deinen ökologischen Fußabdruck noch weiter verkleinern. Hierbei wird Regenwasser in einer Zisterne gesammelt und über eine Pumpe beziehungsweise ein Hauswasserwerk in die häusliche Wasserversorgung eingespeist. So lässt sich damit beispielsweise Wäsche waschen und die Toilette spülen. Darüber hinaus kannst du Regenwasser sammeln und für Reinigungsarbeiten nutzen. Eine Trinkwassernachspeisung sorgt dafür, dass in etwaigen Trockenzeiten genügend Wasser zur Verfügung steht.

Funktionsweise einer Regenzisterne

Mit dem Wasser aus der Zisterne kannst du deine Waschmaschine ebenso versorgen wie die WC-Spülung oder den Wasseranschluss im Garten.
Mit dem Wasser aus der Zisterne kannst du deine Waschmaschine ebenso versorgen wie die WC-Spülung oder den Wasseranschluss im Garten.

3. Wie du deine Regentonne nachhaltig nutzt

Damit du deine Regentonne möglichst lange verwenden kannst, gilt es, auf die richtige Pflege zu achten und den Behälter rechtzeitig winterfest zu machen.

Die richtige Pflege

  • Stelle die Regentonne am besten an einem schattigen Platz auf, denn UV-Strahlung lässt das Material porös werden und kann die Wasserqualität mindern.

  • Hin und wieder solltest du deine Regentonne reinigen – am besten nutzt du dafür einen Zeitpunkt, an dem sich wenig oder gar kein Wasser mehr darin befindet. Entferne Blätter und Sediment vom Boden und spüle danach den Behälter aus.

  • Besondere Ausstattung wie Regensammler oder Auslaufhahn sollten dabei ebenfalls gesäubert werden.

  • Vor starkem Regen lohnt es sich, altes Wasser zu entnehmen. So findet ein regelmäßiger Wasseraustausch statt, der für eine gleichbleibende Qualität sorgt.

  • Einzelteile wie Dichtungen und Ventile können bei Bedarf oftmals ersetzt werden.

Der optimale Standort für Regentonnen ist unter dem Fallrohr an der Hauswand – Schatten ist dabei zu bevorzugen.
Der optimale Standort für Regentonnen ist unter dem Fallrohr an der Hauswand – Schatten ist dabei zu bevorzugen.

Das Überwintern

  • Wenn sich der erste Frost ankündigt, solltest du deine Regentonne vollständig leeren. Sofern sich der Auslasshahn am unteren Ende des Behälters befindet, kannst du diesen dazu einfach öffnen und das Regenwasser abfließen lassen.

  • Die leere Regentonne wird nun winterfest gemacht: Eis dehnt sich stärker als Wasser aus, sodass infolgedessen Beschädigungen an dem Gefäß auftreten können. Stelle die Regentonne entweder auf den Kopf oder schließe – sofern vorhanden – den Deckel, damit sich in den Wintermonaten kein Wasser in der Tonne sammelt und gefriert. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Auslaufhahn dauerhaft geöffnet zu lassen, wodurch das Regenwasser direkt wieder herausfließt.

  • Ist deine Regentonne über einen Regensammler mit dem Fallrohr verbunden, sollte er auf Winterbetrieb gestellt oder abgenommen werden. Zusammen mit Schläuchen und anderen empfindlichen Einzelteile bewahrst du ihn in dem Fall am besten im Keller oder in der Garage auf.

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Redakteurin Julia

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser!

Mit ihren professionellen Produktberatungen verstärkt Julia die Redaktion schon jahrelang in allen Bereichen. Als digitalaffiner Öko interessiert sie sich gleichermaßen für Technik wie für Nachhaltigkeit.