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Wiki / 03. April 2019

Muskelkater – wie Lebensmittel helfen können

Wenn wir die Frage auf eine Antwort suchen, konsultieren wir oft Google. Wir machen es Ihnen einfach und präsentieren Ihnen alles auf einen Blick. Hier behandeln wir die Frage, ob eine gute Ernährung gegen Muskelkater helfen kann.

Muskelkater im Nacken
© AlessandroPhoto / GettyImages

Muskelkater – was ist das?

Bei Muskelkater tun meist schon die einfachsten Bewegungen weh. Dennoch wird er häufig mit Stolz ertragen. Denn viele Sportler deuten den Schmerz als Trainingserfolg. Muskelkater aber ist die Folge kleiner Risse in dem beanspruchten Muskelgewebe. Die Schmerzen entstehen, weil sich Wasser anlagert, der Muskel dauerhaft gedehnt wird und sich leicht entzündet. Vor allem tritt Muskelkater nach längerer sportlicher Abstinenz auf oder nach dem Ausprobieren einer neuen Sportart. Denn die Muskulatur ist auf diese Reize nicht vorbereitet. Muskelkater ist ein Warnsignal des Körpers. Deswegen sollten betroffene Sportler es nun ein paar Tage lang ruhiger angehen lassen. Moderates Joggen oder sanfte Dehn- und Entspannungsübungen können den Heilungsprozess unterstützen.

Lebensmittel gegen Muskelkater

Muskelkater kann auch die Folge eines Mangels an Nährstoffen und Mineralien sein. Bestimmte Lebensmittel können die Schmerzen nicht unbedingt lindern, jedoch dabei unterstützen, dass es gar nicht erst so weit kommt. Wer viel Sport treibt, hat einen höheren Kalzium- und Eiweißbedarf.

Gute Lieferanten sind etwa Quark und Joghurt. Die Elektrolyte Natrium, Kalium, Magnesium und Chlorid unterstützen die Muskeln dabei, optimal zu arbeiten. Sind im Körper ausreichend Elektrolyte enthalten, kann das zudem die Regeneration fördern. Durch das Schwitzen beim Sport verliert der Organismus jedoch Mineralstoffe. Ein Getränk, das diesen Verlust optimal ausgleicht, ist Tomatensaft. Er enthält besonders viel Kalium und liefert dem Körper, wenn man ein wenig Salz hinzugibt, zusätzlich Natrium. Eine Tasse Grüner Tee regt nicht nur die Durchblutung an, er kann auch entzündungshemmend wirken. Um nach dem Workout schnell wieder zu Kräften zu kommen, benötigt der Körper außerdem Kohlenhydrate. Wer seine Energiespeicher mit Hirse wieder auffüllt, profitiert doppelt: Das Getreide enthält darüber hinaus Eisen. Dieses kann die Blutbildung anregen und so die Regeneration des Körpers unterstützen.

Tipps gegen Muskelkater

Wenn der Muskelkater sehr schmerzhaft ist, können Schmerzmittel vorübergehend ein wenig Erleichterung verschaffen. Sie sorgen aber nicht dafür, dass die Beschwerden schneller verschwinden. Viele Sportler schwören auf den Einsatz von Wärme, etwa durch ein Wärmekissen, ein Bad oder einen Saunabesuch. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um Erfahrungswerte, einen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt es nicht.