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Wiki / 10. Juli 2019

„Brainfood” – das gilt es zu beachten

Wenn wir die Frage auf eine Antwort suchen, konsultieren wir oft Google. Wir machen es Ihnen einfach und präsentieren Ihnen alles auf einen Blick. Hier beantworten wir, was hinter dem Begriff Brainfood steckt.

Frau hält geschälte Walnüsse in der Hand

Was ist Brainfood?

Mit Brainfood sind Lebensmittel gemeint, die die Leistungsfähigkeit des Gehirns unterstützen können. Für langes, konzentriertes Arbeiten benötigt unser Oberstübchen komplexe Kohlenhydrate. Die liefern zum Beispiel:

  • Vollkornbrot,
  • Haferflocken,
  • Nudeln,
  • Kartoffeln,
  • Vollkornreis,
  • grüne Gemüsesorten wie Brokkoli,
  • Obst wie Blaubeeren, Äpfel und Bananen.

Sie sind dank der enthaltenen sogenannten Mehrfachzucker echtes Brainfood – Essen für das Gehirn. Warum liebt das Gehirn Mehrfachzucker? Die Antwort ist einfach: Der Körper benötigt längere Zeit, um diese komplexen Kohlenhydrate aufzuspalten und nutzbar zu machen. So kommt der Brennstoff für den Kopf nur nach und nach in die Blutbahn. Entsprechend lange kann das Gehirn davon „essen“.

Brainfood – kann man sich schlau essen?

Wir können uns nicht schlau essen. Denn Intelligenz ist eine Eigenschaft des Gehirns, die sich nicht durch den Konsum bestimmter Lebensmittel steigern lässt. Es gibt aber einen engen Zusammenhang zwischen Gehirnleistung und Essen, den sogar wissenschaftliche Studien belegen. So fanden Wissenschaftler der Universität Chicago heraus, dass die Hirnleistung von Schülern durch regelmäßiges Essen von Nüssen und Äpfeln innerhalb eines Monats um 30 Prozent zunimmt. Eine ausgewogene Ernährung kann also die optimale Funktionsfähigkeit des Hirns unterstützen.

Brainfood – Konzentration beim Kind fördern

Klar, Kinder lieben Süßigkeiten. Diese gehen allerdings so gar nicht als Brainfood durch. Denn sie sind weder ausgewogene Kost, noch halten sie lange satt. Um die Konzentration beim Kind durch Ernährung zu fördern, kommt es insbesondere auf eine ausreichende Versorgung mit den Energielieferanten Kohlenhydrate und Eiweiß an. Aber auch ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe regen die grauen Zellen an. Wenn Eltern die Konzentration ihrer Kinder mittels Ernährung unterstützen möchten, sollten sie zudem auf regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten achten. Deftige und fettige Speisen liegen nicht nur schwer im Magen – sie machen auch träge im Kopf.

Richtig essen und trinken

Leichte Kost mit einer Kombination aus Getreide, Obst, Gemüse und Milchprodukten eignet sich deshalb besser, idealerweise in mehreren kleinen Portionen serviert. Das belastet den Magen nicht, unterstützt aber die Konzentrationsfähigkeit. Neben einer abwechslungsreichen Ernährung spielt auch die richtige Trinkmenge eine große Rolle fürs Lernen und Konzentrieren. Ohne Flüssigkeit kann das Gehirn nicht einwandfrei arbeiten, Kopfschmerzen und Müdigkeit sind die Folge.