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So geht's / 03. Juli 2020

Sommerurlaub in Coronazeiten: Das gilt es zu beachten

Urlaub in Zeiten einer Pandemie – das war vor ein paar Wochen noch unvorstellbar. Seit Kurzem aber ist die Reisewarnung für die EU und die Schengen-Staaten aufgehoben. Damit ist das Schmieden von Urlaubsplänen kein Wunschdenken mehr. Doch was sollten Reisewillige in Coronazeiten beachten? Hier verraten wir, wie Ihr Urlaub dennoch entspannt wird.

Reiseutensilien und Mund- und Nasenschutz auf Tisch verteilt
© zuzana caprnkova / Shutterstock.com

Grundsätzliche Bedingungen

Die grundsätzlichen Bedingungen auf einen Blick

Der Sommerurlaub muss in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise nicht ausfallen. Wer mag, kann sogar ins Ausland reisen. Denn seit Kurzem ist die Reisewarnung für die EU und die Schengen-Staaten aufgehoben. Urlaub ist damit beispielsweise in Italien, Frankreich oder Österreich möglich. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen sinkt zwar stetig, dennoch sind COVID-19 und der damit verbundene Infektionsschutz natürlich weiterhin ein Thema. Die Regeln, die hier in Deutschland gelten, sollten auch in den Urlaubsländern beachtet werden.

Maske tragen

Damit sicheres Reisen gewährleistet ist, gilt es, die aktuellen Infektionsschutzempfehlungen einzuhalten. Am Flughafen beispielsweise ist das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung verpflichtend. Diese darf auch im Flugzeug nicht abgenommen werden. Das Tragen eines Mundschutzes hat sich in den meisten Ländern etabliert und ist wie in Deutschland zur Pflicht geworden. Deswegen wird die Maske auch im Urlaub ein wichtiger Begleiter sein – etwa beim Einkauf im Supermarkt oder beim Restaurantbesuch.

Abstandsregeln beachten

Egal in welches Land die Urlaubsreise geht, der Abstand von mindestens 1,50 Meter ist überall auf der Welt weiterhin elementar, um sich vor COVID-19 zu schützen. Überfüllte Orte gilt es also zu vermeiden. Im Freien, beispielsweise am Strand, ist das Infektionsrisiko zwar geringer als in geschlossenen Räumen, ein Restrisiko bleibt jedoch – vor allem dann, wenn sich viele Menschen eng beieinander aufhalten.

Hände waschen

Das gründliche und regelmäßige Waschen der Hände ist weiterhin wichtig. Vor allem, wenn Urlaubsreisende viel Zeit an öffentlichen Orten verbringen. Denn berührt man mit den Händen das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Daher heißt es: Hände nicht nur dann waschen, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Das richtige Händewaschen erfordert ein sorgfältiges Vorgehen. Sie sollten lange und gründlich eingeseift werden. Dabei Handrücken, Daumen und Fingerspitzen nicht vergessen.


Packliste

Das muss mit in den Urlaub

versch. Produkte: Sonnencreme, Vitamine, Mund- und Nasenschutzmasken

Neben der Urlaubsgarderobe und der Reiseapotheke müssen in diesem Jahr auch einige andere wichtige Utensilien ins Gepäck wandern. Ganz wichtig ist der Mund-und-Nasenschutz, aber auch Desinfektionsmittel müssen im Koffer sowie im Handgepäck landen.

Mund- und Nasenschutz

Wer in den Urlaub fährt, sollte mehrere Masken mitnehmen. Denn der Mund-und-Nasenschutz muss regelmäßig – mindestens einmal am Tag – gewechselt werden. Da man unterwegs nicht immer ohne Weiteres waschen kann, sollte für ausreichend Ersatz gesorgt sein.

Waschmittel

Nicht in jeder Ferienunterkunft gibt es eine Waschmaschine beziehungsweise gibt es nicht jeden Tag ausreichend Wäsche, um diese zu füllen. Daher lohnt es sich, ein Reisewaschmittel einzupacken, um regelmäßig gründlich die Maske zu reinigen. Dabei darauf achten, dass das Wasser eine hohe Temperatur hat, damit Keime und Bakterien abgetötet werden.

Desinfektionsmittel

Nicht immer ist ein Waschbecken mit Seife in der Nähe – vor allem an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen oder Waschräumen. Ein flüssiges Desinfektionsmittel oder spezielle Tücher für die Hände sind in diesem Fall eine Alternative. Mit einer kleinen Flasche Desinfektionsmittel für Oberflächen können zum Beispiel auch die Toilette oder Türklinken desinfiziert werden.

Sonnenschutz

Im Urlaub verbringen wir gerne Zeit im Freien, vor allem wenn die Sonne scheint. Zudem ist es draußen einfacher, die aktuellen Abstandsregeln einzuhalten. Von daher ist guter Sonnenschutz unerlässlich. Am besten greift man auf Sonnenmilch mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50) zurück. Dass die Haut damit weniger braun wird, ist übrigens ein Mythos. Die Bräune hält bei hohem Lichtschutzfaktor sogar länger. Für empfindliche Kinderhaut darf es ein noch höherer Lichtschutzfaktor (LSF 50+) sein. Außerdem sollte die Creme parfümfrei und wasserfest sein, da Kinder oft sensible Haut haben und gerne etwas länger im Wasser bleiben.

Vitamine

Gerade in der Coronazeit, aber auch sonst, sollten die Abwehrkräfte in der Urlaubszeit zusätzlich gestärkt werden. Der häufige Wechsel zwischen heißer Luft draußen und kalter Luft aus Klimaanlagen oder zwischen Trockenheit und Nässe fordern unser Immunsystem heraus. Hier helfen Multivitamin-Präparate.


Bleiben Sie gesund!