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So geht's / 01. Juli 2019

Wacken: Das Pogen-ABC

Das Pogen gehört zum Wacken Open Air wie Bandshirts und die Pommesgabel. Doch richtig Pogen will gelernt sein. Hier die wichtigsten Moves für Festival-Neulinge.

Pogen auf einem Festival
© egon69 via Getty Images

Was ist Pogen eigentlich?

Pogen ist ein Tanzstil, der ursprünglich aus der Punk-Szene stammt. Diese Art des Tanzens begann damit, dass Fans bei Konzerten auf- und abgesprungen sind. Mittlerweile hat sich dieser Stil weiterentwickelt und es gibt viele verschiedene Arten. Die wohl beliebteste Variante ist das Schubsen und Springen zur Musik. Die Fans geben ihren Gefühlen freien Lauf und lassen sich in der Menge treiben. Dabei kommt es oft zu heftigem Körperkontakt – jedoch ohne die Absicht, den anderen zu verletzen.

Moshen: vom Headbangen zum weit verbreitetsten Tanz

Ursprünglich war Moshen ein anderer Begriff für Headbangen – was so viel bedeutet, wie den Kopf in kreisenden Bewegungen zu schütteln. Die unter Metalheads beliebte lange Haarpracht fliegt dabei zum Takt der Musik wild durch die Luft. Mittlerweile wird der Begriff allerdings vermehrt für den Mosh Pit (siehe nächster Absatz) und das etwas härtere Pogen verwendet.

Was ist ein Mosh Pit?

Wer sich in den Mosh Pit wagt, ist fortgeschrittener Festivalbesucher. Hier geht es darum, mit anderen Fans zusammen in einem Kreis direkt vor der Bühne ausgiebig zu tanzen, zu springen und zu schubsen. Dabei stützt man sich auf andere Festivalbesucher ab oder lässt bei typischen Moves wie der Windmühle den Gefühlen freien Lauf und schwingt die ausgestreckten Arme in kreisenden Bewegungen, solange das Schultergelenk mitmacht.

Wall of Death

Die Wall of Death ist ebenfalls ein Begriff, der Fans auf Metal-Festivals immer wieder begegnet. Dabei teilt sich die Menschenmenge vor der Bühne in zwei Hälften auf und steht sich gegenüber. Wenn jemand ein Zeichen gibt, rennen die beiden Gruppen aufeinander zu. Mittlerweile dürfen Bands allerdings nicht mehr direkt dazu aufrufen. Die Fans müssen daher selbst die Initiative ergreifen.

Crowdsurfing

Das Crowdsurfing gehört zwar nicht unbedingt zum Pogen, ist aber ein genauso beliebtes Ritual auf Festivals. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder lassen sich die Festivalbesucher von anderen über eine Räuberleiter in die Menge werfen oder sie klettern selbst über die Schultern eines anderen nach oben. Arme und Beine strecken die Crowdsurfer dabei weit aus und gleiten auf den Händen der Metalheads durch die Menge. Oft versuchen sie durch Rollen die Richtung zu beeinflussen und sich dadurch weiter nach vorne zur Bühne zu manövrieren.

Wie poge ich richtig?

Eine genaue Anleitung zum richtig Pogen gibt es nicht. Je nach persönlicher Vorliebe kann der Tanzstil von Headbangen über Auf- und Abhüpfen bis hin zu hemmungslosem Schubsen und Springen reichen. Wichtig ist dabei, sich ganz dem Takt der Musik hinzugeben und seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Doch wer denkt, Regeln gibt es nicht, der liegt falsch. Eines solltet ihr auf der Tanzfläche beachten: Geht ein anderer Metalfan zu Boden, so helfen Sie ihm direkt auf. Auch jede Form von Gewalt gegen andere Festivalbesucher ist hier fehl am Platz.