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So geht's / 20. Februar 2019

Leckerei für die fünfte Jahreszeit: Krapfen selber machen

In Berlin heißen sie Pfannkuchen, in Süddeutschland Krapfen und im Westen Kräppel oder Berliner. Damit hat die Leckerei mindestens so viele Namen wie die fünfte Jahreszeit selbst. Denn egal, ob Sie Karneval, Fasching oder Fasnet feiern, die süße Leckerei gehört einfach dazu wie das Kostüm.

Gefüllter Krapfen

Backen Sie los

Infografik: Krapfen selber machen

Wer seine Krapfen in diesem Jahr einmal nicht beim Bäcker kaufen möchte, kann sie ganz leicht selbst zubereiten. Sie bestehen aus einem Hefeteig, der in siedendem Fett ausgebacken wird. Für die Zubereitung benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 25 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 15 g frische Hefe
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 35 g Butter
  • 1 Eigelb

So geht's

Als erstes die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Salz und Hefe) miteinander vermengen. Milch und Butter erwärmen und mit dem Eigelb verquirlen. Anschließend die Flüssigkeit zu der Mehlmischung geben. Alle Zutaten gut verkneten und den Hefeteig anschließend an einem warmen Platz gehen lassen, bis er die doppelte Größe angenommen hat.

Bevor es an das Formen der Krapfen geht, den Teig noch einmal gut durchkneten. Mit einem Esslöffel die einzelnen Portionen abteilen. Dann mit den Händen Kugeln formen und diese auf der mit Mehl bestreuten Arbeitsfläche ein wenig flach drücken. Die Fladen sollten in etwa die Größe der späteren Krapfen haben. Mit einem Küchentuch abdecken und erneut eine halbe Stunde ruhen lassen.

Der Trick für die optimale Öltemperatur: Holzlöffel

Währenddessen das Fett in einer tiefen Pfanne, einem Topf oder der Fritteuse erhitzen. Dafür eignet sich Pflanzenöl oder Butterschmalz. Mit dem Stiel eines Holzlöffels den Test machen, ob die richtige Temperatur erreicht ist. Das ist der Fall, wenn sich Blasen bilden. Anschließend die Fladen nach und nach in das heiße Fett geben und sie von jeder Seite zwei bis drei Minuten backen. Sie müssen goldbraun sein. Mit einer Schaumkelle die Krapfen aus dem Fett holen und zum Abtropfen auf ein Küchenkrepp legen.

Füllung für das perfekte Finale

Sie sollten noch im warmen Zustand mit der Füllung versehen werden – etwa mithilfe einer Soßenflasche, einer Garnierspritze mit spitzer Tülle oder mit einer großen Spritze aus der Apotheke. Eine typische Füllung für österreichische und süddeutsche Krapfen ist Marillenmarmelade. Im Norden Deutschlands füllen Bäcker die Berliner meist mit roter Konfitüre. In Ostdeutschland ist es üblich, die Krapfen mit Pflaumenmus zu verfeinern, während die Franken und Schwaben Hagebuttenmark bevorzugen.

Zum Schluss kommt die Verzierung. Besonders einfach ist es mit Kristall- oder Puderzucker. Eine Alternative ist Zuckerguss. Darauf halten besonders gut bunte Schokolinsen, Streusel oder Schokosplitter.


Unsere Infografik gibt's hier für Sie zum Herunterladen

gute-woche-krapfen-selber-machen.pdf (3.0 MB)