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So geht's / 06. November 2019

Besser planen mit dem „Bullet Journal”

Viele Termine und sämtliche To-dos – oft fällt es schwer, in einem stressigen Alltag die Gedanken zu sortieren und den Überblick zu behalten. Die Lösung dieses Problems ist ein Bullet Journal. Auf kreative Art und Weise sorgt es dafür, dass weder Termine noch Ideen in Vergessenheit geraten. Hier erklären wir alles, was Sie über das Bullet Journal wissen sollten.

Buntstifte und Notizbuch

Definition

Was ist ein Bullet Journal?

Ein Bullet Journal (kurz: BuJo) ist quasi eine Mischung aus einem Kalender und einem Tagebuch. Es besteht aus verschiedenen Elementen, die Einträge zu Ideen sowie dem persönlichen Wohlbefinden, Termine und To-dos strukturieren und bündeln – zusammengefasst in einem leeren Notizbuch, das der Besitzer individuell gestaltet. Das gesamte Leben lässt sich darin also planen und dokumentieren.

Erfinder des Bullet Journals ist der Amerikaner Ryder Carrol. Er sagt, das Konzept sei ein lebenslanger Versuch, organisierter zu werden. Mit dem Bullet Journal hat er ein flexibles System kreiert, das auf kreative Weise Struktur in den Alltag bringt. Bei der Gestaltung der Seiten sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Visuelle Typen können Dinge zeichnen, während diejenigen, denen das geschriebene Wort näher liegt, ihre Gedanken schriftlich zusammenfassen können.


Das brauchen Sie

Utensilien für das Bullet Journal

Notizbuch: Am besten eignet sich ein Notizbuch mit einem punktkarierten Raster. Ebenso funktioniert ein Heft mit karierten Seiten. Denn die Punkte oder Kästchen helfen dabei, Linien zu ziehen oder Diagramme anzulegen. Besonders gut zur Orientierung ist ein Buch mit Seitenzahlen. Denn dann müssen diese nicht noch extra angelegt werden.

Stift: Mit einem Stift, der gut schreibt, macht das Bullet Journaling besonders Spaß. Was die Optik der Schrift angeht, hat jeder andere Vorlieben. Einige schreiben gerne mit einem schwarzen Filzstift und mögen es, wenn die Schrift einfarbig ist. Andere bevorzugen einen Kugelschreiber oder sogar einen Füller.

Filz- oder Buntstifte: Auf den sozialen Kanälen sind unter dem Hashtag #bujo diverse Bullet Journale zu finden, die liebevolle Zeichnungen zieren. Einige halten ihre To-dos gerne mit Symbolen fest, andere schreiben in bunten Farben die Namen der Wochentage und Monate auf.

Aufkleber: Wer nicht so gut zeichnen kann, benutzt einfach Aufkleber, um Dinge zu markieren und hervorzuheben – oder einfach, um das Bullet Journal in einen Hingucker zu verwandeln.

Andere Hilfsmittel: Um beispielsweise Diagramme anzulegen oder Monate und Tage optisch zu unterteilen, lohnt sich die Anschaffung eines Lineals. Gerade Linien sehen nicht nur schöner aus, sondern führen auch zu einer übersichtlicheren Gestaltung. Korrekturflüssigkeiten oder -streifen helfen dabei, kleine Fehler auszubügeln.

Schablonen zum Downloaden

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So geht's

Legen Sie los mit Ihrem Bullet Journal

In erster Linie ist das Bullet Journal ein kreatives Tool mit dem Ziel, die Produktivität zu steigern. Es soll helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und Aufgaben sowie Ziele festzuhalten. Als ständiger Begleiter in der Tasche, kann es jederzeit herausgeholt und bearbeitet werden. Grundsätzlich besteht es aus der folgenden Aufteilung: einem Index, einem „Future Log” sowie einer Monats- und einer Tagesübersicht.

  • Index: Der Index funktioniert wie ein Inhaltsverzeichnis. Er listet auf, wo welche wichtigen Punkte in dem Journal zu finden sind. Diese Seite ist also anfangs leer und füllt sich mit der Zeit. Außerdem macht es Sinn, hier eine Legende einzutragen. Diese erklärt die wichtigsten Symbole, die immer wieder vorkommen. Carrol hat verschiedene Zeichen entwickelt, die den Status von To-dos, wichtigen Ereignissen oder Terminen hervorheben. Es können aber natürlich auch individuelle Varianten kreiert werden.

  • Future Log: Das Future Log dokumentiert, was in den kommenden Monaten wichtig wird. Beispielsweise weit im Voraus geplante Termine wie Schulferien, Urlaube oder Geburtstage. Nach dem Index sollten also einige Seiten dafür Platz gelassen werden. Hier trägt man die jeweiligen Monate ein. Ähnlich wie beim Index füllen sich auch hier die Seiten nach und nach.

  • Monatsübersicht: Nun folgt die Monatsübersicht. Anders als das Future Log listet sie nicht verschiedene Monate auf, sondern nur den jeweils aktuellen. Auf einer Doppelseite stehen untereinander alle Tage des Monats. Hier werden konkrete Termine eingetragen – so kurz wie möglich, denn die Seiten dienen der Übersicht. Hinzu kann eine To-do-Liste kommen, mit Dingen, die wichtig sind für die weitere Planung des Monats.

  • Tagesübersicht: Die Seiten, die nun kommen, funktionieren wie ein Kalender. Am meisten Sinn macht es, nur einige Tage im Voraus anzulegen. Denn die Einträge können hier in ihrer Länge stark variieren. Diese Seiten bieten Platz für Termine, tagesaktuelle To-dos und kreative Ideen sowie tagebuchähnliche Gedanken.

  • Migration: Am Ende eines jeden Monats steht die Migration an. Gibt es noch offene Aufgaben, die zu erledigen sind? Gedanken, die fortgeführt werden sollen? Oder soll der Status Quo von fortlaufenden Projekten dokumentiert werden?

  • „Habit Tracker”: Ein Bullet Journal bietet auch immer Platz für einen Habit Tracker. Dabei handelt es sich um eine Übersicht, die beispielsweise Schlaf-, Bewegungs- oder Essgewohnheiten illustriert. „Schlaf, Bewegung und Ernährung sind wichtige Faktoren, die das Wohlbefinden beeinflussen“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Alexa Iwan. „Wer beispielsweise regelmäßig einträgt, was er wann isst, kann schnell Gewohnheiten identifizieren. Trägt man dazu noch die jeweilige Stimmung ein, lässt sich etwa herausfinden, wann der Hunger auf Süßes möglicherweise am stärksten ist.“

    Die regelmäßige Dokumentation von Bewegung etwa, kann auch den Fortschritt in Sachen Sport verdeutlichen. Läufer sehen so, wie sich ihr Lauftempo entwickelt. Diejenigen, die mit Eigengewicht trainieren, können festhalten, wie viele Sit-ups oder Klimmzüge sie mittlerweile schaffen. „Der Habit Tracker veranschaulicht also nicht nur Gewohnheiten, sondern auch Erfolge“, sagt Iwan. „Das motiviert und hilft am Ball zu bleiben, was die regelmäßige Gestaltung des Bullet Journals angeht.“

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