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Mom Hack / 30. Januar 2020

Was gegen eine Erkältung hilft

Zuerst kratzt der Hals, danach läuft die Nase und dann kommt der Husten. Hat eine Erkältung zunächst nur ein Familienmitglied erwischt, wird sich dieses schnell in guter Gesellschaft befinden. Unser „Mom Hack“ verrät, mit welchen Hausmitteln sich Schniefnase und Husten lindern lassen und was zu tun ist, wenn die Erkältung besonders hartnäckig ist.

Tee und Fieberthermometer
© Joerg Rofeld

Definition

Was ist eine Erkältung?

Eine Erkältung beziehungsweise ein grippaler Infekt (medizinisch gleichwertige Begriffe) ist eine Infektion der oberen Atemwege. Dazu gehören Mund- und Nasenhöhle, Nasennebenhöhlen, Rachen und Kehlkopf.

Rund 200 Virenarten können der Auslöser sein. Rhinoviren sind besonders weit verbreitet. Betroffene spüren häufig zunächst ein Kratzen im Hals, das sich zu Halsschmerzen entwickelt. Später folgen in der Regel Schnupfen, Husten und Heiserkeit. Häufig sind auch Kopfschmerzen eine Begleiterscheinung einer Erkältung.

Der Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Charakteristisch für eine Erkältung ist ihr schleichender Beginn. Die Zeit zwischen der Ansteckung mit dem Krankheitserreger und dem Auftreten der ersten Symptome nennt sich Inkubationszeit. Halskratzen, Schnupfen und Husten steigern sich langsam, bis sie nach etwa drei Tagen recht ausgeprägt sind. Hin und wieder leiden Betroffene auch unter erhöhter Temperatur oder leichtem Fieber.

Die Erkältung beziehungsweise der grippale Infekt ist nicht zu verwechseln mit einer Grippe. Diese verursachen andere Virenarten und sie verläuft deutlich schwerer als eine Erkältung. Menschen mit einer Grippe fühlen sich schnell sehr krank. Die Körpertemperatur steigt rasch auf über 39 Grad an. Hinzu kommen starke Kopf- und Gliederschmerzen. Auch Appetitlosigkeit, Schwächegefühl und Kreislaufbeschwerden zählen zu den Symptomen. Ebenso sind bei einer Grippe das Schwitzen und das Frösteln stärker ausgeprägt. Es kann zu Schüttelfrost kommen.


Symptome einer Erkältung

Von Halsschmerzen über Schnupfen bis zum Husten

Eine Erkältung geht mit verschiedenen Symptomen einher. Diese Liste bietet einen Überblick über die Beschwerden, die besonders häufig vorkommen.

  • Halsschmerzen: Oft ist ein Kratzen im Hals das erste Symptom einer sich anbahnenden Erkältung. In der Regel klingen die Halsschmerzen nach zwei bis drei Tagen ab. Verbessert sich der Zustand jedoch nicht oder verschlechtert er sich sogar, kann es sich um eine Mandelentzündung handeln – also eine bakterielle Tonsilitis.
  • Schnupfen: Bei einer Erkältung schwellen die Nasenschleimhäute an. Betroffenen fällt es schwer, frei durchzuatmen. Begleitend dazu tritt ein Sekret aus der Nase aus. Dieses ist zunächst relativ klar, bis es später zähflüssiger und gelblich bis grün wird – ein Hinweis auf Bakterien.
  • Schwäche und Abgeschlagenheit: Wer erkältet ist, fühlt sich meist einige Tage matt und abgeschlagen. Bei einer Grippe ist dieses Symptom deutlich stärker ausgeprägt und geht mit starken Gliederschmerzen einher.
  • Husten: Auf den Schnupfen folgt bei vielen Menschen der Husten. Dieser ist zunächst oft trocken und lockert sich im Verlauf der Erkältung.
  • Erhöhte Temperatur: Einige Patienten leiden im Zuge einer Erkältung auch unter erhöhter Temperatur beziehungsweise leichtem Fieber. Die Körpertemperatur gilt ab 37,5 Grad als erhöht, ab 38,5 Grad spricht man von Fieber.
  • Heiserkeit: Einige wenige Erkältungspatienten leiden außerdem unter Heiserkeit. Den Betroffenen bereitet es dann meist große Anstrengungen zu sprechen. Verschwindet die Stimme komplett, könnten Stimmlippen und Kehlkopf entzündet sein.
  • Geruchs- und Geschmacksverlust: Mit einer Erkältung kann auch ein Geruchs- oder Geschmacksverlust einhergehen. Kein Wunder, denn der Geschmack eines Essens wird nicht nur über die Zunge erkannt, sondern auch über die Nase wahrgenommen. Bei einer Erkältung aber ist diese meist verstopft. Ist sie wieder frei, schmeckt das Essen intensiver.

Ursachen und Risiken

Ursachen und Risiken einer Erkältung

Ursachen

Zu dünn anzogen im Schnee gewesen oder nach einem Regenguss durchgefroren nach Hause gekommen: Die Annahme, dass Kälte eine Erkältung verursacht, ist weit verbreitet – stimmt aber nicht ganz. Kälteexposition schwächt das Immunsystem. Gleiches gilt für Stress und Schlafmangel. Ist das Immunsystem geschwächt, haben Erkältungsviren ein leichtes Spiel.

So können diverse Virenarten – etwa Adeno-, Rhino-, Parainfluenza-, Coxsackie- und RS-Viren – der Auslöser einer Erkältung sein. Sie gelangen durch Niesen oder Husten in die Atemluft einer gesunden Person und werden so über eine Tröpfcheninfektion übertragen. Ein weiterer Übertragungsweg ist die Schmierinfektion. Diese erfolgt beispielsweise durch die Berührung von Türklinken oder Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Über die Hände gelangen die Viren dann auf die Schleimhäute von Mund, Auge und Nase. Wer ein schwaches Immunsystem hat, der ist besonders anfällig für Erkältungen. Kälte, Stress und Schlafmangel können die Abwehrkräfte weiter schwächen.

Risiken

Ärzte raten dazu, sich nach einer Erkältung noch eine Weile lang zu schonen. Wer beispielsweise zu schnell wieder Sport macht, wenig schläft oder sich Stress aussetzt, läuft Gefahr, den grippalen Infekt zu verschleppen. So kann sich zum Beispiel ein hartnäckiger Husten in eine Bronchitis oder sogar in eine Lungenentzündung verwandeln. Ein Schnupfen kann sich zu einer Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln.

Lebensgefährlich wird eine verschleppte Erkältung, wenn die Erreger das Herz erreichen und sich der Herzmuskel entzündet. Deswegen sollten Sportler nach einer Erkrankung ganz vorsichtig das Training wieder aufnehmen. Halten Sie am besten Rücksprache mit Ihrem Hausarzt.


Was hilft gegen eine Erkältung?

Drei Basics, die gegen eine Erkältung helfen

Helfen Sie Ihrem Körper dabei, gegen die akute Phase Ihrer Erkältung zu wirken. Dafür müssen Sie nur drei Grundprinzipien beachten: trinken, essen, schlafen.

Viel trinken ist angesagt

Wer erkältet ist, sollte viel trinken. Am besten Wasser oder Kräuter- und Früchtetees. Vor allem bei erhöhter Temperatur oder Fieber verliert der Körper viel Flüssigkeit, die ihm unbedingt wieder zugeführt werden muss. Ein weiterer Effekt: Der Schleim in Nasen- und Rachenraum ist nicht mehr ganz so zähflüssig und fließt leichter ab.

Die richtige Ernährung

Eine bewusste Ernährung kann ein geschwächtes Immunsystem stärken. Geeignet ist eine ausgewogene Mischkost aus frischem Obst und Gemüse, das verschiedene Vitamine enthält sowie Zink. Ingwer beispielsweise steckt voller Nährstoffe und ätherischer Öle, die eine entzündungshemmende Wirkung entfalten können.

Viele Menschen schwören bei einer Erkältung auf den Verzehr einer selbst zubereiteten Hühnersuppe. Beim Kochen konzentrieren sich die Nährstoffe aus den Hühnerknochen, unter anderem Carnosin, in der Suppe. Die heiße Flüssigkeit fördert die Durchblutung im Körper, der wohlriechende Dampf tut den Atemwegen gut. Eine Suppe ist außerdem leichte Kost, die den Magen schont und auch bei wenig Appetit gegessen werden kann.

Hier finden Sie unser Rezept für eine kräftigende Hühnersuppe.

Gönnen Sie sich Schlaf und Ruhe

Es ist kein Mythos: Schlaf und Ruhe können bei der Bekämpfung einer Erkältung helfen. Studien haben gezeigt, dass ausreichend Schlaf die Abwehrkräfte stärken kann. Denn in Ruhephasen soll unser Körper besonders effektiv gegen die Krankheitserreger ankämpfen können.


Hausmittel

Welche Hausmittel helfen bei einer Erkältung?

Bereits einfache Hausmittel können die Symptome einer Erkältung lindern. Wir verraten Ihnen, was gegen welches Symptom hilft.

Mittel gegen Husten

Erkältungstee: Reizhusten können Thymian-, Salbei- oder spezielle Hustentees lindern. Ein Löffel Honig darf auch gern in den Becher gerührt werden. Dieser wirkt von Natur aus antibakteriell. In abgekühltem Zustand lassen sich diese Tees auch mehrmals täglich zum Gurgeln verwenden.

Hustensirup: Ein spezieller im Handel erhältlicher Hustensirup kann Reizhusten beruhigen und zur Schleimlösung beitragen. Viele Mittel enthalten verschiedene Kräuter und Honig. Hustensirup lässt sich auch in der heimischen Küche selbst zubereiten. Dafür eine klein geschnittene Zwiebel in ein Glas geben und zwei Esslöffel Honig hinzufügen. Das Ganze am besten über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Morgen die entstandene Flüssigkeit über einem Sieb in ein Glas abgießen. Den Sirup teelöffelweise einnehmen. Weil er keimabtötend und leicht antientzündlich wirken soll, kann das die Bronchien beruhigen und den Hustenreiz lindern.

Eukalyptusöl: Das aromatische Öl zählt zu den Klassikern unter den Hausmitteln. Seine Anwendung tut vor allem bei verschleimtem Husten gut. Die im Eukalyptusöl enthaltene Substanz Cineol löst hartnäckigen Schleim aus den Bronchien und aus den Nasennebenhöhlen. Darüber hinaus erleichtert es den Abtransport des Sekrets, wodurch sich der Schleim besser abhusten lässt. Das Öl kann in Form von Lutschtabletten oder als Inhalat eingenommen werden. Außerdem ist es in vielen Erkältungsbädern enthalten.

Mittel gegen Schnupfen

Nasenspülung: Bei einer Erkältung sind die Nasenschleimhäute häufig angeschwollen und die Nasennebenhöhlen sitzen zu. Regelmäßige Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung halten die Schleimhäute feucht und reinigen die Nasenwege von Schleim, Keimen und Sekreten. Wichtig ist es, sich bei der Zubereitung der Lösung an die vorgegebene Menge zu halten, um die Schleimhäute nicht zu reizen. Damit die Lösung nicht in den Rachenraum gelangt, sollte der Mund während der Durchführung geöffnet sein. Regelmäßige Nasenspülungen können in der Erkältungszeit auch einem Schnupfen vorbeugen. Denn sind die Nasenschleimhäute befeuchtet, machen sich Viren nicht allzu schnell breit.

Inhalieren mit Öl oder Dampf: Inhalationen mit Salbei, Thymian oder ätherischen Ölen aus Eukalyptus oder Pfefferminze befeuchten die Schleimhäute und lassen sie abschwellen. Außerdem hilft der warme Dampf dabei, Sekret zu lösen und abzutransportieren.
 
Meerrettich: Das würzige Gemüse ist auch unter dem Namen „Penicillin aus dem Garten“ bekannt. Denn es enthält diverse Nährstoffe. Zum Beispiel die Vitamine C, B1, B2 und B6, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Phosphor sowie die Senfölglykoside Sinigrin und Gluconasturtiin, Allicin, Flavone und ätherische Öle. Meerrettich wird eine antibakterielle, schleimlösende und immunsystemstärkende Wirkung nachgesagt. So ist das Gemüse eine gute Zutat für einen wohltuenden Erkältungssirup. Dafür ein etwa fünf Zentimeter großes Stück Meerrettichwurzel in ein verschließbares Glas reiben. Vier Esslöffel Honig hinzu geben und die Mischung in den Kühlschrank stellen. Zweimal täglich einen Teelöffel von der Mischung einnehmen.

Mittel gegen Halsschmerzen

Gurgeln: Gurgeln ist ein beliebtes Hausmittel gegen Halsschmerzen. In der Apotheke sind fertige Lösungen erhältlich. Aber mit nur wenigen Zutaten lassen sich natürliche Alternativen selbst herstellen. Eine rasche Linderung der Beschwerden kann das Gurgeln mit einer Salzlösung bringen. Dafür einfach einen halben Teelöffel Salz in einer Tasse mit warmem Wasser auflösen. Desinfizierend, wundheilend und entzündungshemmend können auch selbst hergestellte Lösungen aus Salbei- oder Kamille wirken. Dafür einen Teelöffel Salbeiblätter oder Kamillenblüten mit einem halben Liter heißem Wasser übergießen und das Ganze etwa 20 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Lösung abseihen und den Tag über immer wieder mit ihr gurgeln.

Halstabletten: Lutschpastillen mit Salbei oder anderen Kräutern können das Kratzen im Hals lindern, weil sie den Schmerz ein wenig betäuben. Für die richtige Dosierung unbedingt den Beipackzettel lesen.

Kartoffeln: Der Kartoffelwickel als Hausmittel stammt noch aus Großmutters Zeiten. Dafür gekochte, warme Pellkartoffeln in ein längsgefaltetes Küchenhandtuch geben und zerdrücken. Das Handtuch um den Hals wickeln, mit einem Schal fixieren und nach etwa drei Stunden wieder abnehmen. Bei Kindern unbedingt vor dem Anlegen die Temperatur prüfen. Denn der Wickel kann sehr heiß sein.

Mittel gegen Fieber

Wadenwickel: Wadenwickel sind ein klassisches Hausmittel, das bei hohem Fieber helfen kann. Sie sollten jedoch nur angewendet werden, wenn Arme und Beine des Patienten warm sind. Die kalten Wickel entziehen dem Körper Wärme. Wadenwickel werden in drei Lagen angelegt. Das erste Tuch, zum Beispiel ein Küchenhandtuch, in kaltes Wasser tränken und es fest um die Unterschenkel wickeln. Für die nächste Schicht am besten ein Baumwollhandtuch verwenden. Die letzte Lage soll wärmend sein. Hierfür einen Schal oder eine Wolldecke um die Beine legen.

Holunderblüten: Schon im Mittelalter setzten die Menschen auf die heilende Kraft des Holunders. Denn er steckt voller Vitamine und Nährstoffe. Bei Fieber hat die Holunderblüte eine schweißtreibende Wirkung, was die Körpertemperatur ein wenig senken kann. Für einen Tee zwei Teelöffel Holunderblüten mit einem halben Liter kochendem Wasser aufbrühen und ziehen lassen.

Essig: Apfelessig enthält wichtige Mineralien, die einem geschwächten Körper gut tun. Außerdem regt die in ihm enthaltene Säure die Hitzeabgabe an. Das macht Apfelessig zu einem beliebten Hausmittel gegen Fieber. Er lässt sich sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Für die innere Anwendung zwei Esslöffel Apfelessig mit ein wenig Honig in einem Glas Wasser vermischen und dieses Getränk dreimal täglich trinken. Ebenso eignet sich Essig für feuchte Umschläge. Dafür Wasser und Essig in einem Verhältnis von 2 zu 1 vermischen, einen Waschlappen darin tränken und diesen anschließend auf die Stirn oder auf die Beine legen.


Erkältung vorbeugen

So beugen Sie einer Erkältung richtig vor

Einige einfache Tipps und Tricks als vorbeugende Maßnahmen können helfen, dass eine Erkältung gar nicht erst entsteht.

  • Händewaschen: Sich mehrmals am Tag die Hände zu waschen ist simpel und effektiv. Denn Erkältungsviren können auf der menschlichen Haut mehrere Stunden lang überleben. Über gemeinsam genutzte Gegenstände oder über den direkten Kontakt, beispielsweise beim Händeschütteln, verbreiten sich die Viren sehr schnell. Wer sich jedoch mehrmals täglich mit Wasser und Seife ans Werk macht, verringert die Wahrscheinlichkeit an einer Erkältung zu erkranken.
  • Entspannt bleiben: Stress und Schlafmangel können das Immunsystem schwächen. Der Körper ist damit besonders anfällig für Erkältungskrankheiten. Studien zufolge reicht schon ein Schlafdefizit von etwa zwei Stunden aus, um für Erkältungen anfälliger zu werden.
  • Richtig ernähren: Eine ausgewogene Ernährung kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Am besten so oft wie möglich Mahlzeiten aus frischen Zutaten zubereiten. Denn in diesen stecken besonders viele wichtige Nährstoffe und Vitamine. Besonders vitaminreich sind beispielsweise Orangen oder Kiwis.
  • Lüften: Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, sodass sich Bakterien und Viren schneller vermehren können. Regelmäßiges und kurzes Lüften tauscht nicht nur die Luft im Raum aus, sondern optimiert ebenso die Luftfeuchtigkeit.

Erkältungsmythen

5 Erkältungsmythen im Check

Was bei einer Erkältung zu tun oder zu lassen ist und was sie vertreibt – zu diesem Thema kursieren viele Annahmen. Wir haben fünf besonders weit verbreitete Mythen auf den Prüfstand gestellt und herausgefunden, ob sie stimmen oder nicht. 

  1. Warmes Bier bei Erkältung: Dieser Mythos stimmt nur zum Teil. In Bier steckt Hopfen und Malz. In diesen sind wiederum ätherische Öle und Bitterstoffe enthalten, die eine beruhigende und antibakterielle Wirkung haben können. Das Bier wird warm getrunken, weil sich beim Aufkochen der Alkohol verflüchtigt. Erkältete, die dieses Hausmittel testen möchten, sollten besser alkoholfreies Bier verwenden. Denn Alkohol ist dafür bekannt, das Immunsystem weiter zu schwächen und dem Körper zusätzlich Wasser zu entziehen. 
  2. Viel Vitamin C fördert die Genesung: Dieser Mythos stimmt nicht. Denn die Einnahme von Vitamin C in hohen Dosen hilft nicht, wenn die Erkältung schon da ist. Außerdem ist dieses Vitamin hitzesensibel. Aufgekocht in Form einer heißen Zitrone bleibt nicht viel von ihm übrig.
  3. In der Sauna die Erkältung ausschwitzen: Dieser Mythos stimmt nicht. Regelmäßige Saunagänge stärken zwar das Immunsystem, bei einer Erkältung aber sollte man auf das Saunieren verzichten. Denn in der heißen Luft können sich die Bakterien und Viren schneller vermehren und der Infekt verschlimmert sich. Außerdem belastet die Hitze das Herz-Kreislauf-System zu stark.
  4. Die Nase auf keinen Fall hochziehen: Dieser Mythos stimmt nicht. Nasehochziehen ist zwar unhöflich, zu häufiges Schnäuzen aber kann die Nasenschleimhäute angreifen. Außerdem können durch den starken Druck, der beim Naseschnäuzen entsteht, die Krankheitserreger in die Stirn- und Nasennebenhöhlen gepresst werden. Dort verursachen sie dann Entzündungen. Am besten sanft jedes Nasenloch separat ausblasen.
  5. Küssen stärkt das Immunsystem: Der Mythos, dass Küssen positive Auswirkungen auf das Immunsystem hat, ist weit verbreitet – und er stimmt. Denn über den Austausch von Speichel werden auch Bakterien übertragen, die das Immunsystem des Partners herausfordern und gleichzeitig stärken können.

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