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FamilienMomente / 01. Februar 2021

Wachstumsschübe bei Babys: Übersicht und Wissenswertes

Etwa jeden zweiten Monat durchläuft Ihr Baby in seinem ersten Lebensjahr einen Wachstumsschub. Welche Entwicklungsschritte die einzelnen Schübe auszeichnen und wie man die Anzeichen für Veränderung erkennt, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Mutter legt Baby ins Bett

Wissenswertes

Was passiert bei einem Wachstumsschub?

In den ersten 14 Monaten geht die Entwicklung Ihres kleinen Schatzes sehr schnell. Vom kleinen zarten Neugeborenen wird er zu einem Baby, das erst krabbelnd, dann laufend die Welt erkundet. Es gilt die grobe Faustregel, dass bei einem Säugling jeden zweiten Monat ein Wachstumsschub ansteht. Solche Schübe sind für die Kleinen sehr anstrengend. Unterstützen Sie Ihr Kind, indem Sie geduldig bleiben und für einen regelmäßigen Mittagsschlaf sorgen.

Wachstumsschübe bergen nicht nur für die Babys, sondern auch für die Eltern einige Herausforderungen. Damit Sie bestens vorbereitet sind, haben wir die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

  • Der Begriff führt in die Irre: Zwar wird die Entwicklung der kleinen Lieblinge gerne als „Wachstumsschub” bezeichnet, diese Schübe haben allerdings nur wenig mit dem körperlichen Wachstum zu tun.
  • Kognitive Entwicklung: Die Babys lernen neue Fähigkeiten, weshalb sich das Wachstum primär im Gehirn abspielt.
  • Abrupte Veränderung: Die Schübe beginnen und enden ohne Ankündigung.
  • Individualität der Schübe: Zwar durchlaufen alle Kinder diese Wachstumsphasen, die Länge der Schübe ist jedoch von Kind zu Kind sowie von Schub zu Schub unterschiedlich.

Wachstumsschübe in der Übersicht

So werden die Kleinen größer

Jeder der insgesamt acht Wachstumsschübe bedeutet für Ihren kleinen Sonnenschein neue Fähigkeiten, Wahrnehmungen und Fortschritte. Wann welche Phase ungefähr ansteht, was Ihr Baby dabei lernt und was Sie zu der Entwicklungsphase beitragen können, finden Sie hier in unserer Übersicht.

Erster Schub: ab der 5. Woche

Mit dem ersten Schub steigert sich die Aufmerksamkeit Ihres Babys. Ihr kleiner Schatz beginnt, auf seine Umwelt zu reagieren, lächelt und gluckst munter vor sich hin. Gleichzeitig kann Ihr Kind aber auch weinerlich sein, mehr Hunger haben, weniger schlafen und dabei Ihre Nähe suchen. Schenken Sie Ihrem Baby die nötige Aufmerksamkeit, indem Sie es bei sich tragen und gegebenenfalls häufiger stillen oder füttern.

Zweiter Schub: ab der 8. Woche

Die Sinne Ihres kleinen Schatzes schärfen sich im zweiten Schub, nach und nach kann er schon Farben unterscheiden. Dabei ist Ihr Baby am liebsten nah bei Ihnen, während es gegenüber Fremden eher ablehnend reagiert. In dieser Phase hilft es, die Sinne durch Spielzeuge oder Mobiles zu stimulieren.

Dritter Schub: ab der 12. Woche

Ab der 12. Woche stellt sich mit dem dritten Schub das Sozialverhalten Ihres Kindes ein. Es lernt, zu kommunizieren und sich mit ersten Tönen und Lauten bemerkbar zu machen. Außerdem übt Ihr kleiner Sonnenschein zielgerichtetere Bewegungen aus und hat mehr Hunger. Unterstützen Sie die Entwicklung mit Lächeln oder Worten.

Vierter Schub: ab der 19. Woche

Der vierte Schub macht sich vor allem körperlich bemerkbar: Die Muskeln entwickeln sich, sodass Ihr Baby länger und stabil auf dem Bauch liegen kann. Auch der erste Zahn wächst und die orale Phase beginnt. Jetzt hat Ihr kleiner Sonnenschein besonders viel Hunger und schläft unruhiger. Ab diesem Punkt ist die Einführung fester Strukturen sinnvoll. Vermitteln Sie Ihrem Baby, dass es sich in dieser anstrengenden Wandlung mit Ihnen sicher fühlen kann.

Fünfter Schub: ab der 26. Woche

Während sich die Kommunikation mithilfe von Lauten und Stimme ausbildet, versteht Ihr kleiner Sprössling ab dem fünften Wachstumsschub langsam auch Zusammenhänge sowie Ursache und Wirkung. Hinzu kommt das Kennenlernen von Gefühlen wie Wut, Angst und Freude, die das Kind zu Anfang überwältigen können. Verstärktes Fremdeln und Jammern sind klassische Anzeichen dafür. Vermitteln Sie auch in diesem Zusammenhang ein Gefühl von Sicherheit und sprechen Sie viel mit Ihrem Sonnenschein.

Sechster Schub: ab der 37. Woche

In dieser Phase entwickelt sich insbesondere die Motorik. Das Baby beginnt zu krabbeln und erforscht seine Umwelt. Dieser Bewegungsdrang begünstigt auch einen größeren Hunger. Hierbei empfiehlt sich die Einführung neuer Geschmäcker. Was der  Ernährungsplan für Ihr Baby beinhalten sollte, lesen Sie in unserem FamilienMoment.

Sorgen Sie für Sicherheit, wenn Ihr Baby die Welt entdeckt. Gleichzeitig sollten ihm früh Grenzen gesetzt werden, damit es diese kennenlernt. Ihr kleiner Entdecker wird von nun an Bücher mit Geräuschen oder unterschiedliche Textilien lieben.

Siebenter Schub: ab der 46. Woche

Der Entdeckungsdrang nimmt im siebenten Wachstumsschub nicht ab und Ihr Baby fängt an, sich an Gegenständen hochzuziehen und zu klettern. So langsam kann sich das Laufen anbahnen. Auch das Verstehen von Zusammenhängen und Reihenfolgen entwickelt sich weiter. In dieser Entwicklungsphase sind Wutanfälle und Stimmungsschwankungen keine Seltenheit. Lassen Sie deutlich werden, dass Sie der Rückzugsort für Ihren kleinen Sonnenschein sind.

Achter Schub: ab der 55. Woche

Wie schnell die Zeit vergeht: Bald ist Ihr Baby schon ein Kleinkind. Ihr kleiner Schatz lernt ungefähr in dieser Zeit das Laufen. Auch der letzte Wachstumsschub kann eine emotionale Achterbahn für ihn bedeuten. Weinen und Lachen wechseln sich ab und ein stärkeres Fremdeln kann eintreten. Seien Sie für Ihren Kleinen da, versuchen Sie dabei möglichst konsequent zu bleiben und zeigen Sie Grenzen auf, denn diese werden jetzt getestet. Auch an festen Abläufen und Ritualen sollte festgehalten werden.


Anzeichen für Entwicklungsschübe

Viele Babys werden anhänglich und schlafen unruhig

In den ersten 14 Monaten erfährt Ihr kleiner Sonnenschein eine Fülle von Veränderungen, die das Erlernen wichtiger Fähigkeiten und Wahrnehmungen zur Folge hat. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, indem Sie die Anzeichen für Entwicklungsschübe erkennen und entsprechend darauf reagieren.

  • Großer Hunger: Ihr Baby trinkt ausgiebig und oft.
  • Gestörter Schlafrhythmus: Ihr Kind schläft schlechter und wirkt unruhig.
  • Launenhaftigkeit: Ihr Baby wird schnell wütend und schreit mehr.
  • Sensibilität: Es reagiert sensibler auf seine Umwelt.
  • Anhänglichkeit: Ihr Baby sucht Ihre Nähe und will viel getragen werden.