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FamilienMomente / 03. März 2019

Das Anti-Tränen-Rezept

Wenn Ihr kleiner Sonnenschein beim Herumtoben hinfällt oder sich den Finger in einer Tür klemmt, hilft vor allem eine liebevolle und sensible Reaktion. Mit unseren Tipps sind die Tränen schnell vergessen.

Mutter tröstet Kind
© Johner Image / Getty Images

Kleine Unglücke passieren allen

Je älter und wilder Ihr Kind wird, desto schneller und öfter tut es sich weh. Zack, ist beim Fahrradfahren das Knie aufgeschürft oder beim Spielen der Kopf angestoßen. Solche Momente gehören in den meisten Familien zum Alltag.

Zum Glück ist der Schreck meist schlimmer als der Schmerz. Um die dicken Krokodilstränen Ihres Lieblings zu trocknen, sind vor allem Ihre Nähe und Ihr Verständnis wichtig. Hilfreich kann aber auch eine kleine Notfall-Trost-Ausrüstung sein, die Ihr Kind ein wenig ablenkt.

Sie brauchen:

  • Motivpflaster
  • Lieblingsstofftier
  • Bilderbuch
  • kleines Spielzeug
  • Eis oder Süßigkeit

Einfühlungsvermögen ist das A und O

Wenn wir traurig sind oder uns etwas wehtut, sind Groß und Klein, Mädchen und Jungen alle gleich. Wir wollen, dass unsere Vertrauenspersonen liebevoll damit umgehen und für uns da sind. Nehmen Sie Ihr Kind also ruhig in den Arm und signalisieren Sie ihm Ihr Verständnis: „Das hat jetzt bestimmt richtig weh getan“ statt „So schlimm ist das doch gar nicht“. Das beruhigt und spiegelt Ihrem Kind auch gleich noch sein Innenleben, sodass es seine Gefühle besser kennenlernt und versteht.

Entwickeln Sie Trost-Rituale

Viele Eltern entwickeln mit ihrem Kind ein Trost-Ritual, zum Beispiel den Schmerz wegzupusten oder die Stelle zu küssen. Vielleicht kleben sie auch noch ein buntes Pflaster darauf oder alle kuscheln ein wenig mit dem Lieblingsstofftier des Kindes. Dieser einfühlsame Umgang reicht oft schon vollkommen aus, um Ihren Sonnenschein zu beruhigen.

Wenn es aber besonders schlimm ist, kann es auch nicht schaden, ein spannendes Buch zur Hand zu haben, um Ihr Kind auf andere Gedanken zu bringen. Auch eine Überraschung wie ein kleines Spielzeug, die Aussicht auf ein Eis oder etwas Süßes können Wunder wirken. Und schon sind die Tränen vergessen und der trubelige Familienalltag kann weitergehen.

Hören Sie ruhig auf Ihr Bauchgefühl. Sie werden spüren, wie Sie Ihr Kind im jeweiligen Moment am besten trösten. Wichtig dabei ist, immer auf das Kind einzugehen und seine Gefühle ernst zu nehmen – auch wenn Sie wissen, dass der Sturz eigentlich gar nicht so schlimm war. Unser Erzieherinnen-Tipp