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FamilienMomente / 29. März 2019

SSW 24: Viel trinken hilft gegen Krämpfe in der Schwangerschaft

In der 24. SSW steht das Hautwachstum Ihres Babys im Vordergrund. Bei Ihnen können vermehrt Krämpfe auftreten. Achten Sie auf sich und trinken Sie viel.

Viel trinken gegen Krämpfe
© Milkos / GettyImages

Mein Baby: Das Hautwachstum steht im Vordergrund

In dieser Schwangerschaftswoche ist Ihr Nachwuchs circa 30 Zentimeter groß und damit vergleichbar mit der Größe einer Aubergine. Jetzt steht das Hautwachstum im Vordergrund. Sie sieht noch ganz faltig und runzelig aus – als ob Ihr kleiner Sonnenschein noch reinwachsen muss. Das liegt daran, dass die äußere Zellschicht der Haut zwar fleißig wächst, sich aber die darunter liegende Fettschicht viel langsamer entwickelt. Etwa in zwei Monaten hat sich genügend Fett gebildet, sodass sich die Haut strafft und zunehmend dicker wird. Dann ist die Haut Ihres Nachwuchses nicht mehr so dünn und beinahe durchsichtig, sondern vergleichbar mit Ihrer eigenen.

Zeitgleich mit der Weiterentwicklung der Haut startet der Prozess der Verhornung: Es bildet sich Keratin, eine Substanz, die die äußere Hautschicht in eine Schutzschicht verwandelt – hieraus bestehen auch Haare und Nägel. Durch diese Hornschicht sowie die kleine, bereits vorhandene Fettschicht, wird die Haut jetzt wasserfest. Auf diese Weise gibt ihr Baby weniger Körperflüssigkeit ins Fruchtwasser ab.

Mein Körper: Ihr Körperschwerpunkt verlagert sich

In dieser Phase Ihrer Schwangerschaft können häufig Krämpfe in den Beinen und speziell in den Waden auftreten. Besonders nachts leiden viele Frauen darunter. Die Ursache dafür ist vermutlich der Druck der Gebärmutter auf die Nerven im Beckenbereich oder ein Mangel an Kalzium und Salz. Unsere Tipps: Lösen Sie einen Krampf, indem Sie den Fuß oder das Bein abwinkeln und den betroffenen Bereich leicht massieren. Vorbeugend können Sie viel Wasser trinken, Ihre Beine regelmäßig strecken, kreisende Bewegungen mit den Knöcheln machen und mit den Zehen wackeln.

Achten Sie ab der 24. SSW besonders auf Ihre Körperhaltung. Durch das zusätzliche Gewicht verlagert sich Ihr Körperschwerpunkt immer weiter nach vorne. Die Biegung der Wirbelsäure wird verstärkt und kann zu Schmerzen im unteren Rückenbereich führen – hierbei können Übungen helfen. Wie gehen und stehen Sie? Nehmen Sie dabei die Schultern zurück und lassen Sie sie nach unten fallen, halten Sie ihr Becken gerade und machen Sie kein Hohlkreuz.